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BirdBuild · Handbuch

Wie können wir dir helfen?

Kurze, konkrete Anleitungen zu jedem Bereich – such dein Thema und leg los.

Alle Themen

Der Reihe nach – vom ersten Login bis zum laufenden Betrieb. Spring über ein Thema direkt zum ausführlichen Abschnitt.

  1. 01

    Loslegen

    4
  2. 02

    Website & Builder

    11
  3. 03

    Shop

    10
  4. 04

    Termine & Events

    5
  5. 05

    Marketing & Kontakte

    11
  6. 06

    Agentur & Partner

    3
  7. 07

    Konto, Recht & Hilfe

    4

Loslegen

Erste Schritte

Hier legst du dein Konto an, startest dein erstes Projekt und baust deine erste Website – Schritt für Schritt, mit den genauen Klick-Wegen. Ein Projekt bündelt dabei alles zusammengehörige (Website, Kontakte, E-Mails, Shop), sauber getrennt vom Rest. Nach der Registrierung führt dich das Dashboard mit einer Aufbau-Checkliste durch den Rest.

Konto anlegen

Geh auf birdbuild.net/login und klick unten auf „Kostenlos registrieren" (oder ruf die Seite direkt mit ?register=1 auf). Du brauchst nur drei Dinge: deinen Namen, eine E-Mail-Adresse und ein Passwort mit mindestens 8 Zeichen. Das Auge-Symbol im Passwortfeld zeigt dir die Eingabe an, falls du dich vertippst. Den Newsletter-Haken darunter kannst du setzen, musst du aber nicht – der ist bewusst nicht vorangehakt.

Klick auf „Kostenlos registrieren". BirdBuild legt im selben Moment dein Konto, ein erstes Projekt und eine Owner-Berechtigung an und leitet dich direkt ins Studio weiter. Schon ein Konto? Dann tipp oben statt Registrieren einfach deine Daten ein und klick „Anmelden".

Das Dashboard verstehen

Nach dem Login landest du auf dem Dashboard (/studio). Oben siehst du vier Kennzahlen – Websites, Kontakte, Bestellungen, Umsatz. Am Anfang stehen die auf 0, das ist normal, hier werden keine Fantasiewerte gezeigt. Darunter liegt der Abschnitt „So baust du deine Marke auf": sechs Karten mit einem Fortschrittsbalken. Jede Karte, die du erledigst, färbt sich grün und bekommt ein „Erledigt"-Häkchen. Das ist deine Checkliste – du kannst die Schritte in beliebiger Reihenfolge angehen.

Schritt 1: Erste Website erstellen

Klick oben rechts auf „Neue Website" (oder auf die erste Checklisten-Karte). Der Assistent hat zwei Schritte. In Schritt „Typ" wählst du, was entstehen soll: Website (mehrseitig, für Unternehmen/Vereine/Portfolios), Landingpage (eine fokussierte Seite), Online-Shop (mit Warenkorb) oder Funnel (mehrstufige Opt-in-Strecke). Jede Kachel zeigt dir vorab, welche Abschnitte auf der Startseite landen – etwa Hero, 3 Vorteile, Über uns, Kontakt-CTA. Wähl einen Typ und klick „Weiter".

In Schritt „Grunddaten" gibst du den Website-Namen ein, z. B. Café Sonnenschein. Die Adresse darunter (café-sonnenschein.birdbuild.net) wird automatisch aus dem Namen abgeleitet, lässt sich aber überschreiben. Sprache steht auf Deutsch; Branche (z. B. „Gastronomie") ist optional und personalisiert die Startseiten-Texte. Über „Logo auswählen" öffnest du den Medienbereich und setzt gleich ein Logo in den Seitenkopf – das geht später jederzeit noch. Der Kasten „Das erstellen wir für dich" fasst alles zusammen. Klick auf „Website erstellen" – du landest sofort im Builder.

Im Builder bearbeiten

Der Builder öffnet sich unter /builder?site=… und arbeitet direkt auf der Seite (WYSIWYG). Der Aufbau ist wie bei Divi: Sektion › Zeile › Spalte › Modul, alles farbcodiert. Fahr mit der Maus über ein Element, dann erscheint die kleine Werkzeugleiste zum Verschieben, Einstellen (Zahnrad), Duplizieren oder Löschen. Über das Zahnrad öffnest du das Einstellungs-Kästchen mit den drei Tabs Inhalt, Design und Erweitert. Neue Bausteine fügst du über die farbigen „+"-Buttons hinzu. Wenn's passt, speicherst du unten mit dem tealen „Speichern"-Button.

Marke, Kontakte und live gehen

Für Schritt 2 (Marke) geh in der linken Leiste auf „Projekt-Einstellungen". Dort setzt du Logo/Icon und die Markenfarbe (Preset-Swatches oder eigene Farbe über das „+"-Kästchen) und speicherst. Die Farbe zieht sich danach durchs Studio und in den Projekt-Umschalter.

Kontakte baust du unter „Kontakte" auf (einzeln über „Kontakt hinzufügen" oder per Import), Newsletter unter „E-Mails", und Produkte legst du im „Shop" an. Zum Live-Gehen: Öffne „Websites". Jede Kachel zeigt oben rechts einen Status. Steht die Seite auf „Live", ist sie unter deine-adresse.birdbuild.net öffentlich erreichbar; ein Klick auf das Live-Abzeichen nimmt sie wieder offline (Inhalte bleiben erhalten). Eine eigene Domain verbindest du später über das Drei-Punkte-Menü der Website → „Einstellungen".

Mehrere Projekte

Willst du eine zweite, komplett getrennte Präsenz (z. B. für einen anderen Kunden)? Öffne links oben den Projekt-Umschalter und klick „Neues Projekt". Dort vergibst du Name, Markenfarbe, Sprache und Zeitzone (Standard: Wien/MEZ). Jedes Projekt hat seine eigenen Websites, Kontakte, E-Mails und Shop – nichts vermischt sich.

Häufige Fragen

Kostet die Registrierung etwas?

Das Anlegen des Kontos ist gratis und in wenigen Sekunden erledigt – du brauchst nur Name, E-Mail und ein Passwort (mind. 8 Zeichen). Einen kostenlosen Dauer-Plan gibt es allerdings nicht: Zum dauerhaften Nutzen wählst du danach einen der Tarife. Details dazu stehen im Abschnitt zu Plänen und Preisen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Projekt und einer Website?

Ein Projekt ist die große Klammer – es bündelt zusammengehörige Inhalte: Website(s), Kontakte, E-Mails, Shop, Termine und mehr, sauber vom Rest getrennt. Eine Website ist nur ein Teil davon. In einem Projekt können mehrere Websites liegen, und du kannst beliebig viele Projekte anlegen (z. B. eines pro Kunde).

Ich habe mich registriert – wo fange ich jetzt an?

Du landest automatisch auf dem Dashboard unter /studio. Nimm dir dort den Abschnitt „So baust du deine Marke auf" vor: Die sechs Karten führen dich der Reihe nach durch Website erstellen, Marke gestalten, Kontakte aufbauen, Newsletter, Shop und Live-Gehen. Der Fortschrittsbalken zeigt dir, was schon erledigt ist. Am schnellsten startest du mit „Neue Website" oben rechts.

Welchen Website-Typ soll ich wählen?

Nimm „Website", wenn du mehrere Unterseiten brauchst (Unternehmen, Verein, Portfolio). „Landingpage" ist eine einzelne, fokussierte Seite für eine Aktion. „Online-Shop" bringt Warenkorb und Checkout mit, „Funnel" eine mehrstufige Opt-in-Strecke. Jede Kachel im Assistenten zeigt dir vorab, welche Abschnitte auf der Startseite entstehen – und ändern kannst du danach im Builder ohnehin alles.

Wie ändere ich die Adresse (Subdomain) meiner Website?

Im zweiten Schritt des Website-Assistenten wird die Adresse automatisch aus dem Namen gebildet (z. B. café-sonnenschein.birdbuild.net). Tipp einfach ins Adressfeld, um sie zu überschreiben – Umlaute und Leerzeichen werden dabei sauber umgewandelt. Eine komplett eigene Domain hängst du später über die Website-Einstellungen dran.

Muss ich beim Erstellen schon ein Logo hochladen?

Nein, das Logo ist optional. Lädst du im Assistenten eines hoch, setzen wir es direkt in den Seitenkopf (Logo links, Navigation und Button rechts). Ohne Logo bekommst du trotzdem eine fertige Startseite – das Logo kannst du jederzeit im Builder oder in den Projekt-Einstellungen ergänzen.

Wie schalte ich meine Website online?

Öffne links „Websites". Jede Karte zeigt oben rechts ihren Status. Ist sie auf „Live", ist die Seite unter deine-adresse.birdbuild.net öffentlich erreichbar. Ein Klick auf das Live-Abzeichen nimmt die Seite wieder offline – deine Inhalte bleiben dabei vollständig erhalten und du kannst sie jederzeit erneut veröffentlichen.

Konto & Login

Hier legst du dein BirdBuild-Konto an, meldest dich an und verwaltest dein Profil, dein Passwort und deine Projekte. Ein Konto bündelt alles an einer Stelle – und über Projekte trennst du mehrere Marken oder Kunden sauber voneinander. Angemeldet arbeitest du danach im Studio, deiner Zentrale für Websites, Shop, Kontakte und mehr.

Konto erstellen

Geh auf /login und klick unten auf „Kostenlos registrieren". Du brauchst nur drei Dinge: deinen Namen, eine E-Mail-Adresse und ein Passwort mit mindestens 8 Zeichen. Darunter kannst du optional den Haken für den BirdBuild-Newsletter setzen – der ist bewusst nicht vorausgewählt, du entscheidest selbst. Ein Klick auf „Kostenlos registrieren" legt dein Konto an, richtet automatisch einen Workspace samt einem ersten Projekt („Mein erstes Projekt") ein und bringt dich direkt ins Studio.

Das Passwort siehst du beim Tippen nicht – über das Augen-Symbol im Feld kannst du es kurz einblenden, falls du dich vertippt hast. Ist eine E-Mail bereits vergeben, sagt dir das Formular das direkt, statt die Anmeldung abzubrechen.

Anmelden

Schon ein Konto? Auf /login gibst du E-Mail und Passwort ein und klickst „Anmelden". Danach landest du im Studio unter /studio. Warst du vorher auf einer bestimmten Seite, die eine Anmeldung verlangt, schickt dich BirdBuild nach dem Login genau dorthin zurück.

Bist du schon eingeloggt und rufst die Login-Seite auf, zeigt sie „Bereits angemeldet" mit deiner E-Mail. Von dort kommst du per „Zum Studio" weiter – oder du klickst „Mit anderem Konto anmelden", um dich abzumelden und das Formular für einen anderen Zugang zu öffnen.

Ein kleiner Sicherheits-Hinweis: Nach mehreren falschen Passwort-Eingaben (fünf pro E-Mail-Adresse innerhalb von 15 Minuten) wird der Login kurz gesperrt. Das richtet sich gegen fremde Rate-Versuche – dein richtiges Passwort setzt den Zähler sofort wieder zurück. Falls du also einmal „Zu viele Versuche" siehst: kurz warten, dann geht's wieder. Deine Sitzung bleibt nach dem Login 30 Tage bestehen, du musst dich also nicht bei jedem Besuch neu anmelden.

Passwort ändern

Dein Passwort änderst du im Studio unter „Einstellungen" → „Konto & Profil" (oben rechts das Konto-Symbol, oder in der Seitenleiste unten „Einstellungen"). Scroll zum Abschnitt „Passwort ändern", trag dein aktuelles Passwort ein, dann das neue (mindestens 8 Zeichen) und klick „Passwort aktualisieren". Das aktuelle Passwort ist Pflicht – so kann niemand an einem offen gelassenen Bildschirm einfach dein Passwort überschreiben.

Profil & Konto-Daten

Auf derselben Einstellungen-Seite pflegst du dein Profil: vollständiger Name, E-Mail-Adresse und ein Profilbild. Das Bild wählst du über „Aus Medien wählen" aus deinem Medienbereich – kein PC-Dateidialog. Darunter im Block „Unternehmen" hinterlegst du Firmenname und Land (Österreich, Deutschland oder Schweiz). Im Block „Benachrichtigungen" schaltest du per Schalter ein, worüber BirdBuild dich informiert, etwa neue Kontakte, Shop-Bestellungen oder den wöchentlichen Statistik-Report. Änderst du deine E-Mail auf eine, die schon ein anderes Konto nutzt, weist dich das System darauf hin.

Mehrere Projekte verwalten

Ein Konto kann mehrere Projekte enthalten – ideal, wenn du z. B. ein Café und einen Online-Shop getrennt halten willst. Jedes Projekt hat seine eigenen Websites, Kontakte, E-Mails, Shop-Daten und Einstellungen; nichts vermischt sich zwischen Projekten. Oben in der Seitenleiste siehst du das aktuelle Projekt mit seiner Adresse (z. B. cafe-sonnenschein.birdbuild.net). Ein Klick darauf öffnet die Projektliste – dort wechselst du das Projekt oder legst über „Neues Projekt" eins an.

Beim Anlegen unter /studio/projekte/neu vergibst du einen Projektnamen (z. B. „Café Sonnenschein"), wählst eine Markenfarbe, Sprache und Zeitzone und optional eine Branche. Neue Projekte starten bewusst leer – nur dein allererstes Projekt bekommt Beispiel-Inhalte, damit du sofort etwas zum Ansehen hast. Über das Drei-Punkte-Menü neben jedem Projekt kommst du zu „Projekt-Einstellungen", „Umbenennen" oder „Projekt löschen" (Löschen entfernt alle Inhalte dieses Projekts – das lässt sich nicht rückgängig machen).

Abmelden

Zum Abmelden klickst du in der Seitenleiste ganz unten neben deinem Namen auf das Abmelde-Symbol. Alternativ findest du in den Einstellungen im Block „Konto" den Button „Abmelden". Danach ist deine Sitzung auf diesem Gerät beendet und du landest wieder auf der Startseite.

Häufige Fragen

Ich habe mein Passwort vergessen – wie komme ich wieder rein?

Solange du auf einem Gerät noch angemeldet bist, kannst du dein Passwort jederzeit im Studio unter „Einstellungen“ → „Konto & Profil“ → „Passwort ändern“ neu setzen (du brauchst dafür dein aktuelles Passwort). Bist du komplett ausgesperrt, wende dich bitte an den BirdBuild-Support – wir helfen dir, wieder Zugang zu bekommen.

Kostet ein Konto etwas?

Das Konto anlegen und dich anmelden kostet nichts. BirdBuild hat keinen dauerhaften Gratis-Plan, aber du kannst jeden kostenpflichtigen Tarif 14 Tage lang kostenlos und mit vollem Funktionsumfang testen – ohne Vorab-Zahlung. Erst danach ist eine Zahlung nötig, um weiterzuarbeiten.

Was ist der Unterschied zwischen meinem Konto und einem Projekt?

Dein Konto ist dein Zugang mit Login, Profil und Abo. Ein Projekt liegt darin und bündelt eine konkrete Website-Welt – Websites, Kontakte, Shop, E-Mails, Einstellungen. Ein Konto kann mehrere Projekte haben, die strikt voneinander getrennt sind. So verwaltest du z. B. zwei Marken oder Kunden unter einem einzigen Login.

Warum sehe ich „Zu viele Versuche“ beim Anmelden?

Das ist der Schutz gegen fremde Zugriffsversuche: Nach fünf falschen Passwort-Eingaben für dieselbe E-Mail (bzw. zehn pro Netzwerk) innerhalb von 15 Minuten wird der Login kurz gesperrt. Warte ein paar Minuten und versuch es dann mit dem richtigen Passwort erneut – ein erfolgreicher Login hebt die Sperre sofort auf.

Kann ich meine E-Mail-Adresse nachträglich ändern?

Ja. Geh im Studio auf „Einstellungen“ → „Konto & Profil“, trag im Profil-Block die neue E-Mail-Adresse ein und klick „Änderungen speichern“. Ist die Adresse bereits bei einem anderen Konto in Gebrauch, meldet das System das und die Änderung wird nicht übernommen.

Wie melde ich mich mit einem anderen Konto an?

Ruf <code>/login</code> auf. Wenn du bereits angemeldet bist, erscheint der Hinweis „Bereits angemeldet“ – klick dort auf „Mit anderem Konto anmelden“. Das meldet dich ab und öffnet das Login-Formular für die anderen Zugangsdaten.

Muss ich mich bei jedem Besuch neu anmelden?

Nein. Nach dem Login bleibt deine Sitzung auf diesem Gerät 30 Tage bestehen. Erst wenn du dich aktiv abmeldest oder die 30 Tage ablaufen, ist eine neue Anmeldung nötig.

Dashboard

Das Dashboard ist deine Startseite im Studio: die erste Seite nach dem Login und der schnellste Weg in jeden Bereich. Oben siehst du die echten Kennzahlen deines aktuellen Projekts, darunter vier Schnellaktionen und einen 6-Schritte-Guide, der dich Stueck fuer Stueck zur fertigen Online-Praesenz fuehrt. Alle Zahlen und Haekchen sind live und zeigen genau das, was in diesem Projekt wirklich passiert ist.

So kommst du hin

Das Dashboard erreichst du ueber den obersten Punkt in der linken Seitenleiste (Dashboard, das Tacho-Symbol) oder ueber die Adresse /studio. Wechselst du oben links das Projekt, landest du automatisch wieder hier. Das ist Absicht, denn jedes Projekt hat seine eigenen Zahlen. Ganz oben begruesst dich die Seite mit deinem Vornamen und dem Namen des aktiven Projekts. Rechts daneben liegt der Button Neue Website, der dich direkt in den Website-Assistenten unter /studio/websites/neu bringt.

Die vier Kennzahlen

Direkt unter der Begruessung stehen vier Kacheln mit den wichtigsten Zahlen deines Projekts:

  • Websites – wie viele Seiten du angelegt hast. Ein Klick fuehrt in die Website-Uebersicht.
  • Kontakte – die Anzahl der Eintraege in deinem CRM, verlinkt auf /studio/kontakte.
  • Bestellungen – alle Shop-Bestellungen dieses Projekts, verlinkt auf die Bestellliste.
  • Umsatz gesamt – die Summe aller Bestellungen, in Euro gerundet.

Eine Sache solltest du wissen: Diese Kacheln zeigen ausschliesslich echte Daten und starten bei 0. Wenn dein Umsatz „0 €“ anzeigt, ist das kein Fehler, sondern der Stand, bevor die erste Bestellung reinkommt. Jede Kachel ist ein Link – ein Klick bringt dich in den passenden Bereich, statt erst durch die Seitenleiste zu suchen.

Schnellaktionen

Die zweite Reihe sind vier Abkuerzungen fuer Dinge, die man staendig braucht: Neue Website (Website-Assistent), Kontakt hinzufuegen (CRM unter /studio/kontakte), Newsletter erstellen (E-Mail-Bereich) und Produkt anlegen (neues Shop-Produkt unter /studio/shop/produkte/neu). Praktisch, wenn du genau weisst, was du als Naechstes tun willst, und nicht erst ein Menue aufklappen moechtest.

„So baust du deine Marke auf“ – der 6-Schritte-Guide

Der gruesste Block auf der Seite ist ein Aufbau-Guide mit sechs Karten und einer Fortschrittsleiste oben rechts (z. B. „2 / 6 erledigt · 33 %“). Das Besondere: Du musst nichts abhaken. Jeder Schritt prueft selbst, ob er erledigt ist, und schaltet dann automatisch auf ein gruenes „Erledigt“-Haekchen um. Die sechs Schritte:

  1. Website erstellen – gilt als erledigt, sobald du mindestens eine Website hast. Der Button heisst dann „Websites verwalten“, vorher „Jetzt loslegen“.
  2. Deine Marke gestalten – fuehrt zu den Projekt-Einstellungen. Dort legst du Logo und Markenfarbe fest. Der Schritt gilt als erledigt, sobald du die Markenfarbe vom Standard-Teal auf etwas Eigenes aenderst.
  3. Kontakte aufbauen – erledigt, sobald der erste Kontakt im CRM liegt.
  4. Newsletter versenden – erledigt, sobald du die erste E-Mail-Kampagne angelegt hast.
  5. Shop einrichten – erledigt, sobald das erste Produkt existiert.
  6. Domain verbinden & live gehen – erledigt, sobald eine deiner Websites eine eigene Domain hinterlegt hat.

Jede Karte ist anklickbar und bringt dich genau an die Stelle, wo du den Schritt erledigst. Hast du alle sechs geschafft, wechselt die Ueberschrift auf „Deine Marke steht“ und die Leiste steht auf 100 %. Der Guide ist als Reihenfolge gedacht, aber keine Pflicht: Du kannst genauso gut mit dem Shop anfangen und die Domain zuletzt anschliessen – die Haekchen richten sich rein danach, was schon da ist.

Kurz zusammengefasst

Das Dashboard rechnet nichts schoen. Es zeigt dir den echten Stand deines aktiven Projekts und gibt dir mit Kacheln, Schnellaktionen und dem Guide drei Wege, mit einem Klick weiterzuarbeiten. Fuer jedes Projekt getrennt – wechselst du das Projekt, wechseln auch alle Zahlen.

Häufige Fragen

Warum steht bei Umsatz und Bestellungen 0, obwohl ich schon Sachen angelegt habe?

Weil die Kacheln nur echte Daten dieses einen Projekts zaehlen, nichts wird erfunden. Websites und Kontakte anlegen erhoeht die entsprechenden Zahlen, aber Bestellungen und Umsatz steigen erst, wenn im Shop tatsaechlich eine Bestellung eingeht. 0 ist also der normale Startwert, kein Fehler.

Die Zahlen im Dashboard haben sich komplett geaendert. Ist etwas kaputt?

Sehr wahrscheinlich hast du oben links das Projekt gewechselt. Das Dashboard zeigt immer nur das gerade aktive Projekt, und die Daten sind strikt pro Projekt getrennt. Wechsle zurueck zum vorherigen Projekt im Umschalter oben links, dann sind deine gewohnten Zahlen wieder da.

Wie bekomme ich beim Schritt 'Deine Marke gestalten' das gruene Haekchen?

Klick auf die Karte, du landest in den Projekt-Einstellungen. Aendere dort die Markenfarbe vom voreingestellten Teal auf eine andere Farbe (Palette oder eigener Farbwert) und speichere. Sobald die Farbe nicht mehr der Standard ist, springt der Schritt auf 'Erledigt'. Ein Logo hochzuladen ist empfehlenswert, entscheidend fuer das Haekchen ist aber die geaenderte Farbe.

Muss ich die sechs Schritte in genau dieser Reihenfolge machen?

Nein. Die Reihenfolge ist ein sinnvoller Vorschlag, mehr nicht. Jeder Schritt prueft unabhaengig, ob er erledigt ist. Du kannst zuerst den Shop bestuecken und die Website spaeter bauen, die Haekchen richten sich nur danach, was schon existiert.

Kann ich einen Schritt manuell abhaken oder ausblenden, den ich nicht brauche?

Nein, die Schritte lassen sich nicht von Hand abhaken oder wegklicken. Sie werden automatisch aus deinen echten Daten berechnet. Ein Schritt, den du nicht nutzt (etwa der Shop, wenn du gar nichts verkaufst), bleibt einfach offen, das ist kein Problem und blockiert nichts.

Wofuer ist der Button 'Neue Website' oben rechts, wenn es die gleiche Aktion schon bei den Schnellaktionen gibt?

Beide fuehren zum selben Website-Assistenten unter /studio/websites/neu. Der Button oben rechts ist die immer sichtbare Hauptaktion im Seitenkopf, die Schnellaktion darunter ist Teil der Vierer-Reihe. Doppelt gemoppelt, aber so hast du den haeufigsten naechsten Schritt immer griffbereit, egal wohin du gerade schaust.

Was bedeutet die Prozentzahl in der Fortschrittsleiste oben rechts im Guide?

Sie zeigt, wie viele der sechs Aufbau-Schritte schon erledigt sind, z.B. '2 / 6 erledigt' entspricht 33 Prozent. Sobald alle sechs geschafft sind, steht sie auf 100 Prozent und die Ueberschrift wechselt zu 'Deine Marke steht'.

Projekte

Ein Projekt ist in BirdBuild deine abgeschlossene Arbeitswelt: Websites, Kontakte, E-Mails, Shop, Termine und alles andere gehören immer genau einem Projekt und bleiben sauber von den anderen getrennt. So verwaltest du mehrere Kunden oder Marken in einem Login, ohne dass sich etwas vermischt. Hier zeige ich dir, wie du Projekte anlegst, zwischen ihnen wechselst und ihre Grundeinstellungen pflegst.

Was ein Projekt eigentlich ist

Denk dir ein Projekt als eigenen Mandanten. Jede Website, jeder Kontakt, jede E-Mail-Kampagne und jede Bestellung gehört immer genau einem Projekt und wird ausschließlich darüber gefiltert. Zwischen zwei Projekten läuft nichts über: Ein Kontakt aus „Café Sonnenschein“ taucht niemals in den Kontakten deines zweiten Projekts auf. Dein Konto darüber ist nur die Klammer für Anmeldung, Team und Abrechnung – die Inhalte selbst liegen immer im Projekt.

Den Projekt-Umschalter finden

Oben in der Seitenleiste des Studios siehst du eine Pille mit Logo (oder den Initialen auf der Markenfarbe), dem Projektnamen und darunter der Adresse, zum Beispiel cafe-sonnenschein.birdbuild.net. Klick darauf, dann klappt eine Liste all deiner Projekte auf. Das aktive Projekt hat einen Haken. Ist die Seitenleiste eingeklappt, zeigt BirdBuild stattdessen eine schmale Leiste mit kleinen Projekt-Kacheln – ein Klick darauf wechselt sofort.

Zwischen Projekten wechseln

Im aufgeklappten Umschalter auf das gewünschte Projekt klicken, das war's. BirdBuild macht es aktiv und bringt dich danach auf die Projekt-Übersicht (das Studio-Dashboard). Das ist Absicht: Nach dem Wechsel landest du nie auf einer Unterseite, die es im neuen Projekt vielleicht gar nicht gibt. Ab jetzt beziehen sich alle Bereiche – Websites, CRM, E-Mails, Shop – auf das neu gewählte Projekt.

Ein neues Projekt anlegen

Öffne den Umschalter und klick unten auf Neues Projekt. Auf der Anlege-Seite füllst du aus:

  • Projektname – zum Beispiel „Café Sonnenschein“. Während du tippst, siehst du direkt darunter die Adresse, die daraus wird, etwa cafe-sonnenschein.birdbuild.net. Umlaute werden dabei automatisch umgeschrieben (ä wird zu ae und so weiter).
  • Markenfarbe – wähl eine der sieben Farbkacheln oder klick das +-Kästchen für eine eigene Farbe per Farbwähler. Die Farbe erscheint später überall dort, wo dein Projekt ohne Logo auftaucht.
  • Sprache und Zeitzone – Deutsch, English, Français oder Italiano; Zeitzone Wien, Berlin oder Zürich.
  • Branche (optional) – etwa „Gastronomie“. Nur eine Notiz, du kannst sie leer lassen.

Klick auf Projekt erstellen. Das neue Projekt ist sofort aktiv und du landest im Dashboard – du kannst also direkt loslegen.

Logo, Name und Farbe später ändern

Die Grundeinstellungen eines Projekts findest du unter Projekt-Einstellungen – entweder über das Drei-Punkte-Menü neben dem Projekt im Umschalter oder direkt im Menü. Im Abschnitt Allgemein kannst du:

  • ein Logo/Icon setzen. Klick auf „Logo hochladen“, dann öffnet sich der Medienbereich – such dort ein Bild aus oder lade eins hoch. Das Logo wird ganz angezeigt (nichts abgeschnitten) und ersetzt die Initialen im Umschalter. Mit „Entfernen“ kommst du zurück zu den Initialen.
  • Projektname, Markenfarbe, Sprache, Zeitzone und Branche anpassen.

Zum Sichern unten rechts auf Änderungen speichern klicken (oder einfach Cmd/Strg+S drücken). Kurz erscheint „Gespeichert“, und Name beziehungsweise Farbe aktualisieren sich sofort im Umschalter – du musst die Seite nicht neu laden.

Nur schnell umbenennen? Dafür gibt es im Drei-Punkte-Menü neben dem Projekt den Punkt Umbenennen – praktisch, wenn du sonst nichts ändern willst.

Ein Projekt löschen

Ganz unten in den Projekt-Einstellungen liegt die Gefahrenzone. Ein Klick auf „Projekt löschen“ fragt noch einmal nach und entfernt dann wirklich alles, was zu diesem Projekt gehört: Websites, Kontakte, E-Mails, Shop mit Bestellungen, Dateien und auch hinterlegte Zugangsdaten wie Zahlungs-Schlüssel. Das lässt sich nicht rückgängig machen. Ein Punkt noch: Dein letztes verbliebenes Projekt kannst du nicht löschen – es muss immer mindestens eins übrig bleiben.

Häufige Fragen

Wozu überhaupt mehrere Projekte – reicht nicht eins?

Ein Projekt reicht völlig, wenn du nur eine Marke oder einen Kunden betreust. Mehrere Projekte lohnen sich, sobald du getrennte Welten brauchst: etwa je einen eigenen Bereich pro Agentur-Kunde. Alles bleibt strikt getrennt – Kontakte, E-Mails, Shop und Statistiken eines Projekts sind in keinem anderen sichtbar.

Vermischen sich Kontakte oder E-Mails zwischen meinen Projekten?

Nein. Das Projekt ist die Trennlinie. Jeder Kontakt, jede Kampagne, jede Bestellung hängt fest an einem Projekt und wird ausschließlich dort angezeigt. Wenn dir Daten fehlen, prüf zuerst oben im Umschalter, ob wirklich das richtige Projekt aktiv ist.

Woran erkenne ich, in welchem Projekt ich gerade arbeite?

An der Pille oben in der Seitenleiste: Sie zeigt Logo beziehungsweise Initialen, den Projektnamen und die Adresse (zum Beispiel cafe-sonnenschein.birdbuild.net). Im aufgeklappten Umschalter hat das aktive Projekt zusätzlich einen Haken.

Kann ich die Web-Adresse (den Slug) eines Projekts frei wählen?

Nicht direkt – die Adresse wird automatisch aus dem Projektnamen gebildet. Benennst du das Projekt um, ändert sich der Slug entsprechend mit. Umlaute und Sonderzeichen werden dabei sauber umgeschrieben, „Café Sonnenschein“ wird also zu cafe-sonnenschein.birdbuild.net.

Was passiert genau, wenn ich ein Projekt lösche?

Es verschwindet komplett samt allen Inhalten: Websites, Seiten, Kontakte, Listen, E-Mail-Kampagnen und Vorlagen, Formulare und Eingänge, Shop mit Produkten und Bestellungen, Dateien im Medienbereich und hinterlegte Zugangsdaten. Das ist endgültig und nicht wiederherstellbar – sichere vorher, was du behalten willst.

Warum lässt sich mein einziges Projekt nicht löschen?

Damit du nie in einem leeren Konto ohne Arbeitsbereich landest. Es muss immer mindestens ein Projekt übrig bleiben. Wenn du dein aktuelles loswerden willst, leg zuerst ein neues an und lösche dann das alte.

Ändert ein neues Logo oder eine neue Farbe auch das Aussehen meiner Website?

Nein. Logo und Markenfarbe in den Projekt-Einstellungen sind nur zur Wiedererkennung im Studio – sie erscheinen im Projekt-Umschalter. Das Design deiner tatsächlichen Website legst du im Builder fest, das ist davon unabhängig.

Website & Builder

Website-Builder: Grundlagen

Der Builder ist das Herz von BirdBuild: Du baust deine Seite direkt in der echten Vorschau (WYSIWYG) aus vier Bausteinen – Sektion, Zeile, Spalte und Modul. Hier lernst du, wie du Elemente einfügst, per Klick oder Drag&Drop umsortierst, über das Design-Panel gestaltest und Schritte im Verlauf zurücknimmst.

Die vier Bausteine verstehen

Jede Seite steckt in vier verschachtelten Ebenen, die im Builder farblich getrennt sind. Ganz außen liegt die Sektion (teal) – ein waagerechter Streifen über die volle Breite. Darin sitzt mindestens eine Zeile (mint), die du in Spalten (grau) aufteilst. In jede Spalte kommen die Module (dunkelgrau): der eigentliche Inhalt, also Überschrift, Text, Bild, Button und so weiter. Merk dir die Reihenfolge Sektion, Zeile, Spalte, Modul. Fährst du mit der Maus über ein Element, erscheint oben links sein farbiges Namensschild – so weißt du immer, auf welcher Ebene du gerade bist.

Sektion, Zeile und Module einfügen

Bei einer leeren Seite klickst du auf den großen Button Sektion hinzufügen in der Mitte. Dann fügst du eine Zeile ein und wählst im Dialog Spalten-Layout wählen, wie sie aufgeteilt sein soll. Es gibt 8 Vorlagen: 1 Spalte, 1/2 + 1/2, drei gleiche Drittel, viermal 1/4, 1/3 + 2/3, 2/3 + 1/3, 1/4 + 3/4 und 1/4 + 1/2 + 1/4. Sobald die Zeile steht, öffnet sich automatisch die Modul-Auswahl für die erste Spalte.

Im Fenster Modul hinzufügen hast du 47 Bausteine, nach Kategorien sortiert (Basis, Layout & Aufbau, Medien, Marketing & Conversion, Kontakt & Info, Weitere). Am schnellsten geht es über das Suchfeld oben: tippe zum Beispiel button, steuere mit den Pfeiltasten und drück Enter – das Modul landet sofort in der Spalte. Zwischen zwei bestehenden Elementen fügst du über die runden +-Buttons am oberen oder unteren Rand etwas darüber oder darunter ein. In einer leeren Spalte klickst du einfach auf das + in der Mitte.

Elemente auswählen, verschieben, duplizieren, löschen

Klick ein Element an, dann erscheint am oberen Rand seine farbige Werkzeugleiste. Dort findest du (von links): den Greifer zum Ziehen, Nach oben, Nach unten, Duplizieren und Löschen. Bei einer Zeile kommt links noch das Symbol Spalten-Layout dazu – damit änderst du das Spalten-Raster nachträglich; bestehende Inhalte werden dabei auf die neuen Spalten verteilt.

Zum Umsortieren per Drag&Drop packst du das Element am Greifer und ziehst es an die neue Stelle. Eine Einfügelinie zeigt dir, wo es landet – funktioniert auch über Spalten- und Sektionsgrenzen hinweg. Spalten selbst ordnest du nicht per Drag, sondern über das Spalten-Layout. Ein Rechtsklick auf jedes Element öffnet zusätzlich ein Menü mit Kopieren, Einfügen, Duplizieren, Sektion darüber/darunter und Löschen.

Text direkt tippen

Überschriften und Textmodule bearbeitest du direkt im Canvas: klick hinein und tipp los. Sobald du Text markierst, klappt oben die schwebende Text-Leiste auf – mit Fett (B), Kursiv (I), Unterstrichen (U), Durchgestrichen, A− / A+ für kleiner/größer, Ausrichtung links/mitte/rechts, Aufzählung, Schriftart (Aa), Textfarbe und Link einfügen. Mit dem Radiergummi entfernst du eine Formatierung wieder.

Gestalten über das Design-Panel

Wenn ein Element ausgewählt ist, zeigt das rechte Panel drei Reiter: Inhalt, Design und Erweitert. Unter Inhalt stellst du die modul-eigenen Felder ein (bei einer Preis-Tabelle etwa Plan, Preis und Vorteile). Unter Design liegen Hintergrund (Farbe, Verlauf oder Bild), Textfarbe, Ausrichtung, Innenabstand und Eckenradius. Der Reiter Erweitert bietet eine eigene CSS-ID und CSS-Klasse sowie „auf diesem Gerät ausblenden“. Für Farben nutzt du überall den BB-Color-Picker mit Hex-Eingabe und Paletten-Swatches, für Bilder wählst du aus dem Medienbereich.

Wichtig fürs Responsive: Oben in der Leiste schaltest du zwischen Desktop, Tablet und Handy um. Der Design-Reiter bearbeitet immer die gerade gewählte Ansicht – ein Hinweis-Banner sagt dir, für welches Gerät. Handy erbt vom Tablet, Tablet vom Desktop, du überschreibst also nur, was abweichen soll.

Rückgängig, speichern, veröffentlichen

Verklickt? Oben rechts machst du mit Rückgängig (Cmd/Strg+Z) und Wiederherstellen Schritte rückgängig. Das Uhr-Symbol daneben öffnet den Bearbeitungsverlauf – eine lesbare Liste aller Änderungen („Text/Inhalt bearbeitet“, „Spalten-Layout geändert“), aus der du per Wiederherstellen gezielt auf einen früheren Stand zurückspringst.

Ein Klick auf Speichern sichert deinen Entwurf – ein Stern (Speichern *) zeigt ungespeicherte Änderungen an. Live geht deine Seite erst mit Veröffentlichen. Der Hinweis „Nicht veröffentlicht“ erinnert dich daran, wenn gespeicherte Änderungen noch nicht online sind. Über das Auge (Vorschau) blendest du alle Bearbeiten-Werkzeuge aus und siehst die Seite genau so wie deine Besucher.

Häufige Fragen

Wie ändere ich das Spalten-Layout einer bestehenden Zeile?

Wähl die Zeile aus und klick in ihrer mint-farbenen Werkzeugleiste ganz links auf das Spalten-Symbol. Im Dialog „Spalten-Layout ändern“ suchst du dir eines der 8 Raster aus (z. B. 1/2 + 1/2 oder 1/3 + 2/3). Deine vorhandenen Module werden automatisch auf die neuen Spalten verteilt.

Wo stelle ich Hintergrundfarbe und Abstände ein – im Inhalt-Tab finde ich sie nicht.

Die stehen im Reiter Design, nicht in Inhalt. Wähl das Element aus, geh rechts im Panel auf Design und du findest Hintergrund (Farbe, Verlauf oder Bild), Textfarbe, Ausrichtung, Innenabstand und Eckenradius. Der Inhalt-Tab enthält nur die modul-eigenen Felder wie Text, Bild oder Button-Ziel.

Ich habe gespeichert, aber online sieht die Seite noch alt aus. Warum?

Speichern legt nur deinen Entwurf ab. Damit die Änderungen für Besucher sichtbar werden, musst du zusätzlich oben rechts auf Veröffentlichen klicken. Ein gelber Hinweis „Nicht veröffentlicht“ erscheint immer dann, wenn es gespeicherte, aber noch nicht live geschaltete Änderungen gibt.

Wie mache ich meine Seite auf dem Handy schön, ohne den Desktop kaputt zu machen?

Schalt oben in der Leiste auf die Handy-Ansicht um und ändere dort die Design-Werte. Der Design-Reiter bearbeitet immer nur die gerade gewählte Ansicht – Handy-Werte überschreiben die vom Desktop, ohne ihn anzufassen. Ein Banner im Design-Tab zeigt dir, für welches Gerät du gerade einstellst. Was du nicht extra änderst, wird vom Desktop übernommen.

Ein Element sitzt an der falschen Stelle. Wie verschiebe ich es?

Zwei Wege: Entweder klickst du es an und nutzt in der Werkzeugleiste die Pfeile Nach oben / Nach unten. Oder du packst es am Greifer (das erste Symbol in der Leiste) und ziehst es per Drag&Drop an die neue Position – eine Einfügelinie zeigt dir vorher, wo es landet, auch über Spalten- und Sektionsgrenzen hinweg.

Ich habe aus Versehen zu viel gelöscht. Kann ich mehrere Schritte zurück?

Ja. Mit Cmd/Strg+Z (oder dem Rückgängig-Pfeil oben rechts) nimmst du Schritt für Schritt zurück. Für einen gezielten Sprung klickst du auf das Uhr-Symbol: Der Bearbeitungsverlauf listet alle Änderungen benannt auf, und mit „Wiederherstellen“ neben einem Eintrag springst du direkt auf diesen Stand zurück.

Wie finde ich schnell ein bestimmtes Modul unter den 47 Bausteinen?

Öffne „Modul hinzufügen“ und tipp ins Suchfeld oben, zum Beispiel „formular“, „galerie“ oder „preis“. Die Treffer werden nach Relevanz sortiert; mit den Pfeiltasten wählst du einen aus und mit Enter fügst du ihn direkt ein. Ohne Suche sind die Module nach Kategorien wie Basis, Medien und Marketing & Conversion gruppiert.

Builder: Module & Elemente

Module sind die einzelnen Bausteine, aus denen du deine Seite zusammensetzt – vom Text über Bilder und Buttons bis zu Preistabellen, Formularen und Buchungswidgets. Über 45 fertige Elemente stehen bereit, jedes mit eigenen Inhalts-Feldern und den drei Standard-Tabs Inhalt, Design und Erweitert. Hier zeigen wir dir, wie du sie einfügst, füllst und gestaltest.

Wie der Aufbau funktioniert

Jede Seite steckt in einer festen Schachtelung: Sektion (teal markiert) enthält eine oder mehrere Zeilen (mint), die Zeile teilt sich in Spalten, und in die Spalten kommen die eigentlichen Module (die Elemente). Editor und veröffentlichte Seite rendern aus demselben Datenmodell – was du im Builder siehst, ist also wirklich das, was live geht.

Ein Modul einfügen

Leg zuerst eine Sektion an (Button „Sektion hinzufügen") und wähl beim Zeilen-Dialog ein Spalten-Layout – etwa „1 Spalte", „½ + ½" oder „⅓ + ⅓ + ⅓". Danach zeigt jede leere Spalte einen runden „Modul hinzufügen"-Button in der Mitte. Klick ihn an: Es öffnet sich das Overlay „Modul hinzufügen".

Dort hast du zwei Wege. Entweder du scrollst durch die Kategorien – Basis (Überschrift, Text, Button, Bild, Icon, Liste, Zitat, Trenner, Abstand), Layout & Aufbau (Navigation, Bild+Text, Karte, Bento, Tabs, Akkordeon, Prozess-Schritte …), Medien (Video, Audio, PDF, Code/HTML, Vorher/Nachher, Logo-Leiste, Laufband), Marketing & Conversion (Call-to-Action, Preis-Tabelle, Testimonial, Zähler, Countdown …) und Kontakt & Info (Kontaktformular, Termine/Buchung, Newsletter, Team, Map, Öffnungszeiten, Speisekarte …). Oder du tippst oben ins Suchfeld, z. B. „preis", und drückst Enter – das oberste Ergebnis wird eingefügt. Mit den Pfeiltasten springst du durch die Treffer.

Tipp: Es gibt kein fertiges „Hero"-Modul im Picker. Einen Banner baust du aus einzelnen Blöcken – oder du nimmst „Sektion hinzufügen" und wählst eine Hero-Vorlage, deren Überschrift, Text und Buttons danach frei bearbeitbar sind.

Inhalte bearbeiten (Tab „Inhalt")

Klick ein Modul an, dann öffnet sich rechts das Einstellungs-Panel mit drei Tabs. Im ersten, Inhalt, stehen die modul-eigenen Felder. Ein paar Beispiele: Beim Button legst du Beschriftung, Ziel-URL, Stil (Gefüllt / Umrandet / Text) und ein optionales Icon fest. Beim Akkordeon trägst du Frage-Antwort-Paare ein und stellst „Mehrere offen" oder „Nur eins offen" ein. Beim Kontaktformular baust du die Felder selbst zusammen (Text, E-Mail, Telefon, Nachricht, jeweils mit Pflicht-Häkchen und eigenem Fehlertext).

Kürzere Texte gehen auch direkt: Überschriften und Textblöcke kannst du im Canvas doppelklicken und lostippen. Sobald du etwas markierst, erscheint eine schwebende Leiste für Fett, Kursiv, Farbe, Link und Schriftart. Bilder wählst du nie über einen PC-Dialog, sondern immer über den Medienbereich – beim Bild-Modul reicht ein Doppelklick, um ein anderes Bild aus deiner Mediathek zu ziehen.

Aussehen anpassen (Tab „Design")

Im Design-Tab steckt die Gestaltung, für jedes Modul gleich aufgebaut: Farben (Hintergrund, Textfarbe), Schrift & Ausrichtung, Abstände & Ecken (Innenabstand oben/rechts/unten/links plus Eckenradius), Rahmen & Schatten und – bei Karten, Preis-Boxen, Galerien u. Ä. – eine Hover-Animation (Heben, Zoom, Leuchten, Neigen). Unter Einblend-Animation lässt du das Element beim Scrollen sanft erscheinen (von unten, Zoom …), mit Dauer und Verzögerung. Ganz wichtig für Handy: Oben im Design-Tab schaltest du zwischen Desktop / Tablet / Handy um und setzt Werte gezielt pro Gerät – Tablet und Handy überschreiben nur, was du dort änderst.

Verschieben, duplizieren, Feinschliff

Fährst du über ein Modul, taucht oben eine kleine Werkzeugleiste auf: Ziehen (Verschieben), Nach oben / unten, Duplizieren und Löschen. Ein Rechtsklick öffnet zusätzlich ein Menü zum Kopieren und Einfügen. Der dritte Tab, Erweitert, ist für Feinheiten: eigene CSS-ID/Klasse, eigenes CSS pro Modul, das Ausblenden auf einzelnen Geräten und ein Link auf das ganze Element. Denk dran, oben rechts zu speichern – und veröffentliche erst, wenn du zufrieden bist.

Häufige Fragen

Wie viele Module gibt es und welche?

Aktuell über 45 Bausteine, aufgeteilt in fünf Kategorien: Basis (Überschrift, Text, Button, Bild, Icon, Liste, Zitat, Trenner, Abstand), Layout & Aufbau (Navigation, Bild+Text, Karte, Bento-Grid, Tabs, Akkordeon, Prozess-Schritte, Form-Trenner, Galerie, Slider), Medien (Video, Audio, PDF, Code/HTML, Vorher/Nachher, Logo-Leiste, Logo-Laufband), Marketing & Conversion (Call-to-Action, Aktionsband, Preis-Tabelle, Testimonial, Sterne-Bewertung, Zähler, Countdown, Fortschritt, Kreis-Diagramm, Statistik-Band, Icon-Liste) und Kontakt & Info (Kontaktformular, Termine/Buchung, Newsletter, Kontakt-Infos, Social-Icons, Team, Map, Öffnungszeiten, Speisekarte, Portfolio, Tabelle, Hinweisbox, Datei-Download).

Wie ändere ich ein Modul, das ich versehentlich falsch ausgewählt habe?

Am schnellsten: das falsche Modul über die Werkzeugleiste löschen (Papierkorb-Symbol) und über den „Modul hinzufügen"-Button das richtige einsetzen. Einen Modultyp direkt umwandeln geht nicht – aber deine Spalte und dein Layout bleiben ja bestehen, du füllst nur die eine Stelle neu.

Warum sieht meine Seite auf dem Handy anders aus als am Desktop?

Weil du getrennte Werte pro Gerät setzen kannst. Öffne den Design-Tab und schalte oben von Desktop auf Handy um – dann gelten deine Änderungen (z. B. kleinere Abstände oder eine andere Schriftgröße) nur fürs Handy. Was du dort nicht anfasst, erbt automatisch die Desktop-Werte. Galerien und Spalten stapeln sich auf schmalen Bildschirmen ohnehin von selbst.

Wie füge ich ein Bild in ein Modul ein?

Immer über den Medienbereich, nie über einen Datei-Dialog deines PCs. Beim Bild-Modul klickst du einfach doppelt aufs Bild im Canvas, dann öffnet sich deine Mediathek – dort wählst du ein vorhandenes Bild oder lädst ein neues hoch. Bei anderen Modulen (Team-Foto, Hero, Galerie) findest du im Inhalt-Tab jeweils einen Button, der denselben Medien-Picker öffnet.

Kann ich ein fertig gestaltetes Modul an anderer Stelle wiederverwenden?

Ja. Fahr über das Modul und klick auf „Duplizieren" – die Kopie erscheint direkt darunter, mit allen Inhalten und Design-Einstellungen. Danach kannst du sie per Ziehen verschieben. Über den Rechtsklick lassen sich zudem Werte einzelner Felder kopieren und in ein anderes Modul einfügen.

Was mache ich mit dem Code/HTML-Modul und ist das sicher?

Damit bettest du eigenen HTML- oder Embed-Code ein, etwa ein Widget eines Drittanbieters. Der Code läuft in einer abgeschotteten Sandbox (isoliertes iframe) – Skripte funktionieren, kommen aber nicht an dein Konto, deine Cookies oder die restliche Seite heran. Du stellst nur die Höhe ein; im Builder liegt ein unsichtbarer Klick-Fänger darüber, damit das Modul auswählbar bleibt.

Wie richte ich ein Kontaktformular oder ein Buchungs-Modul ein?

Beim Kontaktformular baust du im Inhalt-Tab die Felder selbst zusammen (Feldtyp, Beschriftung, Pflicht ja/nein, Fehlertext) und legst den Button-Text fest – Einsendungen landen automatisch bei deinem Projekt. Beim Modul „Termine/Buchung" wählst du zwischen „Termin" (Leistung + freier Slot) und „Event" (Anmeldung), entscheidest, ob Besucher Mitarbeiter und Preise sehen, und schreibst deine Bestätigungstexte. Die Live-Daten zieht das Modul aus deinem Termine-Bereich.

Animationen & Effekte

Mit Animationen blendest du Module und ganze Abschnitte sanft ein, sobald sie beim Scrollen ins Bild kommen – das lässt eine Seite lebendig und hochwertig wirken. Dazu gibt es Hover-Effekte für Karten, die auf den Mauszeiger reagieren. Beides stellst du direkt am Element im Tab „Design" ein, ganz ohne Code.

Zwei Arten von Effekten

BirdBuild kennt zwei getrennte Dinge, die man leicht durcheinanderbringt. Die Einblend-Animation spielt einmal ab, wenn ein Element beim Scrollen ins Sichtfeld rutscht – es fliegt zum Beispiel sanft von unten herein. Die Hover-Animation dagegen reagiert dauerhaft auf die Maus: Fährst du über eine Karte, hebt sie sich leicht an. Die erste gibt es für Module und ganze Abschnitte, die zweite nur für ein paar karten-artige Module.

Ein Element beim Scrollen einblenden

Klick im Builder auf das Modul oder den Abschnitt, den du animieren willst – rechts öffnet sich das Einstellungs-Panel. Geh dort oben auf den Tab Design und scroll nach unten zur Klappkarte „Einblend-Animation". Im Feld „Beim Scrollen einblenden" wählst du eine Richtung:

  • Sanft einblenden – nur ein weiches Aufblenden, ohne Bewegung. Dezent und fast immer passend.
  • Von unten / Von oben / Von links / Von rechts – das Element gleitet aus der jeweiligen Richtung herein (rund 30 Pixel Weg).
  • Zoom – startet minimal kleiner und wächst auf die volle Größe.

Sobald eine Animation gewählt ist, tauchen zwei Zahlenfelder auf. Dauer (ms) steuert, wie lange das Einblenden läuft – Standard sind 700 Millisekunden, sinnvoll ist irgendwo zwischen 100 und 3000. Und Verzögerung (ms) lässt das Element später starten. Genau darüber baust du gestaffelte Effekte: Gib der ersten Karte 0, der zweiten 150 und der dritten 300 – dann erscheinen sie nacheinander statt alle auf einmal. Lässt du die Felder leer, gelten 700 ms Dauer und 0 ms Verzögerung.

Warum sich im Editor nichts bewegt

Ein Punkt, der am Anfang irritiert: Während du am Bauen bist, bleibt alles ganz normal sichtbar – die Einblend-Animation läuft im Bearbeiten-Modus bewusst nicht, sonst würden dir Elemente ständig weggeblendet. Sehen kannst du den Effekt trotzdem sofort. Klick unten links in der Werkzeugleiste auf das Augen-Symbol (Vorschau) und scroll dann durch die Seite. Dort spielt die Animation genauso ab wie später auf der echten, veröffentlichten Website.

Hover-Animation für Karten

Manche Module bekommen zusätzlich einen Effekt für den Mauszeiger. Das betrifft die karten-artigen Blöcke – also zum Beispiel Bento-Grid, Portfolio, Logo-Leiste, Karte, Preis-Tabelle, Team-Mitglied, Testimonial und Galerie. Wähl so ein Modul aus, geh in den Tab Design, und dort erscheint die Klappkarte „Interaktion" mit dem Feld „Hover-Animation". Zur Wahl stehen:

  • Heben – die Karte schwebt beim Überfahren ein Stück nach oben und wirft einen Schatten.
  • Zoom – sie vergrößert sich leicht.
  • Leuchten – ein farbiger Schein legt sich um die Karte (im Teal deiner Marke).
  • Neigen – die Karte kippt minimal in den Raum, wie ein 3D-Effekt.

Findest du bei einem Modul keine „Interaktion"-Karte, dann ist der Hover-Effekt für diesen Modultyp einfach nicht vorgesehen – das ist Absicht, nicht ein Fehler.

Rücksicht auf Nutzer und Suchmaschinen

Die Animationen sind so gebaut, dass sie niemanden ausbremsen. Wer im Betriebssystem „Bewegung reduzieren" aktiviert hat (das stellen Menschen ein, denen Animationen unangenehm sind), sieht alle Inhalte sofort und ruhig, ohne Flug- oder Zoom-Effekt. Und selbst wenn im Browser JavaScript deaktiviert ist, bleibt jeder Inhalt sichtbar – es verschwindet also nie etwas, nur weil ein Effekt nicht laufen konnte. Du kannst Effekte deshalb bedenkenlos einsetzen, ohne dir um Barrierefreiheit oder Auffindbarkeit Sorgen zu machen.

Ein paar Empfehlungen aus der Praxis

Weniger ist meistens mehr. Ein sanftes „Von unten" auf Überschriften und Karten wirkt edel; wenn dagegen jeder Block aus einer anderen Richtung hereinfliegt, wird es schnell unruhig. Für längere Seiten lohnt es sich, ganze Abschnitte zu animieren statt jedes einzelne Modul darin – das gibt einen ruhigeren Rhythmus beim Scrollen. Und die Staffelung über die Verzögerung ist der Trick, mit dem eine Reihe gleicher Karten richtig gut aussieht.

Häufige Fragen

Warum passiert im Editor nichts, wenn ich eine Animation einstelle?

Das ist gewollt. Im Bearbeiten-Modus bleiben alle Elemente sichtbar, damit sie dir beim Bauen nicht ständig weggeblendet werden. Um den Effekt zu sehen, klick unten links auf das Augen-Symbol (Vorschau) und scroll durch die Seite – oder schau ihn dir auf der veröffentlichten Website an.

Wo genau finde ich die Animations-Einstellungen?

Klick das Modul oder den Abschnitt an, geh im rechten Panel auf den Tab „Design" und scroll zur Klappkarte „Einblend-Animation". Für Karten-Hover gibt es zusätzlich die Karte „Interaktion" mit dem Feld „Hover-Animation" – aber nur bei Modulen, für die ein Hover-Effekt sinnvoll ist.

Wie lasse ich mehrere Karten nacheinander erscheinen statt alle gleichzeitig?

Über die Verzögerung. Stell bei jeder Karte dieselbe Animation ein (z. B. „Von unten") und gib der ersten 0 ms Verzögerung, der zweiten 150 und der dritten 300. So ploppen sie gestaffelt herein. Die Dauer kannst du überall gleich lassen, etwa bei den Standard-700 ms.

Bei meinem Modul gibt es keine Hover-Animation. Ist das ein Fehler?

Nein. Der Hover-Effekt ist nur für karten-artige Module vorgesehen – etwa Bento-Grid, Portfolio, Preis-Tabelle, Team, Testimonial, Galerie oder Logo-Leiste. Bei einer einzelnen Überschrift oder einem Textblock fehlt die „Interaktion"-Karte deshalb absichtlich. Eine Einblend-Animation kannst du aber trotzdem auf fast jedes Modul legen.

Schaden Animationen der Ladegeschwindigkeit oder dem Google-Ranking?

Nein. Die Effekte laufen über schlanke Standard-Technik im Browser, ohne zusätzliche Bibliotheken. Suchmaschinen lesen den Inhalt ganz normal, weil nie etwas dauerhaft verborgen bleibt – ohne JavaScript ist alles sofort sichtbar.

Was passiert bei Leuten, die keine Animationen mögen?

Wer im System „Bewegung reduzieren" aktiviert hat, bekommt die Seite ohne Flug- und Zoom-Effekte zu sehen; die Inhalte erscheinen einfach ruhig und sofort. Du musst dafür nichts einstellen – BirdBuild erkennt diese Einstellung automatisch.

Kann ich eine gesetzte Animation wieder entfernen?

Ja. Wähl das Element an, geh in den Tab „Design" zur „Einblend-Animation" und stell das Feld zurück auf „Keine". Für den Hover-Effekt setzt du entsprechend die „Hover-Animation" auf „Keine". Das Element verhält sich dann wieder völlig statisch.

Mobil & Responsive

Jede Seite, die du im Builder baust, funktioniert automatisch auf Handy, Tablet und Desktop – Spalten stapeln sich, Galerien reduzieren ihre Spalten, Überschriften werden kleiner. Wo du mehr Kontrolle willst, legst du für jedes Gerät eigene Werte fest oder blendest einzelne Elemente auf bestimmten Bildschirmen aus. Hier siehst du, wie das geht.

Die drei Geräte-Ansichten

Oben in der Mitte der Builder-Leiste sitzen drei Symbole: Monitor, Tablet und Handy. Klick auf eines davon, um das Canvas in der jeweiligen Ansicht zu sehen. Der Desktop rechnet mit 1280 px Breite, das Tablet mit 768 px, das Handy mit 390 px – also die typischen echten Gerätebreiten. So erkennst du sofort, ob auf dem Handy etwas zu eng wird oder ein Bild schlecht sitzt.

Praktisch: Beim Öffnen wählt der Builder die Ansicht selbst passend zu deinem Bildschirm. Am Laptop startest du in der Desktop-Ansicht, am Handy in der Handy-Ansicht. Danach schaltest du frei um, so oft du willst.

Was von allein passiert

Für ein sauberes Mobil-Layout musst du erst mal gar nichts tun. Der Builder passt vieles automatisch an:

  • Mehrspaltige Zeilen stapeln sich auf dem Handy untereinander – aus drei Spalten nebeneinander werden drei Blöcke übereinander.
  • Galerien und Raster reduzieren ihre Spalten je Bildschirm: Desktop die volle Spaltenzahl, Tablet höchstens drei, Handy höchstens zwei.
  • Überschriften, Innenabstände und Schriftgrößen schrumpfen auf kleineren Geräten mit.

Wichtig zu wissen: Diese Anpassung steckt fest im Aufbau jedes Moduls und greift auch auf der veröffentlichten Seite, nicht nur in der Vorschau. Du musst dafür keinen Schalter umlegen.

Eigene Werte pro Gerät festlegen

Manchmal reicht die Automatik nicht – etwa wenn ein Titel auf dem Handy kleiner sein soll oder eine Sektion dort weniger Innenabstand braucht. Dafür klickst du zuerst das Element an (Sektion, Zeile, Spalte oder Modul) und gehst im rechten Panel auf den Reiter Design. Ganz oben im Design-Bereich steht eine kleine Geräte-Auswahl: Desktop, Tablet, Handy.

Sie entscheidet, für welche Ansicht deine nächste Änderung gilt:

  • Nichts ausgewählt (grau): Der Wert gilt als Grundwert für alle Geräte. Das ist der Normalfall.
  • Handy angeklickt: Du bist im Mobile-Editor – ein Hinweis darunter sagt dir das ausdrücklich. Was du jetzt änderst (z. B. Schriftgröße 20 statt 28), gilt nur fürs Handy und überschreibt den Grundwert dort.
  • Tablet angeklickt: genauso, nur für die Tablet-Ansicht.

Willst du mehrere Ansichten gleichzeitig anpassen, hältst du beim Klick Cmd bzw. Strg gedrückt und wählst z. B. Tablet und Handy zusammen. Klickst du das einzige aktive Gerät noch einmal an, springst du zurück auf „alle Geräte“. Der Text unter den Buttons zeigt dir immer, was gerade gilt – etwa „Du befindest dich im Mobile-Editor“.

Die Werte kaskadieren nach unten: Das Handy übernimmt zuerst den Desktop-Wert, dann den Tablet-Wert, und erst zuletzt deine eigene Handy-Anpassung. Du musst also nicht jedes Feld dreimal setzen – nur das, was auf dem kleineren Gerät wirklich anders sein soll. Praktisch gilt das für nahezu jedes Design-Feld: Hintergrund, Textfarbe, Ausrichtung, Innenabstände, Schriftart und mehr.

Elemente auf einem Gerät ausblenden

Du willst ein großes Hero-Bild nur am Desktop zeigen, auf dem Handy aber weglassen? Wähl das Element an, geh auf den Reiter Erweitert und such den Block „Sichtbarkeit – auf Gerät ausblenden“. Dort tippst du auf Desktop, Tablet oder Handy: Rot bedeutet „auf diesem Gerät ausgeblendet“. Das funktioniert auf jeder Ebene – ganze Sektion, einzelne Zeile, Spalte oder ein einzelnes Modul. Darunter gibt es zusätzlich „Ganz ausblenden (alle Geräte)“, wenn etwas erst mal komplett verschwinden soll.

Im Editor bleibt ein ausgeblendetes Element sichtbar (nur abgedunkelt), damit du es weiter bearbeiten kannst. Auf der veröffentlichten Seite wird es auf dem gewählten Gerät sauber übersprungen.

Vorschau und Bildausschnitt

Über den Button Vorschau (Auge-Symbol, oben rechts) schaltest du das Bearbeiten-Werkzeug weg und siehst die Seite pur. In der Desktop-Ansicht füllt sie den ganzen Bereich, in der Tablet- und Handy-Ansicht bleibt der Geräterahmen stehen – so beurteilst du das Mobil-Ergebnis realistisch. Ein Tipp für Bilder: Bei Modulen mit Fotos gibt es das Feld Bildausschnitt. Damit legst du fest, welcher Teil des Bildes sichtbar bleibt, wenn es auf schmalen Handy-Screens beschnitten wird – gerade bei Querformat-Fotos wichtig, damit nicht der falsche Bildteil übrig bleibt.

Häufige Fragen

Muss ich für jedes Gerät ein eigenes Layout bauen?

Nein. Der Builder macht das Wesentliche automatisch: Spalten stapeln sich auf dem Handy, Galerien reduzieren ihre Spalten, Schriften und Abstände werden kleiner. Du greifst nur dort ein, wo du es genau anders willst – über die Geräte-Auswahl im Design-Tab.

Ich habe im Handy-Modus eine Schriftgröße geändert – warum sieht der Desktop jetzt anders aus?

Das sollte nicht passieren, solange oben im Design-Tab wirklich nur „Handy“ aktiv war. Prüf den Hinweistext unter den Geräte-Buttons: Steht dort „Du befindest dich im Mobile-Editor“, gilt deine Änderung nur fürs Handy. Steht dort „Änderungen gelten für alle Geräte“, war kein Gerät ausgewählt und du hast den Grundwert geändert. Klick dann gezielt „Handy“ an und setz den Wert dort neu.

Warum sieht meine veröffentlichte Seite auf dem Handy anders aus als die Handy-Vorschau?

Die automatischen Anpassungen (Stapeln, Spalten reduzieren, kleinere Schrift) greifen live genauso wie in der Vorschau – das passt zusammen. Deine manuellen Werte pro Gerät ebenfalls. Wenn trotzdem etwas abweicht, liegt es meist an einem sehr breiten Inhalt (z. B. eine feste Bildbreite oder eingebetteter Fremd-Code). Schau dir das Element in der Handy-Ansicht an und setz dort bei Bedarf eine kleinere Breite.

Kann ich ein Element nur auf dem Handy verstecken?

Ja. Element auswählen, Reiter „Erweitert“, Block „Sichtbarkeit – auf Gerät ausblenden“, dann auf „Handy“ tippen (wird rot). Es verschwindet auf der veröffentlichten Seite nur auf dem Handy, Desktop und Tablet bleiben unberührt. Das geht für Sektionen, Zeilen, Spalten und einzelne Module.

Welche Breiten verwendet die Geräte-Vorschau?

Desktop rechnet mit 1280 px, Tablet mit 768 px, Handy mit 390 px. Das sind gängige echte Gerätebreiten, damit die Vorschau ehrlich zeigt, wie es später aussieht. Das Canvas zoomt sich automatisch passend in den Bildschirm.

Auf dem Handy wird mein Bild komisch beschnitten – was tun?

Nutz beim betroffenen Bildmodul das Feld „Bildausschnitt“. Damit bestimmst du, welcher Bildbereich beim Beschneiden auf schmalen Screens sichtbar bleibt. Bei Querformat-Fotos, die hochkant angezeigt werden, ist das der schnellste Weg, den wichtigen Bildteil im Fokus zu halten.

Öffnet der Builder immer in der Desktop-Ansicht?

Nein, er wählt beim Öffnen die Ansicht passend zu deinem Bildschirm: am Laptop Desktop, am Tablet Tablet, am Handy Handy. Danach kannst du oben in der Leiste jederzeit frei zwischen den drei Ansichten umschalten.

Kontaktformular-Modul

Mit dem Kontaktformular-Modul baust du ein Anfrage-Formular direkt in deine Seite ein – Felder, Pflichtangaben und Absenden-Button legst du selbst fest. Jede Einsendung landet gesammelt in deinem Studio, auf Wunsch wandert sie zusätzlich als Kontakt in eine deiner Listen. Der Bot-Schutz läuft im Hintergrund mit, ohne dass du etwas einrichten musst.

Modul einfügen

Öffne die Seite im Builder (/builder?site=…). Klick in einer Spalte auf „Modul hinzufügen", wähl links die Kategorie „Kontakt & Info" und dann „Kontaktformular". Sofort steht ein fertiges Formular auf der Seite – standardmäßig mit drei Feldern: Name, E-Mail und Nachricht, alle als Pflichtfeld. Für viele Seiten reicht das schon so.

Felder anpassen

Klick das Formular an, dann öffnet sich rechts die Einstellungsleiste. Unter „Formularfelder" siehst du deine Felder als Liste. Über „Feld hinzufügen" kommt ein neues dazu, per Ziehen ordnest du sie um. Bei jedem Feld stellst du ein:

  • Beschriftung – der Text, der im leeren Feld steht, z. B. „Dein Name" oder „Telefonnummer".
  • Feldtyp – Text (einzeilig), E-Mail, Telefon, Zahl oder Mehrzeilig (Nachricht). Der Typ ist nicht nur Optik: Bei „E-Mail" prüft der Browser automatisch, ob wirklich eine gültige Adresse mit Domain drinsteht.
  • Pflichtfeld – Häkchen setzen, wenn das Feld ausgefüllt werden muss.
  • Fehlertext, wenn leer – erscheint nur bei Pflichtfeldern. Schreib hier etwas Konkretes wie „Bitte gib deine E-Mail an", sonst zeigt der Browser seinen eigenen Standardtext.

Ein Feld wieder loswerden? Über das Papierkorb-Symbol in der Feldliste. Darunter legst du mit „Ecken-Radius der Felder (px)" fest, wie stark die Eingabefelder abgerundet sind.

Überschrift und Absenden-Button

Ganz oben im Panel gibst du optional eine Überschrift übers Formular ein („Schreib uns"). Unter „Absenden-Button" änderst du die Beschriftung (Standard ist „Absenden") und kannst ein Icon davor oder dahinter setzen. Farbe, Abstände und Ausrichtung des ganzen Formulars steuerst du wie bei jedem Modul über den Reiter „Design".

Kontakte automatisch anlegen (optional)

Weiter unten im Panel steht der Bereich „Kontakte". Wählst du bei „In Kontaktliste synchronisieren" eine deiner Listen aus, wird jede Einsendung zusätzlich als Kontakt in dieser Liste gespeichert – gleiche E-Mail-Adressen werden dabei zusammengeführt, es entstehen also keine Dubletten. Über den Link „Kontaktlisten verwalten →" springst du direkt zu deinen Listen unter /studio/kontakte. Hast du noch keine Liste, leg dort zuerst eine an.

Sobald eine Liste gewählt ist, taucht die Einstellung Einwilligung (DSGVO) auf. Stell sie auf „Pflicht-Häkchen", wenn Besucher aktiv zustimmen sollen, bevor sie absenden. Der Einwilligungstext lässt sich frei formulieren und darf einen Link zu deiner Datenschutzerklärung enthalten. Wichtig: Verlangst du die Einwilligung, wird ohne gesetztes Häkchen zwar die Anfrage gespeichert, aber kein Marketing-Kontakt angelegt.

Bot- und Spam-Schutz

Um das musst du dich nicht kümmern – es ist automatisch aktiv. Jedes Formular hat unsichtbare Fallen-Felder (Honeypots), die nur Bots ausfüllen; solche Einsendungen werden still verworfen. Zusätzlich gilt ein Limit von 20 Absendungen pro Stunde und IP-Adresse, was echte Besucher praktisch nie erreichen. Ist plattformseitig Cloudflare Turnstile hinterlegt, kommt auf der veröffentlichten Seite noch eine unauffällige Prüfung dazu. Das Formular funktioniert komplett ohne JavaScript, per klassischem Absenden – dadurch ist es robust und schnell.

Anfragen ansehen

Alles, was reinkommt, findest du im Studio unter Kontakte → Formular-Anfragen (/studio/kontakte/formulare). Links die Liste aller Anfragen mit Suchfeld, bei mehreren Websites zusätzlich ein Filter pro Website. Klick eine Anfrage an, um Name, E-Mail und die komplette Nachricht rechts im Detail zu sehen. Über „Antworten" öffnest du direkt eine E-Mail an den Absender, das Papierkorb-Symbol löscht die Anfrage. Hast du eigene Zusatzfelder angelegt (z. B. „Telefonnummer"), werden deren Werte mitgespeichert. Bekommt dein Konto neue Leads, geht außerdem eine kurze Benachrichtigungs-Mail an die hinterlegte Betreiber-Adresse.

Testen nicht vergessen

Nach dem Veröffentlichen ruf deine Seite live auf und schick dir selbst eine Testnachricht. Danach schaust du unter „Formular-Anfragen" nach, ob sie angekommen ist – so weißt du sicher, dass alles sauber durchläuft.

Häufige Fragen

Wie füge ich weitere Felder wie Telefon oder Betreff hinzu?

Klick das Formular an, dann rechts unter „Formularfelder" auf „Feld hinzufügen". Gib eine Beschriftung ein (z. B. „Telefon") und wähl den passenden Feldtyp – für Telefon nimm „Telefon", für einen Betreff „Text (einzeilig)". Reihenfolge änderst du per Ziehen. Alle Zusatzfelder werden bei den Anfragen mitgespeichert.

Wo finde ich die abgeschickten Nachrichten?

Im Studio unter Kontakte → Formular-Anfragen (/studio/kontakte/formulare). Dort siehst du jede Einsendung mit Name, E-Mail und Nachricht, kannst nach Text suchen und – wenn du mehrere Websites hast – nach Website filtern. Über „Antworten" schreibst du dem Absender direkt zurück.

Bekomme ich eine E-Mail, wenn jemand das Formular ausfüllt?

Ja. Sobald ein neuer Lead reinkommt, geht automatisch eine kurze Benachrichtigung an die im Konto hinterlegte Betreiber-Adresse. Unabhängig davon wird jede Anfrage immer im Bereich „Formular-Anfragen" gespeichert, du verpasst also nichts.

Wie schütze ich das Formular vor Spam?

Das läuft automatisch, du musst nichts einstellen. Unsichtbare Fallen-Felder fangen Bots ab, und pro IP-Adresse sind höchstens 20 Absendungen in der Stunde erlaubt. Ist plattformseitig Cloudflare Turnstile eingerichtet, kommt auf der Live-Seite noch eine unauffällige Extra-Prüfung dazu.

Muss ich für die DSGVO eine Einwilligungs-Checkbox anzeigen?

Nur wenn du die Einsendungen als Marketing-Kontakte in eine Liste übernimmst. Wähl dazu im Bereich „Kontakte" eine Liste aus, dann erscheint die Option Einwilligung (DSGVO) – stell sie auf „Pflicht-Häkchen". Den Einwilligungstext kannst du frei schreiben und einen Link zur Datenschutzerklärung einbauen. Ohne gesetztes Häkchen wird dann kein Kontakt angelegt.

Kann ich einen eigenen Fehlertext anzeigen, wenn ein Pflichtfeld leer bleibt?

Ja. Setz beim jeweiligen Feld das Häkchen bei „Pflichtfeld" – dann erscheint das Textfeld „Fehlertext, wenn leer". Trag dort deine Meldung ein, etwa „Bitte gib deinen Namen ein". Lässt du es frei, zeigt der Browser stattdessen seinen eigenen Standardhinweis.

Landen die Kontaktanfragen automatisch in meiner Kontaktliste?

Nur wenn du es einstellst. Standardmäßig werden Anfragen bloß unter „Formular-Anfragen" gesammelt. Wähl im Panel unter „Kontakte" bei „In Kontaktliste synchronisieren" eine Liste, dann wird jede Einsendung zusätzlich zum Kontakt dort – gleiche E-Mail-Adressen werden automatisch zusammengeführt, sodass keine Doppelten entstehen.

Dateien & Medien

Unter &bdquo;Dateien&ldquo; liegen alle Bilder, Dokumente, Videos und Audios deines Projekts an einem Ort &ndash; hochladen, in Ordner sortieren, direkt im Browser zuschneiden und als Link einbinden. Bilder werden beim Hochladen automatisch zu WebP komprimiert, damit deine Seiten schneller laden. Jedes Projekt hat seine eigene Mediathek, nichts vermischt sich.

Wo du den Bereich findest

Klick in der linken Studio-Leiste auf Dateien (Ordner-Symbol). Oben steht, in welchem Projekt du gerade bist – „Medien & Dokumente in ‚Mein Café'“ zum Beispiel. Alles, was du hier siehst, gehört zu genau diesem Projekt.

Hochladen

Zwei Wege: entweder oben rechts auf Hochladen klicken und Dateien vom Rechner wählen, oder du ziehst sie einfach ins Fenster – irgendwo auf die Dateiliste. Mehrere auf einmal geht immer. Pro Datei sind bis zu 20 MB erlaubt; was größer ist, wird übersprungen.

Ein Detail, das dir Arbeit spart: Sobald du ein Bild hochlädst, wandelt BirdBuild es im Hintergrund in WebP um. Die Auflösung bleibt exakt gleich, nur die Datei wird kleiner – oft deutlich. SVG-Grafiken und GIFs bleiben unangetastet, und wenn WebP im Einzelfall nicht kleiner wäre, behält BirdBuild das Original. Fotos, die vom Handy „liegend“ ankommen, werden dabei automatisch richtig gedreht.

Du hast ein ganzes Bild- oder Icon-Paket als ZIP? Lad die ZIP-Datei einfach mit hoch. BirdBuild packt sie serverseitig aus, legt jedes enthaltene Bild als eigene Datei an und meldet dir danach „x von y importiert“. Nicht-Bilder und Datenmüll werden dabei ignoriert.

Ordner anlegen und sortieren

Für Struktur klickst du oben auf Ordner, gibst einen Namen ein (z. B. „Team-Fotos“) und bestätigst mit Erstellen. Danach erscheint der Ordner als Chip über dem Raster; die kleine Zahl daneben zeigt, wie viele Dateien drinliegen. Über den Chip Alle Dateien und die Ordnernamen springst du zwischen den Ansichten hin und her.

Einen Ordner löschst du über das kleine x am Chip. Keine Sorge – die Dateien darin gehen nicht verloren, sie wandern zurück zu „Alle Dateien“. Nur der Ordner selbst verschwindet.

Finden: Suche, Filter, Sortierung

Über dem Raster hast du drei Werkzeuge. Das Suchfeld filtert nach Dateinamen, während du tippst. Die Typ-Chips (Alle, Bilder, Dokumente, Videos, Audio, Sonstige) blenden alles andere aus – praktisch, wenn du in hundert Bildern das eine PDF suchst. Und über das Sortier-Menü wechselst du zwischen „Zuletzt hinzugefügt“ (Standard) und „Name A–Z“.

Bilder bearbeiten & umbenennen

Klick auf eine Kachel bzw. bei Bildern auf Bearbeiten (bei anderen Dateien heißt der Knopf Umbenennen). Es öffnet sich der Editor. Umbenennen und einen Alt-Text vergeben kannst du hier für jede Datei – der Alt-Text beschreibt das Bild für Screenreader und Google, also lohnt sich ein Satz.

Bei Bildern hast du zusätzlich echte Bearbeitung: Drehen (links/rechts) und Spiegeln, Zuschneiden – entweder über feste Verhältnisse (1:1, 16:9, 4:3 …) mit wählbarem Bildausschnitt, oder frei, indem du ein Rechteck über das Bild ziehst. Dazu kommen eine Abdunklung (gut, wenn heller Text über dem Bild liegen soll) und ein Ecken-Radius. Ein wichtiger Hinweis: Diese Änderungen werden fest in die Datei eingebrannt und überschreiben das Original. Willst du das Original behalten, lad dir vorher eine Kopie herunter – oder schneide lieber direkt im Builder zu, wo der Zuschnitt nicht-destruktiv ist. Mit Bearbeitung zurücksetzen nimmst du alle Regler zurück, solange du noch nicht gespeichert hast.

Einbinden: Link kopieren

Im Editor gibt es unten Link kopieren. Das legt eine saubere, lesbare Adresse der Form /media/<id>/dateiname.webp in die Zwischenablage. Die kannst du überall verwenden, wo du eine Bild- oder Datei-URL brauchst – der Link funktioniert auch auf deinen veröffentlichten Seiten und eigenen Subdomains.

Mehrere auf einmal: Auswahl & Sammelaktionen

Fahr über eine Kachel und klick das Kästchen links oben, um sie auszuwählen. Für viele auf einmal drückst du auf eine Kachel und ziehst über die nächsten – wie in der Fotos-App auf dem Mac; am Rand scrollt die Ansicht automatisch mit. Sobald etwas markiert ist, erscheint oben eine Leiste mit: Löschen, Alle in Ansicht, Herunterladen (lädt die Originale in voller Auflösung nacheinander), Zu WebP für die Auswahl und Verschieben – in einen Ordner oder in ein anderes deiner Projekte.

Alles auf einmal komprimieren

Wenn du schon viele Bilder drin hast, die noch nicht WebP sind, klick oben auf Zu WebP (ohne vorher etwas auszuwählen). BirdBuild geht dann alle Projektbilder durch und meldet dir am Ende, wie viele komprimiert wurden und rund wie viel MB das gespart hat. Der Vorgang ist gefahrlos wiederholbar: Bereits konvertierte Bilder sowie SVG, GIF, Videos und Dokumente werden einfach übersprungen, und deine bestehenden Links bleiben gültig, weil sie über die feste ID laufen.

Häufige Fragen

Werden meine Bilder beim Hochladen schlechter, wenn sie zu WebP werden?

Die Auflösung – also die Pixelmaße – bleibt eins zu eins erhalten. WebP ändert nur, wie das Bild gespeichert wird, und macht die Datei kleiner. In der Praxis siehst du keinen Qualitätsverlust, deine Seiten laden aber schneller. SVG-Logos und GIFs werden gar nicht angefasst, und falls WebP mal nicht kleiner wäre, behält BirdBuild automatisch das Original.

Ich habe versehentlich das falsche Bild zugeschnitten. Bekomme ich das Original zurück?

Nein – die Bearbeitung im Datei-Editor (Zuschnitt, Drehen, Abdunklung, Radius) wird fest in die Datei eingebrannt und ersetzt das Original. Solange du im Editor noch nicht gespeichert hast, holst du mit „Bearbeitung zurücksetzen“ alles zurück. Willst du ein Original sicher behalten, lad dir vorher eine Kopie herunter oder schneide direkt im Builder zu – dort bleiben die Originalpixel unangetastet.

Wie groß darf eine Datei sein?

Bis zu 20 MB pro Datei. Größere Dateien werden beim Upload übersprungen. Wenn du ein ZIP hochlädst, gilt die 20-MB-Grenze für jedes einzelne Bild darin; insgesamt entpackt BirdBuild bis zu 200 MB und maximal 300 Bilder pro Archiv.

Sehen andere Projekte oder andere Kunden meine Dateien?

Nein. Die Mediathek ist strikt pro Projekt getrennt – du siehst nur die Dateien des Projekts, in dem du gerade bist. Du kannst Dateien bewusst über die Auswahl-Leiste in ein anderes deiner Projekte verschieben; danach tauchen sie nur noch dort auf.

Wie binde ich ein hochgeladenes Bild in meine Website ein?

Am einfachsten direkt im Builder: Beim Bild-Modul öffnest du die Medienauswahl und klickst dein Bild an. Brauchst du stattdessen eine feste URL – etwa für ein anderes Feld – öffne die Datei per „Bearbeiten“, klick unten auf „Link kopieren“ und füge die Adresse ein. Dieser Link funktioniert auch auf deiner veröffentlichten Seite.

Ich habe einen Ordner gelöscht – sind meine Bilder jetzt weg?

Nein. Beim Löschen eines Ordners bleiben alle enthaltenen Dateien erhalten und rutschen zurück nach „Alle Dateien“. Nur der Ordner selbst verschwindet. Endgültig weg ist eine Datei erst, wenn du sie gezielt über „Löschen“ entfernst.

Kann ich ein ganzes Bilderpaket auf einmal hochladen?

Ja. Pack die Bilder in eine ZIP-Datei und lade diese ganz normal hoch – über den Hochladen-Knopf oder per Drag-and-Drop. BirdBuild entpackt sie, legt jedes Bild einzeln an und zeigt dir „x von y importiert“. Nicht-Bilder im Archiv werden dabei automatisch übersprungen.

Website veröffentlichen

Zwischen „gespeichert“ und „live im Netz“ liegt bei BirdBuild genau ein Klick. Solange du nur speicherst, arbeitest du an einem Entwurf, den nur du siehst. Erst beim Veröffentlichen geht die Seite für alle online.

Speichern vs. Veröffentlichen

Im Builder sichert Speichern (oder Cmd/Strg + S) deinen Stand als Entwurf – öffentlich ändert sich dabei nichts. Ein kleiner Punkt am „Veröffentlichen“-Button zeigt dir, dass es noch nicht veröffentlichte Änderungen gibt. Erst Veröffentlichen (oben rechts) schiebt den aktuellen Stand live.

Vorher prüfen: die Vorschau

Über Vorschau siehst du die Seite genau so, wie sie später online aussieht – inklusive Mobil-Ansicht über den Geräte-Umschalter. Nutz das kurz, bevor du live gehst: Tippfehler, Bilder, Links.

Live gehen

Klick auf Veröffentlichen. Danach ist die Seite unter deiner BirdBuild-Adresse erreichbar (z. B. deinname.birdbuild.net) – oder unter deiner eigenen Domain, sobald du sie verbunden hast. Jede weitere Änderung wird erst nach erneutem Veröffentlichen sichtbar.

Wieder offline nehmen

Willst du die Seite vorübergehend vom Netz nehmen, klick in der Website-Übersicht auf das grüne „Live“-Badge und bestätige. Besucher sehen dann eine neutrale Platzhalterseite statt deiner Inhalte; dein Entwurf bleibt erhalten.

Häufige Fragen

Warum sehe ich meine Änderung nicht auf der Live-Seite?

Wahrscheinlich hast du nur gespeichert, aber nicht veröffentlicht. Speichern legt einen Entwurf an; erst „Veröffentlichen“ schiebt den Stand online. Der Punkt am Veröffentlichen-Button zeigt offene Änderungen an.

Was ist der Unterschied zwischen Speichern und Veröffentlichen?

Speichern sichert deinen Entwurf (nur du siehst ihn). Veröffentlichen macht genau diesen Stand für alle im Netz sichtbar. So kannst du in Ruhe arbeiten und erst live gehen, wenn alles passt.

Bekomme ich eine eigene Adresse?

Ja. Jede Seite ist sofort unter einer birdbuild.net-Subdomain erreichbar. Eine eigene Domain (z. B. www.deinefirma.at) verbindest du in den Website-Einstellungen – danach läuft die Seite darunter.

Kann ich eine veröffentlichte Seite wieder offline nehmen?

Ja. In der Website-Übersicht auf das „Live“-Badge klicken und bestätigen – die Seite ist dann offline, dein Entwurf bleibt bestehen und du kannst jederzeit wieder veröffentlichen.

Domains & Subdomains

Jede Website bei BirdBuild ist sofort unter einer kostenlosen Adresse wie deine-seite.birdbuild.net online, ganz ohne Einrichtung. Willst du eine eigene Domain wie meine-firma.at, verbindest du sie per DNS in den Website-Einstellungen. Das HTTPS-Zertifikat kommt in beiden Fällen automatisch, du musst nichts installieren.

Deine kostenlose Adresse (Subdomain)

Legst du unter Websites → Neue Website eine Seite an, wählst du in Schritt 2 („Grunddaten“) die Adresse. BirdBuild schlägt sie automatisch aus dem Namen vor: aus „Café Sonnenschein“ wird cafe-sonnenschein.birdbuild.net. Umlaute werden umgeschrieben (ä→ae, ö→oe, ü→ue, ß→ss), erlaubt sind nur Kleinbuchstaben, Zahlen und Bindestriche, höchstens 40 Zeichen. Ist die Wunschadresse schon vergeben, hängt das System automatisch eine Zahl an, etwa -2.

Diese Subdomain ist danach fest. In den Einstellungen siehst du sie unter „Adresse (Subdomain)“, ändern lässt sie sich dort nicht mehr – für eine andere Wunschadresse verbindest du eine eigene Domain. Ein paar Namen sind reserviert, zum Beispiel www, api, app, admin und mail. Das Zertifikat für https:// wird schon beim Erstellen angestoßen, damit beim ersten Aufruf keine „Verbindung nicht privat“-Warnung erscheint.

Eigene Domain verbinden

Hast du eine eigene Domain gekauft, geh auf Studio → Websites, öffne die Website und klick auf Einstellungen. Scroll zur Karte „Eigene Domain verbinden“ (Globus-Symbol) und trag im Feld „Deine Domain“ die reine Domain ein – ohne https:// und ohne www, also z. B. meine-firma.at. Die Eingabe speichert sich von selbst.

Danach erscheinen drei DNS-Einträge, die du bei deinem Domain-Anbieter (z. B. GoDaddy, IONOS, world4you) in der DNS-Verwaltung anlegst:

  • TXT auf _birdbuild-verify mit dem Wert birdbuild-verify=<dein-Token> – der Eigentümer-Nachweis. Er beweist, dass die Domain dir gehört.
  • A auf @ (Wurzel-Domain) mit dem Wert 185.211.61.24 – leitet Besucher zu uns.
  • CNAME auf www mit dem Ziel deine-subdomain.birdbuild.net – leitet www mit.

Jeden Wert kopierst du per Klick, oder oben rechts über „Alle kopieren“. Vorhandene Einträge für @ und www ersetzt du dabei. Als TTL ist 3600 vorgegeben, „Automatisch“ geht auch.

Prüfen und live gehen

Wenn alles beim Anbieter gespeichert ist, klick auf „Verbindung prüfen“. BirdBuild schaut per DNS nach, ob der TXT-Nachweis da ist und die Domain auf uns zeigt. Grün mit „Bestätigt & live“ heißt: fertig, im Domain-Feld steht dann „Verbunden“. „Eigentum bestätigt“ heißt: Nachweis passt, nur das HTTPS-Zertifikat wird noch erstellt – kurz warten und erneut prüfen. „TXT fehlt noch“ oder „Noch nichts gefunden“ heißt meist, dass die DNS-Änderung noch nicht durchgelaufen ist.

Ein Detail zum Verständnis: Deine Domain wird erst öffentlich ausgeliefert, wenn der TXT-Nachweis erbracht ist. Das ist Absicht – so kann niemand eine fremde Domain kapern, nur weil sie auf unseren Server zeigt. Das Zertifikat stellt sich danach automatisch aus.

Erlaubt dein Anbieter keinen A-Eintrag auf @, nutz stattdessen ALIAS oder ANAME auf deine-subdomain.birdbuild.net. Der Hinweis steht auch direkt unter den Einträgen.

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bis meine eigene Domain funktioniert?

Das hängt an deinem Domain-Anbieter. Meist sind die DNS-Änderungen nach ein paar Minuten aktiv, im Extremfall kann es bis zu 24 Stunden dauern. Klick zwischendurch auf „Verbindung prüfen“. Sobald der Status auf „Bestätigt & live“ springt und das Zertifikat fertig ist, bist du online.

Kann ich meine .birdbuild.net-Subdomain nachträglich ändern?

Nein, die Subdomain wird beim Anlegen festgelegt und bleibt danach fest; in den Einstellungen siehst du sie nur zur Ansicht. Brauchst du eine andere Adresse, verbinde eine eigene Domain (die überschreibt die Subdomain für Besucher) oder leg die Website neu an.

Muss ich mich um das SSL-Zertifikat (https) kümmern?

Nein. Für die Subdomain wird das Zertifikat schon beim Erstellen der Website ausgestellt. Für deine eigene Domain passiert das automatisch, sobald sie per DNS auf uns zeigt und der Eigentümer-Nachweis erbracht ist. Du installierst und verlängerst nichts selbst.

Warum ist meine Domain nach dem TXT-Eintrag noch nicht live?

Der TXT-Eintrag ist nur der Eigentümer-Nachweis. Damit Besucher die Seite sehen, müssen zusätzlich der A-Eintrag auf @ (185.211.61.24) und der CNAME auf www gesetzt sein. Steht der Status auf „Eigentum bestätigt“, ist meist nur noch das HTTPS-Zertifikat in Arbeit &ndash; kurz warten und erneut prüfen.

Bei mir heißt es „Diese Domain ist bereits belegt“. Was tun?

Die Domain ist schon von einer anderen bestätigten Website belegt; sie kann immer nur einer Website zugeordnet sein. Entferne sie zuerst bei der anderen Website (oder zieh die dortige Bestätigung zurück), dann kannst du sie hier verbinden.

Mit oder ohne www eintragen?

Ins Feld kommt die reine Domain, also meine-firma.at &ndash; ohne https:// und ohne www. Um www kümmert sich der CNAME-Eintrag, den BirdBuild automatisch vorgibt. Damit sind meine-firma.at und www.meine-firma.at beide abgedeckt.

Rechtstexte (Impressum & Datenschutz)

Für jede Website erzeugt dir BirdBuild ein passendes Impressum und eine Datenschutzerklärung – als Assistent in sieben Schritten. Er schaut vorab nach, was auf deiner Seite eingebaut ist (Kontaktformular, Karte, Shop, Analyse …), fragt nur die nötigen Angaben ab und fügt die fertigen Texte auf Wunsch direkt als Seiten ein. Wichtig vorweg: Es ist eine unverbindliche Vorlage, keine Rechtsberatung.

Wo du den Generator findest

Geh im Studio auf Websites. Jede Website-Kachel hat unter dem Bearbeiten-Knopf einen eigenen Button „Impressum & Datenschutz". Klick ihn an – der Assistent öffnet sich immer für genau diese eine Website und übernimmt ihren Namen sowie die erkannten Funktionen.

Gibt es auf der Seite schon ein Impressum oder eine Datenschutzseite, fragt BirdBuild zuerst kurz nach: neu erstellen, aktualisieren (hast du beim letzten Mal Angaben gespeichert, sind sie vorausgefüllt) oder die Seiten einfach besuchen.

Die sieben Schritte

Links läuft eine Leiste mit allen Schritten mit – dort kannst du auch direkt hin- und herspringen. Der Reihe nach:

  • Land – Österreich, Deutschland oder Schweiz. Danach richten sich die Pflichtangaben (z. B. § 5 ECG und § 25 MedienG in AT, § 5 DDG in DE, das UWG in der Schweiz). Standard ist Österreich.
  • Betreiber – wer die Seite betreibt: Privatperson, Einzelunternehmen/Gewerbe, GmbH, OG/KG, Verein oder freiberuflich/reglementiert. Je nach Wahl blendet der nächste Schritt die passenden Felder ein (etwa Firmenbuchnummer, ZVR-Zahl beim Verein oder Berufsbezeichnung beim freien Beruf).
  • Kontaktdaten – hier stehen die Pflichtfelder: Name/Firma, Straße, PLZ, Ort und E-Mail. In Österreich reicht die E-Mail allein nicht, deshalb brauchst du zusätzlich Telefon oder ein Kontaktformular. Fehlt etwas, markiert BirdBuild die Felder rot und lässt dich erst weiter, wenn alles ausgefüllt ist. Hast du im Formulare-Bereich schon ein Kontaktformular, kannst du es hier als Chip direkt auswählen – die URL wird dann automatisch eingesetzt.
  • Tätigkeit – Branche bzw. Unternehmensgegenstand und die Art deiner Inhalte. Hast du einen Blog oder Ratgeber, schalte „Redaktionelle Inhalte" ein: In AT ergänzt das die große Offenlegung nach § 25 MedienG samt Blattlinie, in DE einen Verantwortlichen nach § 18 Abs. 2 MStV.
  • Funktionen – das Herzstück. Was BirdBuild auf deiner Seite gefunden hat, ist schon angehakt (Kontaktformular, Newsletter, Karte, Video, Shop, Analyse und so weiter). Prüf die Vorauswahl und hak nach, was du zusätzlich per Code/Embed eingebaut hast. Über das kleine i neben jedem Punkt liest du in einem Satz, was er bedeutet und warum er datenschutzrelevant ist. Ein Tipp aus der Liste: Google Fonts nur ankreuzen, wenn die Schriften wirklich von Google geladen werden – bindest du sie lokal ein, entfällt der Punkt.
  • Datenschutz – meist musst du hier nichts tun. Verantwortlicher im Sinne der DSGVO sind automatisch deine Impressums-Kontaktdaten. Nur wenn du tatsächlich eine Datenschutzbeauftragte oder einen Datenschutzbeauftragten benannt hast, trägst du das ein.
  • Ergebnis – die fertigen Texte.

Was hinter der Funktions-Auswahl steckt

Für jede angehakte Funktion baut der Generator den passenden Abschnitt in die Datenschutzerklärung – mit Rechtsgrundlage, Zweck und, wo nötig, dem Hinweis auf eine Datenübermittlung in die USA. Ein Shop erzeugt zum Beispiel den Abschnitt zur Bestellabwicklung inklusive Aufbewahrungsfrist (in AT sieben Jahre, in DE bis zu zehn). Werden externe Dienste geladen, kommt automatisch der Hinweis auf den Cookie-Banner dazu. Beim Cookie-Recht nutzt der Text die aktuell richtige Grundlage: § 165 TKG 2021 in Österreich, § 25 TDDDG in Deutschland.

Vorschau, Kopieren, Einfügen

Im letzten Schritt siehst du beide Dokumente über zwei Reiter (Impressum / Datenschutzerklärung). Du kannst sie als HTML kopieren oder Als Text kopieren – praktisch, wenn du sie woanders brauchst.

Für die direkte Übernahme setzt zuerst das Bestätigungshäkchen (du bestätigst damit, den rechtlichen Hinweis gelesen zu haben). Dann wählst du je Dokument, wohin es soll: „Neue Seite anlegen" legt automatisch /impressum bzw. /datenschutz an, oder du ordnest eine vorhandene Seite zu. Ein Klick auf „Auf [Website] einfügen" schreibt den Text ganz unten über den Footer, im Design deiner Website, und veröffentlicht die Seite direkt. Danach kommt ein kurzes Erfolgs-Popup mit Link zur Live-Seite.

Fügst du die Texte später erneut ein, werden die bestehenden Rechtsseiten aktualisiert statt verdoppelt – der übrige Seiteninhalt bleibt erhalten.

Häufige Fragen

Sind die erzeugten Texte rechtlich wasserdicht?

Nein, versprechen kann das niemand. Der Generator liefert eine sorgfältig gebaute, unverbindliche Vorlage auf aktuellem Rechtsstand – aber keine Rechtsberatung, und Webagentur Hochmeir e.U. / BirdBuild übernimmt keine Haftung. Bei Sonderfällen (reglementierte Berufe, große Shops, heikle Datenverarbeitung) lass den Text im Zweifel von einer Anwältin oder einem Anwalt prüfen. Genau deshalb musst du vor dem Einfügen auch das Bestätigungshäkchen setzen.

Woher weiß BirdBuild, welche Dienste auf meiner Seite laufen?

Der Generator geht deine Seiten durch und erkennt eingebaute Module (Kontaktformular, Newsletter, Karte, Video, Social-Links) sowie einen Shop, wenn du Produkte angelegt hast. In Code-/Embed-Blöcken sucht er zusätzlich nach typischen Spuren – etwa Google Analytics, Matomo, reCAPTCHA, Meta-Pixel, Calendly oder Trusted Shops. Was er nicht sehen kann (z. B. ein Skript, das du extern eingebunden hast), hakst du im Funktionen-Schritt einfach selbst dazu.

Muss ich für Impressum und Datenschutz getrennt zwei Seiten anlegen?

Nein, der Assistent erzeugt beide Dokumente in einem Durchlauf. Beim Einfügen entscheidest du pro Dokument getrennt, ob eine neue Seite entstehen soll oder der Text auf eine bestehende Seite kommt. Standardmäßig landen sie unter /impressum und /datenschutz.

Ich habe eine Angabe geändert – wie aktualisiere ich die Rechtstexte?

Öffne den Generator über denselben Button noch einmal. Erkennt BirdBuild vorhandene Rechtsseiten und hat deine früheren Antworten gespeichert, bietet es dir „Aktualisieren" an: Der Assistent öffnet vorausgefüllt, du änderst nur das Nötige und fügst neu ein. Die bestehenden Seiten werden dabei überschrieben, nicht dupliziert.

Warum steht bei mir kein Link zur EU-Streitschlichtungsplattform (OS) mehr im Impressum?

Das ist Absicht. Die EU-Plattform zur Online-Streitbeilegung wurde zum 20. Juli 2025 eingestellt, der frühere Pflicht-Link ist damit weg. Bei einem Shop in Österreich schreibt der Generator stattdessen den korrekten Hinweis zur Verbraucherschlichtung – und nennt eine konkrete Schlichtungsstelle nur, wenn du dich freiwillig einer unterworfen hast.

Sieht der eingefügte Text wie der Rest meiner Website aus?

Ja. Der Text wird als normales Text-Modul in die Seite gehängt und übernimmt Schriften und Farben deiner Website. Er sitzt ganz unten über dem Footer und ist Teil des Seiteninhalts – also auch für Suchmaschinen lesbar. Überschriften und Absätze bringen ihre eigenen Abstände mit, damit die Rechtstexte überall sauber aussehen.

Kann ich den Generator auch für die Schweiz nutzen?

Ja. Wählst du im ersten Schritt die Schweiz, passt sich der Text an: keine allgemeine Impressumspflicht (nur bei einem Onlineshop nach UWG), Datenschutz nach dem revidierten DSG. Der Assistent weist dich auch darauf hin, dass bei Publikum aus der EU zusätzlich die DSGVO gilt.

Websites

Unter „Websites" liegen alle Seiten eines Projekts nebeneinander – von der einfachen Landingpage bis zum Online-Shop. Hier legst du neue Websites an, öffnest sie im Builder, schaltest sie live oder wieder offline und verbindest deine eigene Domain. Jede Website bekommt sofort eine Adresse unter deinname.birdbuild.net, samt HTTPS.

Die Übersicht

Öffne Studio → Websites. Du siehst alle Websites des gerade aktiven Projekts als Kacheln. Jede Kachel zeigt oben das Logo (oder ein Globus-Symbol, wenn noch keins gesetzt ist), links den Typ (Website, Landingpage, Online-Shop oder Funnel) und rechts oben den Status: ein grünes Live oder ein oranges Entwurf. Darunter stehen der Name, die Adresse wie cafe-sonne.birdbuild.net und das Erstelldatum.

Hast du in einem Projekt mehrere Typen, blendet sich oben eine Filterleiste ein (Alle · Website · Landingpage · Online-Shop · Funnel) mit einem Zähler je Typ. Ein Klick auf Bearbeiten springt direkt in den Builder. Über das Drei-Punkte-Menü daneben erreichst du Website aufrufen, Einstellungen, Umbenennen, Duplizieren und Löschen. Ein Klick auf die Adresse öffnet die Live-Seite in einem neuen Tab.

Eine neue Website erstellen

Klick oben rechts auf Neue Website oder auf die gestrichelte Kachel Neue Website erstellen. Der Assistent hat zwei Schritte.

Schritt 1 – Typ. Wähle, was du bauen willst. Jede Kachel zeigt dir vorab, welche Abschnitte die Startseite bekommt:

  • Website – mehrseitig, für Unternehmen, Vereine, Portfolios (Hero, 3 Vorteile, Über uns, Kontakt-CTA).
  • Landingpage – eine fokussierte Seite für eine Aktion oder Kampagne.
  • Online-Shop – verkaufen mit Warenkorb und Checkout, verknüpft mit dem Shop-Bereich.
  • Funnel – mehrstufige Strecke aus Opt-in, Angebot und Danke-Seite.

Schritt 2 – Grunddaten. Trage den Website-Namen ein (z. B. „Café Sonnenschein"). Die Adresse darunter füllt sich automatisch als Subdomain, du kannst sie aber frei überschreiben – erlaubt sind Kleinbuchstaben, Zahlen und Bindestriche. Wähle die Sprache (Deutsch, English, Français, Italiano). Optional gibst du eine Branche an (z. B. „Gastronomie") – das personalisiert die Texte deiner Startseite. Und du kannst gleich ein Logo aus dem Medienbereich wählen; es landet direkt im Seiten-Header (Logo links, Navigation und Button rechts). Ein Kasten „Das erstellen wir für dich" fasst alles zusammen. Klick auf Website erstellen – BirdBuild legt die Startseite an und öffnet sie im Builder.

Live schalten und wieder offline nehmen

Eine neue Website ist zunächst ein Entwurf: nur du siehst sie im Builder, öffentlich ist noch nichts. Um sie zu veröffentlichen, öffne sie im Builder und klick oben auf Veröffentlichen. Damit gehen alle Seiten gemeinsam live und sind unter deinname.birdbuild.net erreichbar. Das HTTPS-Zertifikat erstellt BirdBuild dabei selbst.

Zum Offline-Nehmen gibt es zwei Wege. Auf der Übersichts-Kachel wird der grüne Live-Punkt beim Draufzeigen zu Offline nehmen – ein Klick, kurze Rückfrage, fertig. Oder in den Einstellungen unter Gefahrenzone → Veröffentlichung zurückziehen. In beiden Fällen gilt: Deine Inhalte bleiben vollständig erhalten, nur die öffentliche Seite verschwindet. Du kannst jederzeit wieder auf Veröffentlichen gehen.

Einstellungen je Website

Über das Menü einer Kachel → Einstellungen (oder im Builder oben) landest du bei den Website-Einstellungen. Dort findest du:

  • Allgemein – Name ändern; die feste Subdomain und der Typ werden angezeigt.
  • Marken-Design – Standard-Schriftart, Markenfarbe, Textfarbe, Seiten-Hintergrund sowie Button-Stil und Eckenradius für die ganze Website. Einzelne Module dürfen das überschreiben. Änderungen werden automatisch gespeichert.
  • Logo & Favicon – das Logo für Karte und Header, das Favicon fürs Browser-Tab.
  • SEO & Teilen – Meta-Titel, Meta-Beschreibung und das Vorschaubild, das beim Teilen (z. B. WhatsApp, Facebook) erscheint.
  • Menüs – Navigationsmenüs mit Dropdowns und externen Links anlegen.

Eigene Domain verbinden

In den Einstellungen unter Eigene Domain verbinden hinterlegst du deine Wunschadresse (z. B. meine-firma.at) – nur die reine Domain, ohne https:// und ohne www. Sobald du sie einträgst, erscheinen darunter die genauen DNS-Einträge zum Kopieren.

Melde dich bei deinem Domain-Anbieter an, öffne die DNS-Verwaltung und lege drei Einträge an: einen TXT-Eintrag (_birdbuild-verify) als Eigentümer-Nachweis, einen A-Eintrag für die Wurzel-Domain (@) sowie einen CNAME für www. Jeder Wert lässt sich per Klick kopieren, oder nimm gleich Alle kopieren. Danach klickst du auf Verbindung prüfen. Sobald der TXT-Eintrag gefunden ist und die A/CNAME-Einträge greifen, schaltet BirdBuild auf Verbunden und stellt das HTTPS-Zertifikat automatisch aus – du installierst nichts. DNS-Änderungen brauchen je nach Anbieter ein paar Minuten bis zu 24 Stunden.

Häufige Fragen

Ist meine Website sofort öffentlich, sobald ich sie erstelle?

Nein. Neu erstellte Websites sind ein Entwurf und nur für dich im Builder sichtbar. Öffentlich wird sie erst, wenn du im Builder oben auf „Veröffentlichen" klickst. Danach ist sie unter deinname.birdbuild.net erreichbar.

Wie nehme ich eine Website wieder offline, ohne meine Inhalte zu verlieren?

Zeig auf der Übersichts-Kachel auf den grünen „Live"-Punkt – er wird zu „Offline nehmen". Alternativ gehst du in den Einstellungen zur Gefahrenzone und wählst „Veröffentlichung zurückziehen". Deine Seiten und Inhalte bleiben vollständig erhalten; du kannst jederzeit wieder veröffentlichen.

Was bedeuten die Status „Live" und „Entwurf"?

„Entwurf" (oranger Punkt) heißt: Die Website existiert nur in deinem Konto und ist nicht öffentlich. „Live" (grüner Punkt) heißt: Sie ist veröffentlicht und für jeden unter ihrer Adresse abrufbar. Den Status siehst du auf jeder Kachel und in den Einstellungen.

Welche DNS-Einträge brauche ich für eine eigene Domain?

Drei: einen TXT-Eintrag namens _birdbuild-verify als Eigentümer-Nachweis, einen A-Eintrag für die Wurzel-Domain (@), der auf unseren Server zeigt, und einen CNAME für www, der auf deine Subdomain verweist. Alle Werte findest du fertig zum Kopieren in den Einstellungen unter „Eigene Domain verbinden", sobald du deine Domain eingetragen hast.

Muss ich ein SSL-/HTTPS-Zertifikat selbst einrichten?

Nein. BirdBuild erstellt das HTTPS-Zertifikat automatisch – sowohl für deine birdbuild.net-Adresse als auch für eine verbundene eigene Domain. Du musst nichts installieren oder konfigurieren.

Wie lange dauert es, bis meine eigene Domain funktioniert?

Das hängt von deinem Domain-Anbieter ab. DNS-Änderungen brauchen meist ein paar Minuten, in Einzelfällen bis zu 24 Stunden. Klick zwischendurch auf „Verbindung prüfen" – sobald der TXT-Eintrag erkannt und die A/CNAME-Einträge aktiv sind, wechselt der Status auf „Verbunden".

Kann ich eine bestehende Website kopieren oder umbenennen?

Ja. Über das Drei-Punkte-Menü auf der Kachel wählst du „Duplizieren" (legt eine Kopie mit dem Zusatz „(Kopie)" an) oder „Umbenennen". Der Name ist nur intern in deiner Übersicht sichtbar und ändert die Adresse der Website nicht.

Kopf- & Fußzeile, Menüs

Kopf- und Fußzeile baust du einmal – sie erscheinen dann automatisch auf jeder Seite deiner Website. Beides sind echte Sektionen aus einzeln bearbeitbaren Elementen (Logo, Menü, Button), und die Navigationspunkte kommen aus einem zentralen Menü, das du an einer Stelle pflegst. So änderst du einen Link einmal und er stimmt überall.

Kopfzeile (Header) hinzufügen

Öffne deine Website im Builder. Ganz oben im Canvas – über der ersten Sektion – siehst du den Knopf Header hinzufügen mit dem Zusatz „erscheint auf allen Seiten". Ein Klick öffnet die Vorlagen-Auswahl. Du hast elf fertige Layouts zur Wahl, vom Klassiker Standard (Logo links, Navigation und Button rechts) über Zentriert, Minimal und Dunkel bis zu SaaS (Login-Link plus Test-Button) und dem Marken-Verlauf in deiner Teal-Farbe. Wenn du lieber bei null anfängst, wähl Leerer Header.

Der Header ist kein starrer Block: Er ist eine Sektion aus normalen Elementen. Das Logo ist eine Überschrift oder ein Bild, die Navigation ein Menü-Element, der Button ein Button. Alles bleibt einzeln anpassbar.

Header-Elemente bearbeiten

Klick im Canvas direkt auf das Element, das du ändern willst – auf das Logo, das Menü oder den Button. Es öffnet sich ein kleines lila Fenster, angedockt unter dem Header, mit genau den Optionen dieses Elements:

  • Logo / Marke: zwischen Logo-Bild, Text oder „Keins" umschalten, Bild-Breite setzen, optional einen Link hinterlegen (meist „/" zur Startseite).
  • Navigation: Quelle wählen (dazu unten mehr), Ausrichtung links/mittig/rechts, Abstand zwischen den Punkten, Schriftgröße, -stärke und -art.
  • Button: einen oder mehrere Buttons mit Beschriftung und Ziel-Link.

Für die Leiste als Ganzes klickst du auf Header-Optionen (das Zahnrad-Fenster). Dort stellst du ein: Stil / Vorlage wählen (eine andere Vorlage übernehmen), Beim ScrollenFixiert lässt den Header beim Scrollen oben kleben, Statisch scrollt ihn mit weg –, die Höhe / den Innenabstand und den Hintergrund (oder bei Verlaufs-Vorlagen bleibt der Verlauf).

Fußzeile (Footer) hinzufügen

Scroll im Builder ganz nach unten. Unter der letzten Sektion findest du Fußzeile hinzufügen. Der Picker bietet sechs Vorlagen: Vier Spalten (Marke, Menü, Rechtliches, Kontakt – mit Copyright-Leiste), dieselbe Variante in Dunkel, Zentriert, Minimal, Marken-Verlauf und Mit Newsletter (Anmelde-Feld plus Links). Dazu Leere Fußzeile. Die Fußzeile landet immer als letzte Sektion und erscheint unten auf jeder Seite. Bearbeitet wird sie wie jede Sektion – du klickst die Spalten, Menüs und Texte einzeln an. Die Vorlage wechselst du über den kleinen Knopf Fußzeile · Vorlage an der Fußzeilen-Kennzeichnung.

Menüs anlegen und pflegen

Die Navigationspunkte pflegst du nicht direkt im Header-Element, sondern zentral im Menü-Bereich: Website-Einstellungen → Menüs (Adresse /studio/websites/…/menus). Aus dem Navigations-Fenster im Builder kommst du über Menüs verwalten / erstellen mit einem Klick dorthin – der Builder bleibt in seinem Tab offen.

Links legst du mit Neues Menü ein Menü an (etwa „Hauptmenü"). Rechts baust du die Einträge. Pro Eintrag setzt du eine Beschriftung (z. B. „Über uns"), einen Ziel-TypSeite (dann wählst du eine deiner Unterseiten aus der Liste) oder Externer Link (dann trägst du eine komplette Adresse wie https://… ein). Neue Einträge kommen über Eintrag hinzufügen dazu.

Sortieren und verschachteln: Zieh einen Eintrag am Griff nach oben oder unten, um die Reihenfolge zu ändern. Ziehst du einen Eintrag auf einen anderen, wird er zu dessen Unterpunkt – so entstehen Untermenüs. Alternativ nutzt du bei jedem Eintrag Unterpunkt hinzufügen oder die Pfeil-Knöpfe. Es sind bis zu drei Ebenen möglich (Punkt → Unterpunkt → Unter-Unterpunkt); tiefer geht bewusst nicht, weil die Menüleiste nur drei Ebenen darstellt. Alle Änderungen speichern sich automatisch – unten steht „Gespeichert ✓".

Menü mit dem Header verbinden

Zurück im Builder: Klick auf das Menü im Header, dann bei Quelle auf Menü wählen und dein Menü (z. B. „Hauptmenü") aus der Liste. Ab jetzt zeigt der Header dieses Menü inklusiver aller Untermenüs; neue Punkte pflegst du nur noch im Menü-Bereich. Willst du stattdessen feste Links direkt am Element, wähl Eigene Links und trag Beschriftung plus Ziel je Zeile ein. In der Fußzeile stellst du ein Menü meist auf Ausrichtung Vertikal, damit die Punkte untereinander stehen; im Header bleibt es horizontal, und Untermenüs klappen beim Überfahren auf.

Header oder Fußzeile auf einer Seite ausblenden

Manchmal soll eine Landingpage ohne Kopf- oder Fußzeile auskommen. Öffne die Seiten-Einstellungen (Zahnrad neben der Seite) und setz das Häkchen bei Header auf dieser Seite ausblenden bzw. Fußzeile auf dieser Seite ausblenden. Schneller geht es direkt im Header-Optionen-Fenster über den Schalter Auf dieser Seite ausblenden. Alle anderen Seiten behalten Kopf und Fuß.

Häufige Fragen

Muss ich den Header auf jeder Seite neu anlegen?

Nein. Header und Fußzeile sind site-weit: Einmal gebaut, erscheinen sie automatisch auf allen Seiten. Änderst du das Logo oder ein Menü, wirkt das überall gleichzeitig. Nur wenn du eine Seite bewusst ausnimmst (Seiten-Einstellungen), fehlt der Header dort.

Wie bekomme ich Untermenüs (aufklappende Menüpunkte)?

Geh in Website-Einstellungen → Menüs und zieh im rechten Bereich einen Eintrag auf einen anderen – der gezogene wird dann zum Unterpunkt. Alternativ nutzt du beim übergeordneten Eintrag den Knopf „Unterpunkt hinzufügen“. Im Header klappt das Untermenü beim Überfahren mit der Maus auf. Es sind bis zu drei Ebenen möglich.

Was ist der Unterschied zwischen „Menü wählen“ und „Eigene Links“?

„Menü wählen“ zieht die Punkte aus einem zentralen Menü, das du unter Website-Einstellungen → Menüs pflegst – ideal, wenn dasselbe Menü an mehreren Stellen (Header und Footer) auftaucht, denn du änderst es nur einmal. „Eigene Links“ trägst du direkt am Navigations-Element ein; das ist schneller für ein paar feste Punkte, muss aber pro Element einzeln gepflegt werden.

Wie mache ich, dass der Header beim Scrollen oben stehen bleibt?

Klick im Canvas auf „Header-Optionen“ (das Zahnrad-Fenster über dem Header) und stell „Beim Scrollen“ auf „Fixiert“. Dann klebt die Leiste oben, während der Besucher scrollt. „Statisch“ lässt sie normal mit nach oben scrollen.

Kann ich die Vorlage später wechseln, ohne alles zu verlieren?

Ja. Über „Stil / Vorlage wählen“ im Header-Optionen-Fenster bzw. „Fußzeile · Vorlage“ an der Fußzeile öffnest du erneut den Vorlagen-Picker. Die neue Vorlage ersetzt das bisherige Layout; mit Rückgängig (Cmd/Strg+Z) stellst du den alten Stand wieder her, falls es doch nicht passt.

Wie verlinke ich einen Menüpunkt auf eine externe Website?

Setz beim Eintrag im Menü-Bereich den „Ziel-Typ“ auf „Externer Link“ und trag im Feld „Adresse (URL)“ die komplette Adresse ein, z. B. https://instagram.com/…. Für eigene Unterseiten wählst du stattdessen „Seite“ und pickst die Seite aus der Liste.

Mein Menü ist leer / zeigt keine Punkte – woran liegt das?

Prüfe zwei Dinge: Erstens, ob das Menü unter Website-Einstellungen → Menüs überhaupt Einträge hat (unten muss „Gespeichert ✓“ stehen). Zweitens, ob das Navigations-Element im Header wirklich auf „Menü wählen“ und dein Menü eingestellt ist und nicht versehentlich auf „Eigene Links“ ohne Einträge.

Shop

Shop: Überblick

Der Shop-Bereich ist deine Verkaufszentrale: Produkte anlegen, Bestellungen abwickeln, Rabatte vergeben, Zahlungen anbinden – alles pro Projekt sauber getrennt. Verkauft wird auf deiner Website, hier verwaltest du alles, was dahinter läuft. Du findest ihn im Studio oben in der Modul-Navigation unter „Shop“.

Wo du landest: das Dashboard

Klickst du oben auf Shop, landest du zuerst auf dem Dashboard unter /studio/shop. Oben stehen vier Kennzahlen: Umsatz der letzten 7 Tage, Anzahl bezahlter Bestellungen, durchschnittlicher Bestellwert und abgebrochene Warenkörbe. Darunter ein kleines Balken-Diagramm mit dem Tagesumsatz der Woche und rechts die Top-Quellen – also die UTM-Quellen, über die Umsatz reinkommt. Solange nichts verkauft wurde, stehen die Zahlen auf null. Das ist normal, kein Fehler.

Rechts oben sitzt der Button Shop-Vorschau. Der führt zu deinen Websites, denn der Shop hat keine eigene öffentliche Seite – deine Produkte erscheinen auf der Website dieses Projekts unter …/shop/<produkt>.

Die Reiter im Überblick

Unter der Überschrift läuft eine Reiter-Leiste. Von links nach rechts: Dashboard, Bestellungen, Produkte, Kategorien, Inventar, Abonnements, Rabatte, Bewertungen, Benachrichtigungen und Einstellungen. Jeder Reiter ist ein eigener kleiner Arbeitsbereich.

Der typische Ablauf: vom leeren Shop zum ersten Verkauf

  1. Einstellungen zuerst. Geh auf Einstellungen und arbeite dich links durch die Abschnitte. Unter Allgemein stellst du Währung (Standard Euro), Einheiten und den Bestellprozess ein – „In den Warenkorb“ oder „Direkt zur Kasse“. Unter Steuern setzt du deinen Standard-Steuersatz (z. B. 20 %) und legst fest, ob Preise ihn schon enthalten. Wichtig ist Zahlungen: Hier verbindest du echte Anbieter – Stripe, Klarna und PayPal. Ohne mindestens einen verbundenen Anbieter kann niemand bei dir bezahlen.
  2. Produkte anlegen. Reiter Produkte, dann oben rechts auf Produkt anlegen. Zuerst wählst du die Art: physisch (wird versendet), digital (Download), Dienstleistung oder Mitgliedschaft. Danach füllst du Name und Beschreibung aus und lädst Bilder – das erste ist automatisch das Titelbild. Bilder kommen immer aus dem Medienbereich, nicht per PC-Dialog. Dann Preis, optional ein Streichpreis („Im Angebot“), bei Bedarf SKU und Lagerbestand sowie Varianten (z. B. Größe, Farbe). Unten kannst du den SEO-Link (Slug) und die Sichtbarkeit anpassen. Oben rechts Speichern, fertig.
  3. Sortieren mit Kategorien. Im Reiter Kategorien gruppierst du Produkte – entweder manuell als Sammlung oder automatisch über Bedingungen. Unterkategorien sind möglich, sie werden eingerückt dargestellt.
  4. Verkaufen und liefern. Kauft jemand, taucht die Bestellung im Reiter Bestellungen auf. Zahlungs- und Versandstatus sind getrennt: eine Bestellung kann „Bezahlt“, aber noch „Nicht versandt“ sein. Du filterst nach Offen, Nicht bezahlt, Nicht versandt oder Archiviert, markierst Positionen als versandt, erstattest, stornierst oder exportierst alles als CSV. Du kannst auch von Hand eine Bestellung erfassen.

Die weiteren Reiter

Inventar zeigt alle Produkte mit Beständen in einer Tabelle – praktisch, wenn du Mengen schnell nachpflegen willst. Abonnements füllt sich, sobald du ein Produkt vom Typ Mitgliedschaft als Abo verkaufst; dort siehst du laufende Abos, nächste Abrechnung und Kündigungen. Rabatte sind Gutschein-Codes: prozentual, fester Betrag, Versandrabatt, kostenloser Versand, Mengenrabatt oder Gratis-Zugabe – jeweils mit Gültigkeit, Nutzungslimit und gezielter Anwendung (alle Bestellungen, ab einem Betrag, bestimmte Kategorien oder Produkte). Bewertungen sammelt Kundenrezensionen, die du freigeben, verbergen oder beantworten kannst. Benachrichtigungen ist eine Abkürzung zu den System-Mails.

Zwei Dinge, die oft verwirren

Erstens: Rechnungen erstellt BirdBuild nicht. Die Bestellbestätigung kommt von uns, die eigentliche Rechnung bzw. der Zahlungsbeleg kommt von deinem Zahlungsanbieter (z. B. Stripe). Brauchst du fortlaufende, rechtsverbindliche Rechnungsnummern, verbinde unter Einstellungen → Integrationen eine Buchhaltung wie lexoffice, sevDesk oder DATEV. Zweitens: Der Steuer- und Rechts-Teil ist deine Verantwortung – prüf die Sätze und Texte im Zweifel mit deinem Steuerberater.

Häufige Fragen

Ich habe Produkte angelegt, aber der Shop ist nicht online. Was fehlt?

Der Shop wird nicht separat veröffentlicht – deine Produkte erscheinen auf der Website, die zum selben Projekt gehört. Sorg dafür, dass diese Website live ist und Shop-Inhalte enthält. Ganz oben im Shop bringt dich der Button „Shop-Vorschau“ direkt zu deinen Websites.

Wie kann ich überhaupt Zahlungen entgegennehmen?

Geh auf Einstellungen → Zahlungen und verbinde mindestens einen Anbieter. Bei Stripe und PayPal trägst du Publishable/Client-ID und Secret ein (die Keys findest du im jeweiligen Anbieter-Dashboard), Klarna ähnlich. Deine Zugangsdaten liegen verschlüsselt auf dem Server, das Secret wird nie wieder angezeigt. Bei Stripe kannst du die Verbindung direkt testen. Ohne verbundenen Anbieter kann niemand bezahlen.

Warum steht bei einer Bestellung „Bezahlt“, aber gleichzeitig „Nicht versandt“?

Das ist Absicht. Zahlungsstatus und Versandstatus sind zwei getrennte Dinge. „Bezahlt“ heißt, das Geld ist da; „Nicht versandt“ heißt, du musst die Ware noch rausschicken. Sobald du geliefert hast, markierst du die Bestellung (oder einzelne Positionen) als versandt.

Wo lege ich ein Abo-Produkt an, damit unter Abonnements etwas erscheint?

Leg unter Produkte ein Produkt vom Typ Mitgliedschaft an und stell es auf wiederkehrende Abrechnung (monatlich oder jährlich). Erst wenn Kunden so ein Abo kaufen, füllt sich der Reiter Abonnements mit Status, nächster Abrechnung und Kündigungen. Vorher ist er leer.

Welche Rabatt-Arten gibt es und wie nutzen Kunden sie?

Du kannst prozentuale und feste Rabatte, Versandrabatt, kostenlosen Versand, Mengenrabatt und eine Gratis-Zugabe anlegen. Jeder Rabatt bekommt einen Code, eine Gültigkeit, ein Nutzungslimit und eine Anwendung (z. B. nur ab einem Bestellwert oder nur für bestimmte Produkte). Den Code geben deine Kunden im Warenkorb ein.

Erstellt BirdBuild automatisch Rechnungen für meine Bestellungen?

Nein. BirdBuild verschickt die Bestellbestätigung, die Rechnung bzw. der Zahlungsbeleg kommt von deinem Zahlungsanbieter direkt an die Kund:innen. Für richtige, fortlaufend nummerierte Rechnungen verbindest du unter Einstellungen → Integrationen eine Buchhaltung (lexoffice, sevDesk, DATEV). Für die rechtliche Korrektheit von Steuersätzen und Belegen bist du selbst verantwortlich.

Kann jemand bei mir bestellen, ohne ein Konto anzulegen?

Ja, wenn du es erlaubst. Unter Einstellungen → Checkout gibt es den Schalter „Gastbestellung erlauben“. Dort legst du auch fest, ob die Telefonnummer Pflicht ist, ob Kunden eine Bestellnotiz hinterlassen dürfen und ob es einen Mindestbestellwert gibt.

Shop: Produkte

Hier legst du an, was du verkaufst – physische Artikel, Downloads, Dienstleistungen oder Mitgliedschaften. Der Editor passt sich an die Produktart an und deckt alles ab: Bilder, Preise, Varianten wie Farbe und Größe, Lagerbestand, Versand und den Google-Eintrag. Alles pro Projekt getrennt, sodass sich Produkte verschiedener Websites nie vermischen.

Ein Produkt anlegen

Geh auf Shop → Produkte und klick oben rechts auf Produkt anlegen. Zuerst wählst du die Produktart, denn danach richtet sich der ganze Editor:

  • Physisches Produkt – wird versendet, mit Gewicht, Maßen und Lager.
  • Digitales Produkt – ein Download; der Käufer bekommt nach dem Kauf einen sicheren Link.
  • Dienstleistung – mit Dauer und Ort, z. B. Beratung oder ein Termin.
  • Mitgliedschaft – Zugang zu einer oder mehreren Mitgliedergruppen, oft als Abo.

Du kannst die Art später jederzeit oben rechts unter Produkt-Typ umstellen. Ein bestehendes Produkt öffnest du, indem du in der Liste einfach auf die Zeile klickst.

Name, Beschreibung und Bilder

Im ersten Feld steht der Name (z. B. „Premium-Paket"). Die Beschreibung ist ein Rich-Text-Editor – du kannst also fett, kursiv, Listen und Überschriften nutzen, nicht nur nackten Text.

Bei Medien klickst du auf die gestrichelte Kachel und wählst deine Bilder aus dem Medienbereich (ein PC-Dateidialog kommt hier bewusst nicht – alles läuft über die Mediathek). Das erste Bild ist automatisch das Titelbild und wird größer angezeigt. Die Reihenfolge änderst du per Ziehen: Kachel anfassen, an die neue Position schieben, loslassen. Bis zu 12 Bilder sind möglich.

Preis festlegen

Trag im Feld Preis (€) deinen Verkaufspreis ein. Willst du einen Streichpreis zeigen, schalte Im Angebot ein und trag darunter den regulären Preis ein – im Shop erscheint er dann durchgestrichen neben dem Aktionspreis. Hast du in der Sidebar auf Abonnement gestellt, kommt zusätzlich die Auswahl Abrechnung (monatlich oder jährlich) dazu.

Varianten – Farbe, Größe, Dauer

Verkaufst du dasselbe Produkt in mehreren Ausführungen? Dann klick in der Karte Varianten auf Varianten hinzufügen. Lege eine Option an (z. B. „Größe") und tipp die Werte einzeln ein, jeweils mit Enter bestätigt (S, M, L). Bis zu drei Optionen sind erlaubt – etwa Farbe, Größe und Material. Aus allen Kombinationen erzeugt BirdBuild automatisch die Varianten-Liste.

Jede Variante kann einen eigenen Preis, eine eigene SKU, ein eigenes Bild und einen eigenen Bestand haben. Lässt du das Preisfeld leer, gilt der Produktpreis. Mit Preis für alle setzt du in einem Rutsch denselben Preis auf jede Variante. Einzelne Varianten kannst du über den kleinen Schalter deaktivieren.

Inventar und Versand

Unter Inventar vergibst du eine SKU (Artikelnummer). Schaltest du Inventar verfolgen ein, erscheint das Bestandsfeld – leer bedeutet unbegrenzt. Sobald Varianten existieren, wird der Bestand nicht mehr hier, sondern je Variante gepflegt.

Bei physischen Produkten gibt es zusätzlich die Karte Versand mit Gewicht (in Gramm) und Maßen (Breite, Höhe, Länge in cm). Ist ein Artikel doch nicht versandpflichtig, schalte einfach „Dieses Produkt muss versendet werden" aus.

Zusätzliche Fragen und Dankeschön-Seite

Brauchst du vom Käufer noch eine Info – eine Gravur, einen Wunschtermin, eine Notiz? Unter Zusätzliche Fragen legst du solche Felder an (Textfeld, mehrzeilig, Auswahl oder Kontrollkästchen) und markierst sie bei Bedarf als Pflicht. In der Karte Dankeschön-Seite kannst du eine eigene URL hinterlegen, auf die der Käufer nach dem Kauf weitergeleitet wird.

Google-Eintrag (SEO)

Ganz unten steuerst du, wie das Produkt bei Google aussieht. Die kleine Vorschau zeigt live, was ein Suchergebnis daraus macht. Du setzt hier den Seitentitel (bis 70 Zeichen), das URL-Handle (das Stück hinter /shop/) und die Meta-Beschreibung – ab 160 Zeichen färbt sich der Zähler zur Warnung. Das URL-Handle wird beim Tippen automatisch aus dem Namen erzeugt; sobald du es selbst anfasst, bleibt deine Eingabe stehen. Das Teilen-Vorschaubild fällt auf dein Shop-Logo zurück, wenn du kein eigenes wählst.

Status setzen und speichern

Rechts oben in der Sidebar schaltest du zwischen Aktiv und Entwurf. Ein Entwurf ist im Shop noch nicht sichtbar. Versteckt ist der Sonderfall dazwischen: per Direktlink kaufbar, aber nicht in den Shop-Listen. In der Karte Organisation vergibst du Kategorien, Tags (mit Vorschlägen aus deinem bisherigen Bestand) und optional eine Marke.

Zum Sichern klickst du oben auf Speichern – oder drückst Strg/Cmd + S. Ohne Namen geht es nicht, das ist das einzige Pflichtfeld. Danach landest du wieder in der Produktliste.

Häufige Fragen

Warum kann ich kein Produkt speichern?

Fast immer fehlt der Name – das ist das einzige Pflichtfeld. Trag oben im Feld „Name“ etwas ein, dann klappt Speichern. Kommt danach „Speichern fehlgeschlagen“, prüf kurz deine Internetverbindung und versuch es erneut.

Wie lege ich ein Produkt in mehreren Größen oder Farben an?

Geh in die Karte „Varianten“ und klick auf „Varianten hinzufügen“. Lege eine Option an (z. B. „Farbe“) und tipp die Werte einzeln mit Enter ein (Rot, Blau, Grün). Für Größe fügst du eine zweite Option hinzu. BirdBuild kombiniert automatisch alles zu einer Varianten-Liste, in der du je Zeile Preis, SKU, Bild und Bestand setzt. Maximal drei Optionen sind möglich.

Wie ändere ich das Titelbild?

Das erste Bild in der Medien-Karte ist immer das Titelbild und wird groß angezeigt. Willst du ein anderes vorn haben, zieh die gewünschte Kachel per Drag & Drop an die erste Position. Ein Klick auf das Papierkorb-Symbol entfernt ein Bild wieder.

Warum sehe ich mein Produkt nicht im Shop?

Prüf den Status rechts in der Sidebar. Steht er auf „Entwurf“, ist das Produkt noch nicht öffentlich – stell auf „Aktiv“. Ist zusätzlich „Verstecktes Produkt“ eingeschaltet, taucht es bewusst nicht in den Listen auf und ist nur über den Direktlink erreichbar.

Wie funktioniert der Bestand? Was heißt „unbegrenzt“?

Der Bestand greift nur, wenn du unter „Inventar“ den Schalter „Inventar verfolgen“ aktivierst. Lässt du das Bestandsfeld dann leer, ist der Vorrat unbegrenzt – es wird nichts mitgezählt. Sobald ein Produkt Varianten hat, pflegst du den Bestand nicht mehr im Produkt selbst, sondern je Variante.

Kann ich viele Produkte auf einmal importieren?

Ja. Klick in der Produktliste auf „Importieren“ und lade eine CSV im Google-Merchant-Format hoch (Spalten wie id, title, price, image_link). Du ordnest die Spalten den Feldern zu und siehst vorher eine Vorschau. Spalten wie „color“ und „material“ werden automatisch zu Varianten; mehrere Zeilen mit gleicher id werden zu einem Produkt zusammengefasst. Über „Exportieren“ bekommst du umgekehrt deine Produkte als CSV heraus.

Wo stelle ich ein, dass ein Produkt ein Abo ist?

In der Sidebar unter „Produkt-Typ“ gibt es die Umschaltung „Einmalig / Abonnement“. Wählst du „Abonnement“, erscheint in der Preis-Karte zusätzlich die Auswahl der Abrechnung – monatlich oder jährlich.

Shop: Rabatte

Unter Rabatte legst du Gutschein-Codes für deinen Shop an – prozentual, als fester Betrag, Versandrabatt, kostenloser Versand, Mengenrabatt oder Gratis-Zugabe. Zu jedem Rabatt bestimmst du Code, Gültigkeitszeitraum, ein Nutzungslimit und worauf er genau wirkt. Alles ist streng an dein aktives Projekt gebunden.

Wo du die Rabatte findest

Geh im Studio auf Shop → Rabatte. Oben steht, wie viele Rabatte es schon gibt, rechts liegt der Button Rabatt erstellen. Solange noch keiner angelegt ist, zeigt die Seite eine leere Fläche mit demselben Button in der Mitte. Wichtig: Jeder Rabatt gehört nur zu dem Projekt, das du gerade offen hast – ein anderes Projekt sieht diese Codes nicht.

Rabatt-Art wählen

Klick auf Rabatt erstellen. Ganz oben im Editor entscheidest du, wie der Rabatt wirkt. Es gibt sechs Kacheln:

  • Prozentualer Rabatt – z. B. 10 % auf den Warenkorb.
  • Fester Rabatt – ein Euro-Betrag, etwa 10 € Nachlass.
  • Versandrabatt – ein fester Betrag auf die Versandkosten, z. B. 4,90 €.
  • Kostenloser Versand – die Versandkosten fallen komplett weg. Hier gibst du keinen Wert ein.
  • Mengenrabatt – ein Prozentsatz ab einer bestimmten Stückzahl, z. B. 15 % ab 3 Stück.
  • Gratis-Zugabe – ein Geschenk ab einem bestimmten Bestellwert.

Je nachdem, was du hier anklickst, blenden sich unten die passenden Felder ein. Bei „Kostenloser Versand“ und „Gratis-Zugabe“ gibt es zum Beispiel kein Prozent- oder Euro-Feld – das wäre dort ja sinnlos.

Details: Name, Code und Wert

Im Block Details vergibst du zuerst zwei Dinge:

  • Rabattname – nur intern, damit du den Rabatt in der Liste wiedererkennst, z. B. „Sommer 2026“.
  • Rabattcode – das, was Kunden eintippen, z. B. SOMMER10. Der Code wird automatisch groß geschrieben und Leerzeichen fliegen raus. Kein Einfall? Klick auf Zufällig, dann wird ein achtstelliger Code erzeugt (ohne leicht zu verwechselnde Zeichen wie 0 und O).

Darunter kommen die Felder zur gewählten Art: das Prozent- bzw. Euro-Feld, beim Mengenrabatt zusätzlich Ab Menge (Stück). Bei der Gratis-Zugabe wählst du entweder ein Produkt aus deinem Shop als Geschenk (das Textfeld füllt sich dann automatisch) oder du beschreibst die Zugabe frei, plus Ab Bestellwert als Schwelle. Das Feld Erlaubte Verwendungen ist optional – lässt du es leer, gilt der Code unbegrenzt; trägst du z. B. 100 ein, ist nach der 100. Einlösung Schluss.

Gültigkeit festlegen

Im Block Gültigkeit kannst du einen Zeitraum setzen. Gültig ab leer = sofort, Gültig bis leer = kein Ablauf. Trägst du ein Startdatum in der Zukunft ein, gilt der Rabatt in der Liste als „Geplant“, bis der Tag da ist. Beide Felder öffnen einen Kalender – du musst kein Datumsformat von Hand tippen.

Worauf der Rabatt gilt

Im Block Wende Rabatt an auf steuerst du über ein Dropdown, für welche Bestellungen der Code zieht:

  • Alle Bestellungen – keine Einschränkung.
  • Bestellungen über einem Betrag – du gibst einen Mindestbestellwert an, z. B. 50 €.
  • Mitgliedergruppen – nur für bestimmte Kontaktlisten aus deinem CRM.
  • Kategorien – nur für ausgewählte Shop-Kategorien.
  • Produkte – nur für einzelne Produkte.

Bei den letzten drei erscheint eine Auswahlliste zum Ankreuzen (mit Suchfeld, sobald es viele Einträge gibt). Sind noch keine Kategorien, Produkte oder Listen da, steht dort ein Hinweis statt einer leeren Box.

Aktiv schalten und speichern

Ganz unten liegt der Schalter Rabatt aktiv. Ist er aus, kann der Code nicht eingelöst werden – praktisch, um eine Aktion vorzubereiten oder kurz zu pausieren, ohne sie zu löschen. Zum Schluss klick auf Rabatt erstellen (oder beim Bearbeiten Änderungen speichern). Danach landest du wieder in der Übersicht.

Die Übersicht nutzen

In der Liste steht jeder Rabatt als Karte: Name, der Wert im Klartext (etwa „15 % Rabatt ab 3 Stück“), worauf er gilt und ein farbiger Status – Aktiv, Inaktiv, Geplant, Abgelaufen oder Aufgebraucht. Über den Code-Chip kopierst du den Gutschein mit einem Klick in die Zwischenablage. Das Ablaufdatum lässt sich direkt in der Karte über den Kalender-Chip ändern, ohne den Editor zu öffnen, und ein kleiner Balken zeigt, wie viele der erlaubten Einlösungen schon verbraucht sind. Den Aktiv-Schalter kannst du ebenfalls direkt in der Liste umlegen.

Häufige Fragen

Wie erstellt ein Kunde bzw. wie löst ein Kunde den Code ein?

Du legst hier den Code samt Regeln an. Der Rabattbereich selbst ist die Verwaltung: Du vergibst den Code (z. B. SOMMER10), Wert, Gültigkeit und worauf er gilt, und teilst ihn dann per E-Mail, auf der Website oder in Social Media. Über den Code-Chip in der Übersicht kopierst du ihn schnell zum Weitergeben.

Was bedeuten die Status Geplant, Abgelaufen und Aufgebraucht?

Geplant heißt: Der Rabatt ist aktiv geschaltet, aber sein Startdatum liegt noch in der Zukunft. Abgelaufen bedeutet, das Gültig-bis-Datum ist vorbei. Aufgebraucht erscheint, wenn die erlaubten Verwendungen erreicht sind (z. B. 100 von 100 eingelöst). Nur Rabatte mit dem grünen Status Aktiv sind gerade wirklich einlösbar.

Kann ich einen Rabatt ohne Code anlegen?

Ja. Du musst nur entweder einen Rabattnamen oder einen Code eingeben, sonst lässt sich nicht speichern. Ohne Code ist der Rabatt aber nur intern angelegt und hat kein Kürzel zum Weitergeben – für einen klassischen Gutschein trägst du also am besten beides ein.

Wie begrenze ich, wie oft ein Code genutzt werden darf?

Im Block Details gibt es das Feld Erlaubte Verwendungen. Trägst du dort z. B. 50 ein, gilt der Code insgesamt 50-mal. Lässt du das Feld leer, ist er unbegrenzt gültig. In der Übersicht siehst du über den Fortschrittsbalken, wie viele Einlösungen schon verbraucht sind.

Worin unterscheiden sich Versandrabatt und Kostenloser Versand?

Beim Versandrabatt ziehst du einen festen Euro-Betrag von den Versandkosten ab, z. B. 4,90 €. Bei Kostenloser Versand entfallen die Versandkosten komplett, und du gibst dafür keinen Wert ein – die Kachel blendet das Betragsfeld gar nicht erst ein.

Wie ändere ich schnell nur das Ablaufdatum eines laufenden Rabatts?

Dafür musst du den Editor nicht öffnen. Klick in der Übersicht auf den Kalender-Chip der Rabatt-Karte (er zeigt etwas wie „Läuft in 8 Tagen ab“), wähle im aufklappenden Kalender ein neues Datum – oder setze es auf „Kein Ablaufdatum“ zurück. Die Änderung wird sofort gespeichert.

Kann ich einen Rabatt pausieren, ohne ihn zu löschen?

Ja. Leg den Aktiv-Schalter um – entweder in der Rabatt-Karte in der Übersicht oder im Editor unter Status. Ein inaktiver Rabatt kann nicht eingelöst werden, bleibt aber mit allen Einstellungen erhalten, sodass du ihn später einfach wieder anschalten kannst.

Shop: Bewertungen

Unter Shop → Bewertungen sammelst du die Sternebewertungen zu deinen Produkten an einem Ort. Du siehst auf einen Blick den Schnitt und die Verteilung, entscheidest pro Bewertung, ob sie sichtbar ist, und kannst öffentlich darauf antworten. Kurz: dein Moderations-Platz für alles, was Kunden zu deinen Produkten sagen.

Wo du die Bewertungen findest

Geh im Studio auf Shop und klick oben in der Leiste auf Bewertungen (das Stern-Symbol). Die Seite zeigt alle Bewertungen des aktuell gewählten Projekts. Hast du mehrere Projekte, wechsle vorher oben das Projekt – jede Bewertung gehört fest zu einem Shop.

Ganz oben stehen zwei Kacheln. Links der Durchschnitt (auf eine Nachkommastelle gerundet) mit Gesamtzahl und den beiden Zählern sichtbar und ausstehend. Rechts die Verteilung von 5 bis 1 Stern als Balken. Der Balken ist gleichzeitig ein Filter – dazu gleich mehr.

Filtern und suchen

Unter den Kacheln liegt die Toolbar. Ins Suchfeld tippst du einen Namen, ein Produkt oder ein Stichwort aus dem Text – die Liste filtert sofort mit. Daneben schaltest du mit den Chips zwischen Alle, Sichtbar und Ausstehend um. Willst du nur die Ein-Stern-Bewertungen sehen? Klick in der Verteilungs-Kachel auf die Zeile 1. Ein zweiter Klick auf dieselbe Zeile hebt den Filter wieder auf, alternativ nutzt du das kleine x am Filter-Chip. Suche, Status und Sterne lassen sich frei kombinieren.

Veröffentlichen oder verbergen

Jede Bewertung liegt als Karte in der Liste – mit Avatar, Name, Sternen, Datum und dem Produkt. Ein grünes Badge Verifiziert heißt, dass ein bestätigter Kauf dahintersteht. Rechts auf der Karte findest du drei kleine Buttons:

  • Auge / durchgestrichenes Auge – schaltet zwischen sichtbar und verborgen. Ausstehend bedeutet, die Bewertung ist noch nicht öffentlich; klick auf das Auge, um sie freizugeben. Ein Klick auf das durchgestrichene Auge nimmt sie wieder von der Shop-Seite.
  • Sprechblase – öffnet das Antwortfeld (siehe unten).
  • Papierkorb – löscht die Bewertung. Es kommt vorher eine Rückfrage im BirdBuild-Dialog, damit du nichts aus Versehen entfernst.

Alle drei Aktionen greifen sofort – du musst nichts extra speichern.

Öffentlich antworten

Auf jede Bewertung kannst du eine sichtbare Antwort schreiben. Klick auf die Sprechblase, tipp deinen Text ins Feld Öffentliche Antwort an den Kunden und klick Antwort speichern. Die Antwort erscheint danach direkt unter der Bewertung als abgesetzter Block Deine Antwort. Willst du sie wieder entfernen, öffne das Feld erneut, lösch den Text und speichere leer – dann verschwindet die Antwort. Ein Hinweis zur Länge: sehr lange Antworten werden serverseitig bei 2000 Zeichen gekappt, für ein paar Sätze reicht das locker.

Zum Ausprobieren: Beispieldaten

Wenn noch gar keine Bewertungen da sind, siehst du statt der Liste einen Platzhalter mit dem Button Beispieldaten erstellen. Ein Klick legt dir einen Satz Demo-Bewertungen (und ein paar Demo-Bestellungen) an, damit du die Statistik, Filter und Antworten gleich durchspielen kannst. Das ist nur zum Testen gedacht – vor dem echten Start solltest du die Demo-Einträge wieder löschen.

Ein ehrliches Wort dazu: Kunden können ihre Bewertungen aktuell noch nicht selbst über die Shop-Seite absenden. Was du hier siehst, sind also entweder die Beispieldaten oder Bewertungen, die auf anderem Weg in deinem Shop gelandet sind. Das Anlegen und Moderieren läuft vollständig über diese Seite.

Häufige Fragen

Warum ist eine neue Bewertung erst mal nicht auf meiner Shop-Seite zu sehen?

Weil sie noch den Status Ausstehend hat. Öffne Shop → Bewertungen, such die Karte und klick auf das Auge-Symbol rechts – damit gibst du sie frei und sie wird sichtbar. Über die Chips oben kannst du gezielt auf Ausstehend filtern, um schnell alle offenen zu finden.

Wie beantworte ich eine Bewertung öffentlich?

Klick auf der Bewertungskarte auf die Sprechblase, schreib deinen Text ins Feld und dann auf Antwort speichern. Deine Antwort erscheint direkt unter der Bewertung als eigener Block. Zum Löschen der Antwort öffnest du das Feld noch mal, leerst es und speicherst leer.

Kann ich nur die schlechten Bewertungen anzeigen?

Ja. Klick in der Verteilungs-Kachel (rechts oben) auf die Zeile mit 1 oder 2 Sternen – die Liste zeigt dann nur diese Bewertungen. Ein erneuter Klick auf dieselbe Zeile oder das x am Filter-Chip hebt den Filter wieder auf.

Was bedeutet das grüne Badge Verifiziert?

Es kennzeichnet eine Bewertung als bestätigten Kauf, also von jemandem, der das Produkt tatsächlich bestellt hat. Es ist ein reines Vertrauens-Signal für deine Kundschaft; auf die Moderation (freigeben, antworten, löschen) hat es keinen Einfluss.

Ich habe eine Bewertung gelöscht – ist die weg?

Ja, Löschen entfernt die Bewertung dauerhaft; darum kommt vorher eine Sicherheitsabfrage. Es gibt keinen Papierkorb zum Wiederherstellen. Wenn du eine Bewertung nur vorübergehend von der Shop-Seite nehmen willst, nimm lieber das Auge-Symbol (verbergen) statt sie zu löschen.

Woher kommen die vielen Bewertungen, nachdem ich auf Beispieldaten erstellt geklickt habe?

Das ist eine Demo-Funktion. Sie legt dir Beispiel-Bewertungen (und ein paar Beispiel-Bestellungen) an, damit du alles ausprobieren kannst. Diese Einträge sind nicht echt – lösch sie über das Papierkorb-Symbol wieder, bevor dein Shop live geht.

Gilt eine Bewertung für alle meine Shops?

Nein. Bewertungen hängen immer am jeweiligen Projekt. Wenn du mehrere Projekte hast, wechsle oben das aktive Projekt – die Bewertungsliste zeigt dann nur die des gewählten Shops.

Shop: Abonnements

Ein Abo ist ein Produkt, das sich wiederholt abrechnet – dein Kunde zahlt monatlich oder jährlich statt nur einmal. Du legst dafür kein separates Objekt an, sondern stellst bei einem Produkt die Abrechnung auf »Abonnement« um. Unter Shop → Abonnements sammeln sich dann die laufenden Abos deiner Kunden.

Wo du Abos findest

Geh im Studio auf Shop und klick in der Leiste oben auf Abonnements (das Wallet-Symbol). Solange noch niemand ein Abo abgeschlossen hat, siehst du hier eine leere Ansicht mit dem Knopf Abo-Produkt anlegen. Das ist so gewollt: Die Seite ist die Übersicht für laufende Abos, nicht der Ort, an dem du sie baust. Angelegt wird ein Abo als Produkt.

Ein Abo-Produkt anlegen

Klick auf Abo-Produkt anlegen – oder geh direkt über Shop → Produkte → Produkt hinzufügen. Zuerst wählst du die Produktart. Für ein Abo passt oft Mitgliedschaft (Zugänge, Mitgliedergruppen), aber auch ein digitales oder physisches Produkt lässt sich abonnierbar machen – zum Beispiel eine Box, die jeden Monat rausgeht.

Im Editor findest du rechts in der Sidebar die Karte Produkt-Typ. Direkt darunter steht die Umschaltung Abrechnung mit zwei Knöpfen: Einmalig und Abonnement. Stell das auf Abonnement – das ist der eigentliche Schalter, der aus einem normalen Produkt ein Abo macht. Kommst du über den Knopf auf der Abos-Seite, ist das schon vorausgewählt.

Preis und Abrechnungs-Intervall

Sobald „Abonnement" aktiv ist, erscheint in der Karte Preis ein zweites Feld: Abrechnung mit den Optionen Monatlich oder Jährlich. Der Preis, den du einträgst, ist der Betrag pro Periode. Schreibst du bei einem monatlichen Abo 9,90 rein, zahlt der Kunde 9,90 € im Monat. Ein Jahres-Abo bietest du an, indem du auf „Jährlich" stellst und den Jahrespreis einträgst.

Den Streichpreis-Schalter Im Angebot kannst du auch bei Abos nutzen, wenn du einen höheren Regulärpreis durchgestrichen zeigen willst.

Zugriff und Mitgliedergruppen (bei Mitgliedschaft)

Hast du als Art Mitgliedschaft gewählt, gibt es die Karte Mitgliedschaft. Dort trägst du unter Mitgliedergruppen die Gruppen ein, in die ein Käufer beim Checkout automatisch aufgenommen wird – tipp den Namen und drück Enter, dann steht er als Chip da. Bei Zugriffsdauer legst du fest, wie lange der Zugang gilt: eine Zahl plus Einheit (Tage, Monate, Jahre). Lässt du das Feld leer, ist der Zugriff unbegrenzt, was für ein laufendes Abo meist genau richtig ist.

Rest wie bei jedem Produkt

Alles andere funktioniert wie bei normalen Produkten: Medien (das erste Bild ist das Titelbild, Auswahl läuft über den Medienbereich), Beschreibung, zusätzliche Fragen vor dem Kauf, eine eigene Dankeschön-Seite und der Suchmaschinen-Eintrag mit URL-Handle. Auch Varianten sind möglich. Oben rechts stellst du den Status auf Aktiv (oder Entwurf, solange du noch dran arbeitest) und klickst Speichern – oder Cmd/Strg + S.

So erkennst du Abos wieder

In der Produktliste (Shop → Produkte) steht bei einem Abo in der Typ-Spalte ein Zusatz „· Abo", damit du es auf einen Blick von einmaligen Produkten unterscheidest. Ehrlich gesagt: Die Übersicht der aktiven Kunden-Abos mit Status, nächster Abrechnung und Kündigungen ist die Ausbaustufe, auf die der Bereich hinarbeitet – die eigentliche wiederkehrende Abrechnung hängt an der Zahlungsanbindung (Stripe), die separat eingerichtet wird. Das Anlegen und Verkaufen des Abo-Produkts selbst kannst du aber jetzt schon vollständig einrichten.

Häufige Fragen

Wo lege ich ein Abo an – auf der Abonnements-Seite steht ja nichts?

Die Abonnements-Seite ist nur die Übersicht für laufende Abos, kein Baukasten. Klick dort auf „Abo-Produkt anlegen" (oder geh über Shop → Produkte → Produkt hinzufügen). Im Produkt-Editor stellst du rechts in der Sidebar unter „Produkt-Typ" die Abrechnung von „Einmalig" auf „Abonnement" – das ist der eigentliche Schritt.

Wie mache ich aus einem bestehenden Produkt ein Abo?

Öffne das Produkt unter Shop → Produkte, geh im Editor rechts in die Karte „Produkt-Typ" und schalte „Abrechnung" auf „Abonnement". Danach erscheint in der Preis-Karte das Feld „Abrechnung" für Monatlich/Jährlich. Speichern nicht vergessen.

Kann ich zwischen monatlicher und jährlicher Abrechnung wählen?

Ja. Sobald die Abrechnung auf „Abonnement" steht, hast du in der Preis-Karte das Feld „Abrechnung" mit „Monatlich" und „Jährlich". Der eingetragene Preis gilt jeweils pro Periode – bei „Monatlich" also pro Monat, bei „Jährlich" pro Jahr.

Muss ein Abo immer eine Mitgliedschaft sein?

Nein. Der Abo-Schalter (Abrechnung = Abonnement) funktioniert bei jeder Produktart – auch bei physischen oder digitalen Produkten, etwa einer monatlichen Box oder einem Software-Zugang. Mitgliedschaft bietet sich nur an, wenn du zusätzlich mit Mitgliedergruppen und Zugriffsdauer arbeiten willst.

Was bedeutet die Zugriffsdauer bei einer Mitgliedschaft?

Sie legt fest, wie lange der Käufer nach dem Kauf Zugriff hat – eine Zahl plus Einheit (Tage, Monate oder Jahre). Lässt du das Feld leer, gilt der Zugriff unbegrenzt. Für ein dauerhaft laufendes Abo lässt du es in der Regel leer.

Wie werden Käufer automatisch einer Gruppe zugeordnet?

Bei der Produktart Mitgliedschaft trägst du in der Karte „Mitgliedschaft" unter „Mitgliedergruppen" die gewünschten Gruppen ein (Name tippen, Enter drücken). Wer das Produkt kauft, wird beim Checkout automatisch diesen Gruppen hinzugefügt.

Warum sehe ich noch keine laufenden Abos in der Liste?

Weil dort erst etwas erscheint, wenn tatsächlich jemand ein Abo abschließt – die Seite zeigt später Status, nächste Abrechnung und Kündigungen deiner Kunden. Die eigentliche wiederkehrende Abrechnung hängt an der Zahlungsanbindung (Stripe). Das Abo-Produkt selbst kannst du aber schon jetzt komplett anlegen und im Shop anbieten.

Shop: Einstellungen

In den Shop-Einstellungen richtest du einmal alles ein, was dein Onlineshop im Hintergrund braucht: Firmendaten, Währung, Steuern, Versand, Zahlarten, Checkout-Regeln, Rückgabe-Richtlinien und Bestell-Mails. Du findest sie unter Studio → Shop → Einstellungen. Alles ist pro Projekt getrennt und über eine Seitenleiste in neun Bereiche gegliedert.

So findest du dich zurecht

Geh auf Shop → Einstellungen. Links steht eine Navigation mit neun Bereichen: Details zum Shop, Allgemein, Steuern, Versand & Lieferung, Zahlungen, Checkout, Richtlinien, Integrationen und E-Mails. Du klickst dich einfach durch. Sobald du etwas änderst, taucht unten eine Leiste „Ungespeicherte Änderungen" mit einem Speichern-Button auf – erst ein Klick darauf schreibt die Werte fest. Eine Ausnahme: Der Bereich Zahlungen speichert sofort, weil dort echte Anbieter-Verbindungen laufen. Vertippt? Cmd/Strg+Z macht Schritte rückgängig, Umschalt+Z wieder her.

Details zum Shop

Ganz oben trägst du die E-Mail für Auftragsbenachrichtigungen ein – dorthin geht bei jeder neuen Bestellung eine Info. Mehrere Adressen trennst du mit Komma. Darunter kommen die Firmendaten (Name, UID, Adresse, Telefon). Die erscheinen in den Bestell-Mails an deine Kunden, also halt sie sauber. UID- und PLZ-Feld prüfen je nach Land (AT/DE/CH) das Format gleich mit.

Allgemein: Währung, Einheiten, Prozess

Hier wählst du die Währung (Euro, Franken, Dollar, Pfund), das Zeichen und ob es vor oder nach dem Betrag steht (€19,91 oder 19,91€). Dann Gewicht (kg/g) und Maße (mm bis Zoll) für Produktgewichte und Versandberechnung. Unter Bestellprozess legst du fest, ob Kunden erst „In den Warenkorb" gehen oder „Direkt zur Kasse". Du kannst außerdem die nächste Rechnungsnummer setzen und eine Lagerwarnung aktivieren – dann bekommst du Bescheid, sobald ein Produkt unter einen Schwellenwert (z. B. 5 Stück) fällt.

Steuern

Der Schalter „Alle Steuern in Produktpreis einschließen" entscheidet über Brutto (an = B2C) oder Netto (aus = B2B). Darunter setzt du den Standard-Steuersatz, z. B. 20 %. Brauchst du länderspezifische Sätze, klick „Land / Steuer hinzufügen": Pro Regel wählst du Land, Name (MwSt., GST …), Prozent oder festen Betrag, worauf sie greift (alle / nur physische / nur digitale Produkte), ob sie auch auf den Versand kommt und ob Geschäftskunden mit UID befreit werden.

Versand & Lieferung

Versand läuft über Zonen. Klick „Versandzone hinzufügen", gib ihr einen Namen und die Länder (z. B. AT, DE, CH; leer = alle übrigen). In jede Zone packst du mit „Versandmethode hinzufügen" beliebig viele Methoden – je mit Preis, optionalem „Gratis ab"-Betrag und Lieferzeit von–bis in Tagen. Jede Methode lässt sich einzeln per Schalter deaktivieren. Darunter kannst du Selbstabholung anbieten (kostenlos, mit Bezeichnung und Abhol-Adresse) und eine Gratis-Versand-Erinnerung einschalten, die im Warenkorb anzeigt, wie viel bis zum kostenlosen Versand fehlt.

Zahlungen

Verbinde die Anbieter, über die deine Kunden zahlen: Stripe (empfohlen, für Karte/Apple Pay/Google Pay), Klarna (Kauf auf Rechnung und Raten) und PayPal. Klick „Verbinden", trag die Zugangsdaten ein und speichere. Wichtig: Dein Secret-Key wird verschlüsselt serverseitig abgelegt und nie wieder angezeigt. Bei Stripe kannst du zwischen Test und Live umschalten und mit „Verbindung testen" prüfen, ob die Daten stimmen. Beachte: Die eigentliche Rechnung erstellt dein Zahlungsanbieter, nicht BirdBuild – für fortlaufende Rechnungsnummern verbindest du zusätzlich eine Buchhaltungs-Integration.

Checkout & Richtlinien

Im Bereich Checkout stellst du ein, ob Gastbestellungen erlaubt sind, ob die Telefonnummer Pflicht ist und ob Kunden eine Bestellnotiz schreiben dürfen. Dazu ein optionaler Mindestbestellwert und ein Link zu deiner AGB-Seite. Die Textfelder für Datenschutz, Widerrufsbelehrung und AGB erscheinen in der Fußzeile der Checkout-Seite. Der Bereich Richtlinien regelt Rückgabe und Storno: Rückgabefrist (z. B. 30 Tage), wer die Rücksendung zahlt, eine mögliche Wiedereinlagerungsgebühr und ein Stornofenster in Stunden. Darunter pflegst du die schriftlichen Rechtstexte (Impressum, Datenschutz, AGB …) – entweder als Text oder als Link auf eine Seite, die du mit dem Rechtstexte-Generator erstellt hast.

Integrationen & E-Mails

Unter Integrationen verknüpfst du Versanddienste (DHL, Sendcloud, Shippo), Buchhaltung (lexoffice, sevDesk, DATEV) und Tracking (Google Analytics, Meta Pixel) – jeweils per „Verbinden" und Eingabe der Konto-ID bzw. des Schlüssels. Im Bereich E-Mails legst du Absendername und -adresse fest; der Versand läuft immer zuverlässig über BirdBuild – du musst keinen eigenen Server einrichten. Ganz unten schaltest du die automatischen Mails an oder aus – Bestellbestätigung an den Kunden, Kopie an dich, Versandbestätigung sowie Storno & Erstattung.

Häufige Fragen

Warum hat der Bereich Zahlungen keinen Speichern-Button?

Weil Zahlungsverbindungen sofort gespeichert werden. Sobald du einen Anbieter verbindest, bearbeitest oder trennst, ist die Änderung direkt aktiv – die Zugangsdaten laufen über eine eigene, sichere Route. Alle anderen Bereiche sammeln deine Änderungen und schreiben sie erst beim Klick auf Speichern fest.

Ist mein Stripe- oder PayPal-Secret-Key sicher gespeichert?

Ja. Der Secret-Key wird verschlüsselt übertragen und nur serverseitig abgelegt. Er verlässt den Server nie und wird dir auch nie wieder im Klartext angezeigt – im Feld siehst du später nur noch die letzten vier Zeichen. Wenn du die Verbindung bearbeitest und das Secret-Feld leer lässt, bleibt das gespeicherte erhalten.

Wo lege ich fest, ob Preise mit oder ohne Steuer angezeigt werden?

Im Bereich Steuern über den Schalter „Alle Steuern in Produktpreis einschließen". An bedeutet Bruttopreise inklusive Steuer (typisch für Endkunden/B2C), aus bedeutet Nettopreise (B2B). Den Standard-Steuersatz trägst du direkt darunter ein, länderspezifische Abweichungen legst du als eigene Regeln an.

Schreibt BirdBuild die Rechnungen für meine Bestellungen?

Nein. Die Rechnung bzw. den Zahlungsbeleg erstellt und verschickt dein Zahlungsanbieter (z. B. Stripe oder PayPal) direkt an den Kunden. BirdBuild versendet nur die Bestellbestätigung. Willst du rechtsverbindliche Rechnungen mit fortlaufender Nummer, verbinde im Bereich Integrationen eine Buchhaltung wie lexoffice, sevDesk oder DATEV. Für die rechtliche Korrektheit von Steuersätzen und Belegen übernimmt BirdBuild keine Gewähr – kläre das mit deinem Steuerberater.

Wie biete ich kostenlosen Versand ab einem bestimmten Betrag an?

Zwei Wege. Pro Versandmethode gibt es ein Feld „Gratis ab" – trägst du dort z. B. 50 ein, ist diese Methode ab 50 € Warenwert kostenlos. Zusätzlich kannst du unter „Versandoptionen" die Gratis-Versand-Erinnerung aktivieren; sie zeigt im Warenkorb an, wie viel noch bis zum kostenlosen Versand fehlt.

Wie werden die E-Mails meines Shops verschickt?

Alle E-Mails deines Shops verschickt BirdBuild automatisch über einen verwalteten Versanddienst – du brauchst keinen eigenen Mailserver. Lege einfach deinen Absender fest und bestätige deine Absender-Domain per DNS (unter E-Mails → Einstellungen), damit deine Nachrichten zuverlässig im Postfach landen.

Ich habe Einstellungen geändert, aber sie sind weg – woran liegt das?

Vermutlich hast du nicht gespeichert. Außer im Bereich Zahlungen musst du deine Änderungen mit dem Speichern-Button festschreiben, der unten in der Leiste „Ungespeicherte Änderungen" erscheint. Verlässt du die Seite vorher, gehen die Eingaben verloren. Ein versehentliches Rückgängig machst du mit Umschalt+Z (Wiederherstellen) rückgängig.

Shop: Zahlungen

Hier verbindest du die Zahlungsanbieter, über die deine Kund:innen im Checkout bezahlen: Stripe, Klarna und PayPal. Deine Zugangsdaten werden verschlüsselt übertragen und serverseitig gespeichert; der Secret-Key verlässt den Server nie und wird dir nach dem Speichern nicht mehr im Klartext angezeigt. Jede Änderung wird sofort gespeichert – du brauchst hier keinen extra „Speichern“-Button.

Wo du die Zahlungen findest

Geh im Studio auf Shop → Einstellungen und klick in der linken Unter-Navigation auf Zahlungen. Oben siehst du die Anbieter-Karten, darunter einen Hinweis-Kasten zu Rechnungen und Belegen. An der Navigation klebt eine kleine Zahl, sobald mindestens ein Anbieter verbunden ist – so siehst du auf einen Blick, ob dein Shop schon abkassieren kann.

Die drei Anbieter

Es stehen genau drei Anbieter bereit – bewusst schlank gehalten. Stripe ist als Empfohlen markiert und liegt oben; Klarna und PayPal folgen darunter. Zum Verbinden klickst du auf der jeweiligen Karte auf Verbinden – es öffnet sich ein Dialog, der genau die Zugangsdaten abfragt, die dieser Anbieter braucht:

  • Stripe: Publishable Key (pk_live_…) und Secret Key (sk_live_…), beide im Stripe-Dashboard unter Entwickler → API-Schlüssel. Deckt Kredit-/Debitkarte, Apple Pay und Google Pay ab.
  • Klarna: API-Username (UID) und API-Passwort – Kauf auf Rechnung und Ratenzahlung, im DACH-Raum beliebt.
  • PayPal: Client-ID und Secret aus deiner PayPal-App.

Test- oder Live-Modus

Bei Stripe und PayPal gibt es oben im Dialog einen Umschalter Modus mit Test und Live. Im Testmodus fließt kein echtes Geld – ideal, um den Checkout einmal durchzuspielen. Am verbundenen Anbieter zeigt ein Badge („Test“ gelb, „Live“ grün) jederzeit an, in welchem Modus er läuft. Der Secret-Key wird nur einmal abgeschickt; danach siehst du nur noch die letzten vier Zeichen (z. B. ••••a1b2).

Verbindung testen

Auf jeder verbundenen Karte findest du Verbindung testen. Der Button ruft die API des Anbieters mit deinem gespeicherten Secret wirklich auf: Passt der Schlüssel, siehst du „Verifiziert“; ist er falsch, meldet sich der Anbieter mit einer Fehlermeldung. So weißt du sicher, dass der Checkout funktioniert, bevor die erste echte Bestellung kommt.

Bearbeiten oder trennen

Ist ein Anbieter verbunden, hast du die Buttons Bearbeiten (Dialog erneut öffnen – lass das Secret-Feld leer, um das gespeicherte zu behalten) und Trennen (löscht die Verbindung inklusive Secret sofort und komplett).

Rechnungen und Belege

Wichtig: BirdBuild stellt die Rechnung selbst aus und legt sie der Bestellbestätigung bei – mit fortlaufender Nummer und deinen Firmendaten, rechtlich passend für Österreich, Deutschland oder die Schweiz (inkl. Reverse-Charge- bzw. Kleinunternehmer-Hinweis, wenn zutreffend). Farbe und Logo der Rechnung stellst du in den Shop-Einstellungen ein. Für Steuersätze und die rechtliche Korrektheit bist du selbst verantwortlich – im Zweifel kurz mit dem Steuerberater abklären.

Häufige Fragen

Welche Zahlungsanbieter kann ich verbinden?

Genau drei: Stripe (Karte, Apple/Google Pay), Klarna (Kauf auf Rechnung und Raten) und PayPal. Bewusst schlank gehalten – diese drei decken den DACH-Raum zuverlässig ab.

Sind meine Secret-Keys sicher?

Ja. Sie werden verschlüsselt übertragen, serverseitig gespeichert und nie an den Browser zurückgegeben – nach dem Speichern siehst du nur noch die letzten vier Zeichen.

Kann ich den Checkout testen, ohne echtes Geld?

Ja. Bei Stripe und PayPal schaltest du im Dialog auf „Test“ und trägst Test-Schlüssel ein. Mit „Verbindung testen“ prüfst du außerdem, ob der Schlüssel wirklich akzeptiert wird.

Wer stellt meinen Kund:innen die Rechnung aus?

BirdBuild selbst: Zu jeder bezahlten Bestellung wird automatisch eine Rechnung mit fortlaufender Nummer und deinen Firmendaten erzeugt und der Bestellbestätigung beigelegt. Design (Farbe/Logo) stellst du in den Shop-Einstellungen ein.

Muss ich nach dem Verbinden noch speichern?

Nein. Jede Änderung im Zahlungen-Bereich wird sofort gespeichert – einen extra Speichern-Button gibt es nicht.

Shop: Inventar

Im Inventar siehst du auf einen Blick, wie viel du von jedem Produkt und jeder Variante auf Lager hast, und änderst Bestände direkt in der Tabelle. Du findest es unter Studio → Shop → Inventar. Für viele Artikel auf einmal gibt es CSV-Import und -Export im Shopify-Format.

Wo du das Inventar findest

Öffne Studio → Shop und klick in der Shop-Navigation auf Inventar (Box-Symbol). Die Tabelle zeigt eine Zeile pro Artikel: Produkte ohne Varianten stehen einmal drin, Produkte mit Varianten bekommen je Variante eine eigene Zeile – also z. B. „T-Shirt / Blau / L" separat von „T-Shirt / Blau / M". Das Inventar hängt am aktiven Projekt. Wechselst du oben das Projekt, lädt die Tabelle die Bestände des neuen Projekts.

Die Spalten verstehen

Nicht jede Zahl kannst du direkt tippen – manche rechnet BirdBuild aus:

  • Auf Lager – der tatsächliche Bestand, den du im Regal hast. Frei editierbar.
  • Eingehend – Stück, die du nachbestellt hast und die unterwegs sind. Frei editierbar. Praktisch, wenn du schon weißt, dass Nachschub kommt, aber noch nicht da ist.
  • Nicht verfügbar – reservierte oder beschädigte Ware, die zwar im Lager liegt, aber nicht verkauft werden soll. Frei editierbar.
  • Verfügbar – wird berechnet: Auf Lager − Nicht verfügbar, nie unter 0. Das ist die Menge, die Kund:innen wirklich kaufen können.
  • Zugesagt – Ware aus offenen Bestellungen. Steht aktuell auf 0.
  • SKU – die Artikelnummer. Sie legst du im Produkt bzw. in der Variante fest, hier wird sie nur angezeigt.
  • Behältername – dein Lagerplatz, z. B. Regal A-3. Standardmäßig ausgeblendet; über Spalten einblendbar.

Zeigt eine Zeile in „Auf Lager" nur einen Strich ()? Dann ist für dieses Produkt die Bestandsverfolgung noch aus. Sie schaltet sich automatisch ein, sobald du eine Zahl in „Auf Lager" einträgst.

Bestand ändern

Klick einfach in das Zahlenfeld, tipp den neuen Wert und drück Enter oder klick woanders hin. Das war's – die Änderung wird sofort gespeichert, du brauchst keinen Speichern-Knopf. Kommen 24 Stück Nachschub rein? Trag sie unter „Auf Lager" ein und setz „Eingehend" wieder auf 0. Beim Behälternamen tippst du direkt Text ins Feld.

Suchen, sortieren, Spalten wählen

Über das Suchfeld filterst du nach Produktname, SKU oder Variante – tipp z. B. „Blau" und du siehst nur die blauen Varianten. Ein Klick auf eine Spaltenüberschrift sortiert danach; noch ein Klick dreht die Richtung um. Über den Button Spalten blendest du einzelne Spalten aus oder ein (etwa „Behältername" dazu). Deine Auswahl merkt sich der Browser. Ab 50 Zeilen blättert die Tabelle seitenweise mit „Zurück" / „Weiter".

Viele Bestände auf einmal: CSV

Für die Jahresinventur oder eine große Lieferung lohnt sich der Umweg über CSV:

  1. Klick auf Exportieren. Du bekommst eine CSV im Shopify-Inventar-Format (mit Excel-tauglicher Kodierung, Umlaute bleiben heil).
  2. Trag in der Tabelle die neuen Mengen in die Spalte On hand (new) ein.
  3. Klick auf Importieren, dann CSV-Datei wählen und lade die Datei hoch.

Die Zeilen werden über die SKU zugeordnet – jeder Artikel braucht also eine eindeutige SKU, damit er getroffen wird. Übernommen werden „Auf Lager", „Eingehend", „Nicht verfügbar" und „Behälter". Nach dem Import steht da z. B. „14 Bestände aktualisiert · 2 übersprungen". Zeilen ohne passende SKU werden übersprungen (nicht gelöscht), und doppelte SKUs meldet BirdBuild dir, weil dann nur eine davon aktualisiert wird.

Nachbestellung im Blick behalten

BirdBuild kann dich warnen, wenn ein Bestand knapp wird. Geh dafür in Studio → Shop → Einstellungen → Details zum Shop und aktivier in der Karte Lagerbestand die Option „Benachrichtigung bei niedrigem Produktbestand". Setz den Schwellenwert (Standard: 5 Stück). Fällt ein Produkt oder eine Variante darunter, bekommst du Bescheid – dein Signal, nachzubestellen. Die erwartete Nachlieferung trägst du dann als „Eingehend" ein, bis die Ware ankommt.

Wo lege ich Bestand zum ersten Mal an?

Ein Produkt taucht im Inventar erst mit echten Zahlen auf, wenn die Bestandsverfolgung an ist. Das erledigst du entweder direkt hier (Zahl in „Auf Lager" eintragen) oder im Produkt selbst: Öffne das Produkt, schalte Bestand verfolgen ein und trag den Startbestand ein. Ohne Häkchen gilt der Artikel als unbegrenzt verfügbar.

Häufige Fragen

Warum steht bei einem Produkt in „Auf Lager" nur ein Strich?

Dann ist für dieses Produkt die Bestandsverfolgung noch nicht aktiv – BirdBuild behandelt es als unbegrenzt verfügbar. Trag einfach eine Zahl in das Feld „Auf Lager" ein, dann schaltet sich die Verfolgung automatisch ein. Alternativ öffnest du das Produkt und aktivierst dort „Bestand verfolgen".

Muss ich meine Änderungen speichern?

Nein. Sobald du ein Feld verlässt (Enter drücken oder woanders hin klicken), wird der neue Wert sofort gespeichert. Es gibt bewusst keinen Speichern-Knopf im Inventar.

Was ist der Unterschied zwischen „Auf Lager" und „Verfügbar"?

„Auf Lager" ist alles, was physisch da ist. „Verfügbar" ist das, was Kund:innen kaufen können, und wird berechnet als Auf Lager minus Nicht verfügbar. Wenn du also 20 Stück hast, aber 3 als beschädigt unter „Nicht verfügbar" führst, steht „Verfügbar" auf 17.

Wozu dient die Spalte „Eingehend"?

Dort trägst du Stück ein, die du nachbestellt hast und die noch unterwegs sind. So siehst du auf einen Blick, für welche Artikel schon Nachschub kommt. Sobald die Ware da ist, buchst du sie auf „Auf Lager" und setzt „Eingehend" wieder auf 0.

Wie importiere ich viele Bestände auf einmal?

Klick auf „Exportieren", öffne die CSV, trag die neuen Mengen in die Spalte „On hand (new)" ein und lade sie über „Importieren" → „CSV-Datei wählen" wieder hoch. Die Zuordnung läuft über die SKU. Es ist das Shopify-Inventar-Format, du kannst also auch einen bestehenden Shopify-Export verwenden.

Was passiert mit Zeilen in der CSV, deren SKU nicht passt?

Die werden übersprungen, nicht gelöscht oder neu angelegt. Nach dem Import zeigt dir BirdBuild, wie viele Zeilen übersprungen wurden (mit Beispielen). Achte deshalb darauf, dass jeder Artikel eine eindeutige SKU hat – doppelte SKUs werden dir ebenfalls gemeldet, weil dann nur eine davon aktualisiert wird.

Wie werde ich benachrichtigt, wenn etwas nachbestellt werden muss?

Aktiviere unter Studio → Shop → Einstellungen → Details zum Shop in der Karte „Lagerbestand" die Benachrichtigung bei niedrigem Produktbestand und leg einen Schwellenwert fest (z. B. 5 Stück). Fällt ein Produkt oder eine Variante darunter, bekommst du eine Meldung – dein Hinweis zum Nachbestellen.

Shop: Bestellungen

Unter Shop → Bestellungen laufen alle Käufe deines Shops zusammen – mit getrenntem Zahlungs- und Versandstatus, kompletter Kundenübersicht und einem Verlauf, der jeden Schritt festhält. Von hier aus markierst du Bestellungen als bezahlt oder versandt, erstattest Beträge, hinterlegst Notizen und kannst sogar telefonische Bestellungen von Hand erfassen. Kunden bekommen bei den wichtigen Schritten automatisch eine E-Mail.

Die Übersicht auf einen Blick

Oben siehst du vier Kennzahlen: Bestellungen (alle nicht stornierten), Netto-Umsatz (bezahlte Bestellungen minus Erstattungen), Ø Bestellwert und Zu versenden. Darunter kommt die Tabelle. Jede Zeile zeigt ein Produktbild mit Mengen-Badge, die Bestellnummer (z. B. #1042), den gekauften Artikel, den Kunden mit E-Mail, das Datum sowie zwei getrennte Badges für Zahlung und Versand. Klick auf eine Zeile, um die Detailansicht zu öffnen.

Warum zwei Status? Weil „bezahlt" und „versandt" zwei verschiedene Dinge sind. Eine Bestellung kann bezahlt, aber noch nicht versandt sein – oder umgekehrt auf Rechnung schon rausgegangen sein. Der Zahlungsstatus reicht von Ausstehend, Autorisiert, Teilw. bezahlt über Bezahlt bis Teilw. erstattet und Erstattet. Beim Versand gibt es Nicht versandt, Teilweise, Zurückgehalten und Versandt.

Filtern und Suchen

Über der Tabelle liegen fünf Reiter: Offen (Standard), Nicht bezahlt, Nicht versandt, Archiviert und Alle. Die Zahl neben jedem Reiter sagt dir sofort, wie viele Bestellungen dort liegen. Willst du morgens sehen, was raus muss, klick auf „Nicht versandt".

Rechts daneben gibt es das Suchfeld – es durchsucht Bestellnummer, Kundenname, E-Mail und Tags gleichzeitig. Zwei Dropdowns erlauben zusätzlich, gezielt nach einem Zahlungs- oder Versandstatus zu filtern (etwa nur „Teilw. erstattet"). Filter und Reiter greifen zusammen.

Detailansicht öffnen und bearbeiten

Ein Klick auf eine Zeile öffnet den Detail-Bereich von rechts. Ganz oben steht die Bestellnummer mit beiden Status-Badges. Darunter drei Karten:

  • Versand: alle Positionen mit Bild, Menge, Einzelpreis und SKU. Der Button Als versandt markiert die ganze Bestellung als verschickt (und schickt dem Kunden eine Versandbestätigung). Schon versandt? Dann heißt der Button Zurücknehmen.
  • Bezahlung: Zwischensumme, Versand, ggf. Steuer und Gesamt. Mit Als bezahlt setzt du den Zahlungseingang. Über Erstatten öffnet sich ein Eingabefeld – der volle Restbetrag ist vorausgefüllt, du kannst ihn aber überschreiben und so auch nur einen Teil erstatten.
  • Verlauf: die Timeline mit jedem Ereignis (eingegangen, bezahlt, versandt, erstattet …). Ins Feld oben tippst du einen Kommentar und drückst Enter – nützlich für Absprachen mit Kunden oder interne Vermerke.

Weiter unten findest du die Kundendaten (inkl. Anzahl bisheriger Bestellungen), Liefer- und Rechnungsadresse, die Konversionsquelle plus Zahlart, ein Feld für Tags (einfach tippen und Enter) und eine interne Notiz, die nur du siehst.

Stornieren, archivieren, drucken

Oben rechts im Detail-Bereich sitzt das Mehr-Menü (drei Punkte). Darüber druckst du eine Rechnung (öffnet ein sauberes Druck-Layout), archivierst die Bestellung (verschwindet aus „Offen", der Kunde bekommt eine Abschluss-Bestätigung), stornierst sie (Kunde erhält eine Stornobestätigung) oder löschst sie endgültig. Storno und Archiv lassen sich jederzeit wieder aufheben.

Mehrere auf einmal & Export

Setz links in den Zeilen die Häkchen (oder das Häkchen im Tabellenkopf für alle sichtbaren). Es erscheint eine Leiste, mit der du die Auswahl in einem Rutsch als bezahlt, als versandt, archivierst oder löschst. Über den Export-Button oben lädst du die aktuell gefilterte Liste als CSV herunter – mit Bestellnummer, Datum, Kunde, Status, Zahlart, Positionen und Summe.

Bestellung von Hand erfassen

Verkaufst du telefonisch oder auf einem Markt? Klick oben rechts auf Bestellung erstellen. Du gibst Kunde, E-Mail, Telefon und Lieferadresse ein, suchst deine Produkte im Feld „Produkt suchen & hinzufügen", passt Mengen an und setzt Versandkosten. Der Schalter Als bezahlt markieren spart dir den zweiten Klick, wenn schon kassiert wurde. Kundenname und mindestens eine Position sind Pflicht.

Häufige Fragen

Warum haben Bestellungen zwei getrennte Status – Zahlung und Versand?

Weil beides unabhängig voneinander passieren kann. Auf Rechnung geht Ware oft raus, bevor bezahlt wurde; bei Vorkasse ist es umgekehrt. Zwei Badges pro Zeile (Zahlung + Versand) zeigen dir jederzeit genau, wo eine Bestellung steht, ohne dass du reinklicken musst.

Wie erstatte ich nur einen Teilbetrag?

Öffne die Bestellung, klick in der Karte „Bezahlung" auf „Erstatten". Das Eingabefeld ist mit dem offenen Restbetrag vorausgefüllt – überschreib ihn einfach mit dem gewünschten Betrag und bestätige. Der Status springt dann auf „Teilw. erstattet", und der Verlauf hält fest, wie viel erstattet wurde.

Bekommen Kunden automatisch E-Mails?

Ja, bei den wichtigen Schritten. Markierst du eine Bestellung als versandt, geht eine Versandbestätigung raus; beim Stornieren eine Stornobestätigung; beim Archivieren eine Abschluss-Bestätigung. Der E-Mail-Text kommt aus den System-Vorlagen deines Shops.

Was passiert, wenn ich eine Bestellung archiviere oder storniere – ist das endgültig?

Nein, beides lässt sich rückgängig machen. Archivierte Bestellungen findest du im Reiter „Archiviert" und holst sie über das Mehr-Menü mit „Aus Archiv holen" zurück. Stornierte Bestellungen kannst du mit „Storno aufheben" reaktivieren. Nur „Löschen" ist endgültig – dafür kommt vorher eine Sicherheitsabfrage.

Kann ich eine telefonische oder Vor-Ort-Bestellung selbst eintragen?

Ja. Klick oben rechts auf „Bestellung erstellen", trag die Kundendaten ein und such deine Produkte im Suchfeld zusammen. Mengen und Versandkosten passt du an, und mit dem Schalter „Als bezahlt markieren" verbuchst du eine bereits kassierte Zahlung direkt mit. Pflicht sind nur der Kundenname und mindestens eine Position.

Wie exportiere ich meine Bestellungen, etwa für die Buchhaltung?

Der „Export"-Button oben rechts lädt die aktuell angezeigte Liste als CSV-Datei („bestellungen.csv"). Wichtig: Exportiert wird genau das, was gerade gefiltert ist. Wähl also vorher den passenden Reiter oder Zahlungs-/Versandfilter, wenn du nur einen bestimmten Teil brauchst – oder den Reiter „Alle" für den kompletten Bestand.

Ich sehe nur „Noch keine Bestellungen" – wie teste ich die Ansicht?

Solange niemand gekauft hat, ist die Liste leer. Du kannst über den Button „Beispieldaten" ein paar Test-Bestellungen anlegen, um die Übersicht, Filter und Detailansicht auszuprobieren, oder direkt eine echte Bestellung von Hand erfassen.

Shop: Kategorien

Kategorien bringen Ordnung in deinen Shop – Besucher filtern damit schneller zum passenden Produkt, und du kannst mit Unterkategorien auch feiner gliedern. Jede Kategorie bekommt eine eigene URL.

Kategorie anlegen

Geh auf Studio → Shop → Kategorien und klick auf „Neue Kategorie". Du gibst einen Namen ein (z. B. „Kaffee"), optional eine kurze Beschreibung und ein Bild. Die URL (Slug) darunter wird automatisch aus dem Namen gebildet (/kaffee), lässt sich aber überschreiben – nutz Kleinbuchstaben, Zahlen und Bindestriche.

Unterkategorien

Willst du feiner sortieren, wähl beim Anlegen unter „Übergeordnete Kategorie" eine bestehende Kategorie aus – die neue liegt dann als Unterkategorie darunter (z. B. „Espresso" unter „Kaffee"). So entsteht eine zweistufige Struktur, die deine Shop-Navigation übernimmt.

Produkte zuordnen

Ein Produkt weist du entweder direkt im Produkt-Editor (Feld „Kategorie") einer Kategorie zu, oder du legst die Kategorie zuerst an und ordnest die Produkte danach zu. Ein Produkt kann in genau einer Kategorie (plus deren Oberkategorie) liegen.

Reihenfolge & Sichtbarkeit

In der Kategorien-Übersicht siehst du alle Kategorien mit Produktanzahl. Leere Kategorien blendet der Shop automatisch aus, bis das erste Produkt drin liegt.

Häufige Fragen

Wie viele Ebenen an Kategorien gibt es?

Zwei: Hauptkategorien und darunter Unterkategorien. Das reicht für die allermeisten Shops und hält die Navigation übersichtlich.

Kann ich die URL einer Kategorie ändern?

Ja. Beim Anlegen und Bearbeiten kannst du den Slug frei setzen (Kleinbuchstaben, Zahlen, Bindestriche). Bedenke: Änderst du eine bereits verlinkte URL nachträglich, funktionieren alte Links nicht mehr.

Muss jedes Produkt eine Kategorie haben?

Nein, ein Produkt kann auch ohne Kategorie im Shop stehen. Kategorien helfen aber bei der Übersicht, sobald du mehr als eine Handvoll Produkte hast.

Warum sehe ich eine Kategorie nicht im Shop?

Kategorien ohne zugeordnete, aktive Produkte werden im öffentlichen Shop ausgeblendet. Ordne mindestens ein aktives Produkt zu, dann erscheint sie.

Termine & Events

Termine: Überblick

Im Bereich Termine verwaltest du buchbare Leistungen, deine Öffnungszeiten und alle eingehenden Buchungen an einem Ort. Kundinnen und Kunden können direkt über deine Website einen Termin anfragen – du siehst ihn dann als Agenda-Eintrag und bestätigst ihn mit einem Klick. Damit baust du dir eine kleine Terminplanung, ohne extra Tool.

Was der Bereich kann

Termine besteht aus fünf Tabs, die du oben findest: Termine (deine Agenda), Events (Workshops, Webinare mit Anmeldung), Services (deine buchbaren Leistungen), Mitarbeiter und Einstellungen. Die Reihenfolge beim Einrichten ist andersherum als die Tab-Leiste: Erst eine Leistung anlegen, dann Öffnungszeiten prüfen, danach kommen die Buchungen. Ohne mindestens eine aktive Leistung ist der Button „Termin buchen" ausgegraut – das ist Absicht, denn ein Termin braucht immer eine Dauer und einen Preis.

Schritt 1: Leistung anlegen

Geh auf den Tab Services und klick Leistung anlegen. Rechts öffnet sich ein Panel. Trag einen Namen ein (etwa „Beratungsgespräch" oder „Haarschnitt"), die Dauer in Minuten und optional einen Preis. Steht der Preis auf 0, zeigt BirdBuild „Kostenlos" an. Über Farbe gibst du der Leistung einen Farbstreifen, an dem du sie später in der Agenda schnell erkennst. Der Schalter Buchbar / aktiv steuert, ob die Leistung online angeboten wird – deaktivierte Leistungen bleiben erhalten, tauchen aber nicht mehr im Buchungsformular auf.

Schritt 2: Mitarbeiter (optional)

Unter Mitarbeiter legst du die Personen an, denen Termine zugeordnet werden – oder du nutzt es für Ressourcen wie „Behandlungsraum 1". Name reicht; Funktion und E-Mail sind freiwillig. Brauchst du keine Zuordnung, kannst du diesen Schritt einfach überspringen, dann laufen alle Termine ohne Mitarbeiter.

Schritt 3: Öffnungszeiten & Buchungsregeln

Im Tab Einstellungen stellst du unter Öffnungszeiten pro Wochentag ein, ob und wann gebucht werden kann. Jeder Tag hat einen Umschalter und zwei Zeitfelder (von–bis). Standard ist Mo–Fr 09:00–17:00, Wochenende geschlossen. Darunter unter Buchungsregeln findest du drei Stellschrauben: das Zeitraster (in welchem Abstand Startzeiten angeboten werden, z. B. alle 30 Minuten), den Puffer zwischen Terminen (Pausenzeit, die vor und nach jeder Buchung freigehalten wird) und die Zeitzone (voreingestellt Wien). Nicht vergessen: unten rechts auf Speichern klicken, sonst greifen die Änderungen nicht.

Schritt 4: Termine sehen und verwalten

Der Tab Termine ist deine Agenda. Buchungen sind nach Tag gruppiert, mit Uhrzeit, Kundenname, Leistung und – falls gesetzt – Mitarbeiter. Oben filterst du über die Status-Tabs (Alle, Angefragt, Bestätigt, Erledigt, Storniert) oder über die Datumsauswahl auf einen bestimmten Tag. Über das Drei-Punkte-Menü rechts an jedem Eintrag setzt du den Status: Bestätigen, Als erledigt markieren, Stornieren oder Wieder anfragen. Stornierte Termine blockieren keine Zeit mehr und geben den Slot wieder frei.

Termin selbst eintragen

Kommt eine Buchung telefonisch rein, klick auf Termin buchen. Wähle Leistung, optional Mitarbeiter, Datum & Uhrzeit und trag die Kundendaten ein. Das Ende musst du nicht angeben – es ergibt sich automatisch aus der Dauer der Leistung. Speichern, fertig.

Buchungen von der Website

Der eigentliche Sinn: Besucher deiner Website buchen selbst. Dafür setzt du im Builder das Element Buchung auf eine Seite. Es zieht deine aktiven Leistungen und freien Zeiten automatisch und legt bei einer Anfrage einen Termin mit Status Angefragt an. BirdBuild prüft den gewählten Slot dabei nochmal serverseitig, damit nichts doppelt vergeben wird, legt den Interessenten als Kontakt im CRM an und verschickt eine Bestätigung. Du siehst die neue Anfrage danach direkt in deiner Agenda und bestätigst sie.

Häufige Fragen

Warum ist der Button „Termin buchen" grau und nicht klickbar?

Weil noch keine aktive Leistung existiert. Ein Termin braucht immer eine Leistung mit Dauer und Preis. Geh auf den Tab Services, leg mindestens eine Leistung an und stell sicher, dass ihr Schalter „Buchbar / aktiv" an ist – danach lässt sich buchen.

Muss ich jedem Termin einen Mitarbeiter zuweisen?

Nein. Der Mitarbeiter ist optional. Wenn du allein arbeitest oder keine Zuordnung brauchst, lass das Feld einfach auf „Nicht zugeordnet". Mitarbeiter (oder Ressourcen wie ein Behandlungsraum) sind nur dann sinnvoll, wenn du Termine nach Person getrennt planen willst.

Wie verhindert BirdBuild, dass zwei Kunden denselben Slot buchen?

Die freien Startzeiten werden aus deinen Öffnungszeiten, dem Zeitraster und dem Puffer berechnet – abzüglich aller bestehenden, nicht stornierten Buchungen. Bei einer Buchung über die Website wird der gewählte Slot zusätzlich direkt vor dem Anlegen nochmal serverseitig geprüft. Ist er in der Zwischenzeit weg, bekommt der Besucher die Meldung, dass der Termin nicht mehr frei ist.

Wofür ist der Puffer zwischen Terminen?

Der Puffer hält vor und nach jedem Termin eine feste Zeit frei – zum Beispiel 10 Minuten zum Aufräumen oder für die Anfahrt zum nächsten Kunden. Diese Zeit wird bei der Slot-Berechnung mitgezählt, sodass Buchungen nie direkt aneinanderstoßen. Steht der Puffer auf 0, folgen Termine lückenlos aufeinander.

Was bedeuten die vier Status Angefragt, Bestätigt, Erledigt und Storniert?

„Angefragt" ist der Ausgangszustand jeder neuen Buchung – vor allem bei Anfragen über die Website. „Bestätigt" heißt, du hast den Termin zugesagt. „Erledigt" markierst du nach dem Termin. „Storniert" hebt den Termin auf und gibt den Zeitraum wieder für neue Buchungen frei. Den Status änderst du jederzeit über das Drei-Punkte-Menü am Eintrag.

Wo stelle ich ein, an welchen Tagen gebucht werden kann?

Im Tab Einstellungen unter „Öffnungszeiten". Dort hat jeder Wochentag einen Umschalter und zwei Zeitfelder. Aktivierst du einen Tag, gibst du die Von- und Bis-Zeit ein; deaktivierte Tage gelten als geschlossen und bieten keine Slots an. Zum Schluss unten rechts auf „Speichern" klicken.

Was ist der Unterschied zwischen Termine und Events?

Termine sind Einzelbuchungen für eine Leistung zu einer freien Uhrzeit (z. B. ein Beratungsgespräch). Events sind Veranstaltungen mit fester Zeit und begrenzten Plätzen, zu denen sich mehrere Teilnehmer anmelden – etwa ein Workshop oder Webinar, gratis oder kostenpflichtig, inklusive Warteliste. Beide findest du als eigene Tabs im Bereich Termine.

Termine: Leistungen

Leistungen sind die buchbaren Angebote deines Termin-Bereichs – zum Beispiel »Beratungsgespräch«, »Haarschnitt« oder »Erstberatung 30 Min.«. Jede Leistung legt fest, wie lange ein Termin dauert und was er kostet. Ohne mindestens eine Leistung kannst du keine Buchung anlegen und deine Besucher können online nichts reservieren – deshalb ist das hier meist der erste Schritt.

Wo du die Leistungen findest

Geh im Studio oben auf Termine und klick in der Unter-Navigation auf den Tab Services. Du landest auf einer Liste all deiner Leistungen. Ganz oben siehst du, wie viele es sind, rechts daneben den Button Leistung anlegen. Wenn du noch keine hast, steht dort ein leerer Zustand mit demselben Button in der Mitte.

Eine Leistung anlegen

Klick auf Leistung anlegen. Von rechts fährt ein Bearbeiten-Bereich rein, in dem du folgende Felder ausfüllst:

  • Name – wie die Leistung heißt, z. B. »Beratungsgespräch«. Das sehen später auch deine Besucher.
  • Dauer (Minuten) – wie lange ein Termin dieser Art blockiert, z. B. 30 oder 60. Minimum sind 5 Minuten, die Schritte gehen in 5er-Stufen. Diese Dauer bestimmt automatisch, wann ein gebuchter Termin endet – du musst das Ende nirgends von Hand eintragen.
  • Preis (€) – was die Leistung kostet. Lässt du 0 stehen, wird sie in der Liste als Kostenlos angezeigt. Cent-Beträge wie 49,90 sind erlaubt.
  • Beschreibung – optional. Ein, zwei Sätze, was drinsteckt.
  • Farbe (für die Agenda) – über den BirdBuild-Farbwähler. Diese Farbe taucht als kleiner Balken neben der Leistung und bei den zugehörigen Terminen im Kalender auf. Lässt du sie leer, nimmt BirdBuild die orange Bereichsfarbe.
  • Buchbar / aktiv – ein Schalter. An heißt: buchbar. Aus heißt: die Leistung bleibt gespeichert, taucht aber nicht mehr in Buchungen und im Online-Formular auf (mehr dazu unten).

Zum Schluss unten auf Anlegen klicken. Die Leistung erscheint sofort oben in der Liste.

Bearbeiten, deaktivieren, löschen

Jede Zeile zeigt dir Name, Dauer (menschenlesbar, z. B. »1 Std. 30 Min.«), Status und Preis. Zum Ändern klick einfach auf den Namen der Leistung – derselbe Bereich fährt wieder auf, du passt an und speicherst.

Am rechten Rand jeder Zeile sitzt ein kleiner Schalter: damit stellst du eine Leistung mit einem Klick aktiv oder inaktiv. Über das Drei-Punkte-Menü daneben findest du dieselben Aktionen nochmal ausgeschrieben – Bearbeiten, Aktivieren/Deaktivieren und Löschen. Beim Löschen kommt vorher eine Sicherheitsabfrage im BirdBuild-Design.

Aktiv vs. inaktiv – was passiert wirklich?

Der Unterschied ist wichtig, wenn du online Termine annimmst. Nur aktive Leistungen lassen sich buchen. Versucht jemand über dein öffentliches Buchungsformular eine inaktive Leistung zu reservieren, weist das System das ab (»Diese Leistung ist nicht buchbar.«). Willst du ein Angebot vorübergehend rausnehmen, ohne es zu verlieren – etwa in einer Urlaubswoche – dann deaktiviere es einfach, statt es zu löschen.

Wie Leistungen mit Terminen zusammenhängen

Leistungen sind die Grundlage für alles Weitere im Termin-Bereich. Legst du unter Termine → Termine eine Buchung an, wählst du im Feld »Leistung« eine deiner angelegten Leistungen aus – im Dropdown stehen direkt Dauer und Preis als Hinweis. Aus der gewählten Leistung ergibt sich das Terminende automatisch, und der Preis wird mit angezeigt. Hast du noch gar keine Leistung angelegt, ist der Buchen-Button ausgegraut und ein Hinweis schickt dich zuerst zu den Leistungen. Kurz gesagt: erst Leistungen definieren, dann buchen.

Ein guter Startpunkt

Fang mit zwei, drei klaren Leistungen an, statt gleich zwanzig anzulegen. Ein typisches Set: »Erstberatung« (30 Min., kostenlos), »Beratungsgespräch« (60 Min., 89 €), »Folgetermin« (45 Min., 69 €). Gib jeder eine eigene Farbe – dann erkennst du im Kalender auf einen Blick, was ansteht.

Häufige Fragen

Muss ich zuerst Leistungen anlegen, bevor ich Termine buchen kann?

Ja. Solange keine Leistung existiert, ist in der Buchungsmaske der Buchen-Button gesperrt und ein Hinweis verlinkt dich zu den Leistungen. Leg also unter Termine → Services mindestens eine Leistung an, danach kannst du sie beim Buchen im Dropdown auswählen.

Wozu dient die Dauer einer Leistung genau?

Die Dauer legt fest, wie viel Zeit ein Termin dieser Art im Kalender blockiert. Buchst du eine Leistung, berechnet BirdBuild das Terminende automatisch aus Startzeit plus Dauer – du musst das Ende nie selbst eintragen. Auch die freien Online-Slots richten sich nach dieser Dauer.

Was bedeutet der Schalter »Buchbar / aktiv«?

Aktiv heißt: die Leistung ist buchbar und erscheint im Buchungs-Dropdown sowie im öffentlichen Formular. Deaktivierst du sie, bleibt sie gespeichert, wird aber nicht mehr angeboten – ein Online-Buchungsversuch dafür wird abgewiesen. Praktisch, um ein Angebot vorübergehend rauszunehmen, ohne es zu löschen.

Kann ich eine kostenlose Leistung anbieten?

Ja. Trag beim Preis einfach 0 ein. In der Liste steht dann »Kostenlos« statt eines Betrags. Das eignet sich zum Beispiel für ein unverbindliches Erstgespräch oder eine kostenlose Erstberatung.

Wofür ist die Farbe bei einer Leistung?

Die Farbe hilft dir, im Kalender den Überblick zu behalten: Sie erscheint als Balken neben der Leistung und färbt die zugehörigen Termine in der Agenda. Wählst du keine, nimmt BirdBuild die orange Bereichsfarbe der Termine. Gib verschiedenen Leistungen unterschiedliche Farben, dann siehst du auf einen Blick, welcher Termin welche Art hat.

Was passiert mit bestehenden Terminen, wenn ich eine Leistung lösche?

Löschen entfernt die Leistung dauerhaft aus der Liste (mit vorheriger Sicherheitsabfrage). Wenn du eine Leistung nur zeitweise nicht anbieten willst, deaktiviere sie besser über den Schalter, statt sie zu löschen – so bleibt sie erhalten und du kannst sie jederzeit wieder aktivieren.

Wo ändere ich eine bereits angelegte Leistung?

Klick in der Services-Liste einfach auf den Namen der Leistung – der Bearbeiten-Bereich fährt von rechts auf, du änderst Name, Dauer, Preis, Beschreibung, Farbe oder Status und klickst auf Speichern. Alternativ öffnest du dasselbe über das Drei-Punkte-Menü am Zeilenende mit »Bearbeiten«.

Termine: Mitarbeiter & Zeiten

Hier legst du die Personen an, denen Termine zugeordnet werden – deine Friseurin, den Berater, oder auch eine Ressource wie „Behandlungsraum 1“. Die buchbaren Zeiten selbst, also an welchen Tagen und Uhrzeiten überhaupt gebucht werden kann, steckst du in den Einstellungen fest. Zusammen bestimmen beide, welche freien Slots deine Kundinnen und Kunden am Ende sehen.

Mitarbeiter anlegen

Geh im Studio auf Termine → Mitarbeiter. Oben rechts klickst du auf Mitarbeiter anlegen – rechts fährt ein Panel rein. Füll aus, was du brauchst:

  • Name – z. B. „Anna Muster“. Das ist das Einzige, was sinnvoll gesetzt sein sollte; lässt du es leer, heißt der Eintrag automatisch „Neuer Mitarbeiter“.
  • Funktion / Rolle – optional, etwa „Friseurin“ oder „Physiotherapeut“. Steht klein unter dem Namen und hilft dir später beim Zuordnen.
  • E-Mail – optional. Praktisch, wenn du intern schnell sehen willst, wer gemeint ist.
  • Aktiv – standardmäßig an. Nur aktive Personen lassen sich einer Buchung zuordnen.

Ein Klick auf Anlegen, fertig. Der neue Eintrag taucht sofort als Karte in der Übersicht auf, mit Initialen im Kreis – aus „Anna Muster“ wird „AM“.

Ein kleiner Trick, der oft übersehen wird: Mitarbeiter müssen keine echten Menschen sein. Du kannst genauso eine Ressource anlegen – „Behandlungsraum 1“, „Fotostudio“, „Leihwagen“. Für die Buchungslogik ist das dasselbe.

Bearbeiten, deaktivieren, löschen

Auf jeder Karte sitzt rechts oben ein Drei-Punkte-Menü. Darüber erreichst du:

  • Bearbeiten – öffnet dasselbe Panel wieder. Ein Klick auf den Namen tut übrigens dasselbe.
  • Deaktivieren / Aktivieren – nimmt jemanden vorübergehend raus, ohne die Daten zu verlieren. Inaktive Personen tragen ein graues „Inaktiv“-Label und erscheinen bei neuen Buchungen nicht mehr in der Auswahl. Gut für Urlaub, Elternzeit oder eine Aushilfe, die gerade nicht da ist.
  • Löschen – endgültig. Du wirst vorher gefragt. Nutz das nur, wenn du die Person wirklich nicht mehr brauchst; zum Pausieren ist Deaktivieren der bessere Weg.

Eine Person einem Termin zuordnen

Die Zuordnung passiert nicht hier, sondern beim Termin selbst. Wenn du unter Termine → Termine eine Buchung anlegst oder öffnest, gibt es das Feld Mitarbeiter mit „Nicht zugeordnet“ als Standard und darunter alle aktiven Personen (mit ihrer Rolle als Hinweis). In der Terminliste steht die zugeordnete Person dann direkt hinter der Leistung, etwa „Herrenschnitt · Anna“.

Wichtig zu wissen: Eine Zuordnung ist immer optional. Wenn bei dir egal ist, wer den Termin übernimmt, lässt du das Feld einfach auf „Nicht zugeordnet“.

Zeiten festlegen: die Öffnungszeiten

Die eigentlichen Zeiten wohnen unter Termine → Einstellungen. Der obere Block heißt Öffnungszeiten und listet Montag bis Sonntag. Pro Tag gibt es einen Schalter (offen/geschlossen) und zwei Uhrzeit-Felder für „von“ und „bis“. Standard ist Mo–Fr von 09:00 bis 17:00, Samstag und Sonntag geschlossen. Schalt einen Tag an, trag deine Zeiten ein – für einen durchgehenden Freitag bis 20 Uhr setzt du „bis“ einfach auf 20:00.

Ein ehrlicher Hinweis: Diese Öffnungszeiten gelten fürs ganze Projekt, nicht pro Person. Ein individueller Dienstplan je Mitarbeiter (Anna Mo/Di, Ben Do/Fr) ist aktuell nicht abbildbar. Was die Slots aber sehr wohl berücksichtigen: Ist jemand einer Person zugeordnet, blockt ein bestehender Termin nur deren Kalender – zwei verschiedene Mitarbeiter können also zur selben Uhrzeit gebucht sein.

Buchungsregeln: Raster, Puffer, Zeitzone

Direkt darunter steht der Block Buchungsregeln mit drei Einstellungen:

  • Zeitraster – in welchem Takt Startzeiten angeboten werden: alle 10, 15, 20, 30, 45 oder 60 Minuten. Bei 30 kann man um 09:00, 09:30, 10:00 starten und so weiter.
  • Puffer zwischen Terminen – Luft zum Aufräumen oder Umziehen. Wählst du 15 Minuten, wird nach jedem Termin ein Viertelstündchen freigehalten, bevor der nächste starten darf. „Kein Puffer“ geht auch.
  • Zeitzone – Wien, Berlin, Zürich oder London. Wichtig, damit Uhrzeiten für deine Kundschaft stimmen.

Vergiss zum Schluss nicht den Speichern-Button unten rechts; bei Erfolg erscheint kurz ein „Gespeichert“.

Wie daraus freie Slots werden

Aus diesen Angaben rechnet BirdBuild die buchbaren Zeiten selbst aus. Für einen Tag nimmt das System das Öffnungszeit-Fenster, geht es im gewählten Raster ab und bietet jede Startzeit an, bei der die Leistung samt Puffer noch komplett reinpasst und nicht mit einer bestehenden Buchung kollidiert. Stornierte Termine zählen dabei nicht mit, blockieren also nichts. Eine 45-Minuten-Behandlung an einem Mo–Fr-09:00–17:00-Tag mit 30er-Raster ergibt zum Beispiel Slots von 09:00 bis 16:15.

Häufige Fragen

Wo lege ich die Arbeitszeiten meiner Mitarbeiter fest?

Zeiten gehören nicht auf die Mitarbeiter-Seite, sondern unter Termine → Einstellungen in den Block „Öffnungszeiten“. Dort schaltest du pro Wochentag frei und trägst von/bis ein. Diese Zeiten gelten fürs ganze Projekt – einen eigenen Dienstplan je Person gibt es derzeit nicht.

Kann ich einen Mitarbeiter für den Urlaub pausieren, ohne ihn zu löschen?

Ja. Öffne auf der Karte das Drei-Punkte-Menü und wähle „Deaktivieren“. Die Person bekommt ein „Inaktiv“-Label und erscheint bei neuen Buchungen nicht mehr in der Mitarbeiter-Auswahl. Alle Daten bleiben erhalten, und über „Aktivieren“ holst du sie jederzeit zurück. Löschen ist endgültig und dafür nicht nötig.

Muss ich jedem Termin einen Mitarbeiter zuordnen?

Nein, die Zuordnung ist optional. Beim Anlegen oder Bearbeiten eines Termins steht das Feld „Mitarbeiter“ standardmäßig auf „Nicht zugeordnet“. Wenn bei dir egal ist, wer den Termin übernimmt, lässt du es einfach so.

Können zwei Mitarbeiter gleichzeitig gebucht sein?

Ja. Ist ein Termin einer bestimmten Person zugeordnet, blockiert er nur deren Kalender. Eine andere Person kann zur selben Uhrzeit gebucht werden. Ohne Zuordnung zählt der Termin für die allgemeine Belegung.

Warum sehe ich zu einer Uhrzeit keinen freien Slot mehr?

Meistens liegt es an einer der Regeln: Der Tag ist in den Öffnungszeiten geschlossen, die Leistung passt mit ihrer Dauer plus Puffer nicht mehr bis zum „bis“-Ende, oder es gibt schon eine Buchung, die (samt Puffer davor und danach) den Slot belegt. Stornierte Termine blockieren dagegen nichts.

Kann ich einen Raum oder eine Ressource statt einer Person anlegen?

Ja, genau dafür eignet sich der Mitarbeiter-Bereich auch. Leg einfach einen Eintrag wie „Behandlungsraum 1“ oder „Fotostudio“ an. Für die Buchungs- und Kollisionslogik behandelt BirdBuild das wie eine Person.

Was bringt der Puffer zwischen Terminen genau?

Der Puffer hält nach (und vor) jedem Termin Zeit frei, bevor der nächste starten darf – ideal zum Aufräumen, Umziehen oder Durchatmen. Stellst du in den Einstellungen 10 Minuten ein, rückt der nächstmögliche Slot entsprechend nach hinten. „Kein Puffer“ schaltet das aus.

Veranstaltungen / Events

Mit dem Events-Bereich verkaufst und verwaltest du Veranstaltungen wie Workshops, Webinare oder Meetups direkt aus BirdBuild heraus. Du legst Datum, Ort (oder Online-Link), Teilnehmerzahl und Preis fest, und Besucher melden sich über deine Website an. Ist ein Event voll, kommen weitere Anmeldungen automatisch auf die Warteliste.

Wo du Events findest

Geh im Studio auf Termine und klick oben auf den Tab Events (orange markiert). Hier siehst du alle Veranstaltungen deines aktiven Projekts, sortiert nach Datum – die nächste zuerst. Über die Status-Tabs (Alle, Entwurf, Veröffentlicht, Abgesagt) filterst du die Liste. Jede Zeile zeigt dir Datum, Uhrzeit, Ort, ob die Veranstaltung gratis oder kostenpflichtig ist und wie viele Plätze schon belegt sind.

Eine Veranstaltung anlegen

Klick rechts oben auf Veranstaltung anlegen. Von der Seite fährt ein Formular herein. Das gehört rein:

  • Titelbild – über Bild wählen aus deinem Medienbereich. Das Bild wird ganz angezeigt, nichts wird abgeschnitten.
  • Titel und optional eine Beschreibung, etwa „SEO-Workshop für Einsteiger".
  • Beginn und Ende. Lässt du das Ende leer oder legst es vor den Start, setzt BirdBuild automatisch 60 Minuten Dauer.
  • Online-Veranstaltung: Schaltest du den Regler an, gibst du einen Teilnahme-Link ein (z. B. Zoom). Aus lässt du stattdessen den Veranstaltungsort eintragen.
  • Kapazität: Standardmäßig sind die Plätze unbegrenzt. Schalt Unbegrenzte Plätze aus und trag eine maximale Teilnehmerzahl ein, wenn du begrenzen willst.
  • Kostenpflichtig: Aus = gratis, Anmeldungen sind sofort bestätigt. An = du legst Preis und Währung fest (EUR, CHF, USD oder GBP).
  • Status: Entwurf, Veröffentlicht oder Abgesagt.

Ein Hinweis, den viele übersehen: Nur veröffentlichte Events sind öffentlich buchbar. Solange etwas auf Entwurf steht, kann sich niemand anmelden. Klick unten auf Anlegen (bzw. Speichern beim Bearbeiten).

Status schnell ändern

Über das Drei-Punkte-Menü (⋯) rechts an jeder Zeile kommst du direkt an die wichtigsten Aktionen: Veröffentlichen, Als Entwurf, Absagen, Bearbeiten oder Löschen. Löschen entfernt auch alle Anmeldungen zu dieser Veranstaltung – das lässt sich nicht rückgängig machen, deshalb kommt vorher eine Sicherheitsabfrage.

Anmeldungen verwalten

Klick auf die Teilnehmer-Zahl in der Zeile (das kleine x / y mit dem Personen-Icon) oder wähl im Menü Anmeldungen. Der Anmelde-Bereich zeigt dir oben die Belegung („12 von 20 angemeldet") und – falls vorhanden – wie viele auf der Warteliste stehen. Jede Anmeldung hat einen von vier Stati:

  • Angemeldet – Platz sicher (belegt einen Platz).
  • Bezahlt – Zahlung eingegangen (belegt ebenfalls einen Platz).
  • Warteliste – das Event war voll, als sich die Person angemeldet hat.
  • Storniert – zurückgezogen, gibt den Platz wieder frei.

Über das ⋯-Menü an jeder Anmeldung wechselst du den Status, setzt jemanden manuell auf die Warteliste oder entfernst den Eintrag. Bei kostenpflichtigen Events gibt es hier zusätzlich Als bezahlt markieren – der gezahlte Betrag wird dann automatisch mit dem Eventpreis hinterlegt.

Warteliste und automatisches Nachrücken

Das Warteliste-System läuft von allein. Ist die Kapazität erreicht, wird jede weitere Anmeldung – ob übers Anmeldeformular oder von dir manuell – auf Warteliste gesetzt. Wird später ein belegter Platz frei (jemand storniert oder du entfernst eine Anmeldung), rückt automatisch der älteste Wartelisten-Eintrag auf Angemeldet nach und bekommt eine Bestätigungs-E-Mail. Du musst dich um nichts kümmern.

Teilnehmer manuell hinzufügen

Jemand hat sich telefonisch gemeldet? Klick im Anmelde-Bereich auf Manuell hinzufügen, gib Name und E-Mail ein (Telefon ist optional) und speichere. Die Anmeldung folgt denselben Regeln wie eine öffentliche: ist das Event voll, landet die Person auf der Warteliste, und du bekommst einen Hinweis.

Anmeldung auf deiner Website

Damit sich Besucher anmelden können, brauchst du das Buchungs-Element im Builder. Zieh es auf eine Seite und stell es im rechten Panel auf den Modus Veranstaltungen. Auf der veröffentlichten Website zeigt es dann automatisch deine veröffentlichten Events mit einem „Jetzt anmelden"-Button. Meldet sich jemand an, wird er als Kontakt in deinem CRM angelegt (mit dem Tag „Teilnehmer: Eventname"), passende Automatisierungen werden ausgelöst und bei gratis Events geht sofort eine Bestätigungsmail raus.

Was (noch) nicht geht

Ehrlich gesagt: Bei kostenpflichtigen Events kassiert BirdBuild aktuell noch nicht selbst. Die Anmeldung wird als „angemeldet"/unbezahlt angelegt, und du markierst sie manuell als bezahlt, sobald das Geld da ist. Die automatische Bezahlung über Stripe und ein Kalender-Link (.ics) zum Eintragen in den eigenen Kalender kommen erst noch.

Häufige Fragen

Warum kann sich niemand für mein Event anmelden?

Wahrscheinlich steht die Veranstaltung noch auf „Entwurf". Nur veröffentlichte Events sind öffentlich buchbar. Öffne das ⋯-Menü an der Zeile und klick „Veröffentlichen" (oder stell im Formular den Status auf „Veröffentlicht"). Prüf außerdem, ob auf der Website das Buchungs-Element im Modus „Veranstaltungen" eingebaut und die Seite veröffentlicht ist.

Was passiert, wenn mein Event voll ist?

Sobald die maximale Teilnehmerzahl erreicht ist, kommt jede weitere Anmeldung automatisch auf die Warteliste – egal ob übers Formular oder manuell. Storniert später jemand oder entfernst du eine Anmeldung, rückt der älteste Wartelisten-Eintrag von selbst nach und bekommt eine Bestätigungsmail.

Wie nehme ich Geld für ein kostenpflichtiges Event ein?

Aktuell noch nicht automatisch. Du legst Preis und Währung fest, die Anmeldung wird als „angemeldet"/unbezahlt geführt. Sobald das Geld eingegangen ist (z. B. Überweisung, Bar), öffnest du die Anmeldung und wählst „Als bezahlt markieren" – der Betrag wird dann mit dem Eventpreis hinterlegt. Die automatische Stripe-Zahlung ist in Arbeit.

Zählt die Warteliste zu den belegten Plätzen?

Nein. Nur die Stati „Angemeldet" und „Bezahlt" belegen einen Platz. Warteliste und Storniert zählen nicht mit. Die Belegungsanzeige oben im Anmelde-Bereich („12 von 20") zeigt also die echten Teilnehmer, die Wartelisten-Zahl steht separat daneben.

Kann ich Teilnehmer selbst eintragen, die sich telefonisch gemeldet haben?

Ja. Öffne die Anmeldungen des Events und klick auf „Manuell hinzufügen". Name und E-Mail sind Pflicht, Telefon optional. Ist das Event schon voll, wird die Person auf die Warteliste gesetzt und du bekommst einen Hinweis.

Was ist der Unterschied zwischen einer Online- und einer Präsenz-Veranstaltung?

Im Formular schaltest du den Regler „Online-Veranstaltung" an oder aus. Bei „an" gibst du einen Teilnahme-Link an (z. B. Zoom oder Meet). Bei „aus" trägst du stattdessen einen Veranstaltungsort ein. Beides wird in der Event-Liste angezeigt.

Werden Teilnehmer automatisch in meinem CRM erfasst?

Ja. Jede Anmeldung – öffentlich oder manuell – legt automatisch einen Kontakt an (oder verknüpft einen bestehenden über die E-Mail-Adresse) und versieht ihn mit dem Tag „Teilnehmer: <Eventname>". Zusätzlich werden passende Automatisierungen ausgelöst und bei gratis Anmeldungen sofort eine Bestätigungsmail verschickt.

Buchungs-Widget auf der Website

Mit dem Modul „Termine / Buchung" baust du direkt in eine Seite ein fertiges Buchungsformular ein: Besucher wählen eine Leistung, einen freien Termin und tragen ihre Kontaktdaten ein – oder melden sich zu einer Veranstaltung an. Die Leistungen, Mitarbeiter und freien Zeiten zieht das Widget automatisch aus deinem Termine-Bereich, du musst also nichts doppelt pflegen.

Zuerst: Termine einrichten

Das Widget zeigt nur, was du unter Studio → Termine angelegt hast. Leg dort also zuerst deine Leistungen an (zum Beispiel „Beratungsgespräch, 60 Min, 80 €"), bei Bedarf Mitarbeiter, und unter Termine → Einstellungen deine Öffnungszeiten je Wochentag, das Zeitraster (etwa alle 30 Minuten) und einen Puffer zwischen Terminen. Ohne aktive Leistung oder Öffnungszeiten hat das Formular später nichts anzuzeigen. Für den Event-Modus brauchst du stattdessen mindestens eine veröffentlichte Veranstaltung unter Termine → Events.

Modul in die Seite einbauen

Öffne die Seite im Builder, klick an der Stelle, wo das Formular hin soll, auf das + und wähle unter der Kategorie Kontakt & Info das Modul Termine / Buchung (Kalender-Symbol). Es erscheint sofort mit einer Vorschau. Diese Vorschau zeigt nur Beispiel-Felder – deine echten Leistungen und freien Zeiten tauchen erst auf der veröffentlichten Seite auf. Das Modul verbindet sich beim Konfigurieren automatisch mit deinem aktiven Projekt, du musst also keine ID eintragen.

Rechts im Panel einstellen

Solange das Modul ausgewählt ist, stellst du rechts alles Wichtige ein:

  • Was soll gebucht werden? — „Termin (Leistung + freier Slot)" für die klassische Terminbuchung, oder „Event (Anmeldung)" für eine Anmeldeliste zu Veranstaltungen.
  • Überschrift und Einleitung stehen über dem Formular. Du kannst sie auch direkt im Editor anklicken und dort tippen.
  • Button-Text — zum Beispiel „Termin anfragen" oder „Jetzt anmelden".
  • Preise anzeigen (Ja/Nein) — blendet den Preis hinter jeder Leistung bzw. jedem Event ein oder aus.
  • Ecken-Radius der Felder — wie rund die Eingabefelder aussehen sollen (in px).
  • Mitarbeiter (nur im Termin-Modus) — „Besucher wählt Mitarbeiter" zeigt eine Auswahl mit Option „Egal", „Keine Wahl" blendet sie ganz aus.
  • Buchbare Leistungen — hier hakst du an, welche deiner Leistungen im Formular auftauchen sollen. Standard ist „alle". Im Event-Modus heißt der Block „Anzuzeigende Veranstaltungen".
  • Danke-Text nach Buchung — der Text, den der Besucher nach dem Absenden sieht.

Über den Link „Termine verwalten →" im Panel springst du bei Bedarf direkt in den Termine-Bereich, um schnell eine Leistung nachzutragen.

Farben kommen aus dem Design-Tab

Die Button- und Textfarbe des Widgets steuerst du nicht im Inhalt, sondern über den Design-Tab des Moduls: Die Modul-Hintergrundfarbe wird als Akzent (Button, Häkchen) genutzt, sonst gilt deine Website-Buttonfarbe. Die Textfarbe setzt die Beschriftungen. So bleibt das Formular automatisch im Look deiner Seite.

Was der Besucher erlebt

Im Termin-Modus wählt der Besucher eine Leistung, optional einen Mitarbeiter, dann ein Datum. Erst danach lädt das Widget die freien Uhrzeiten für genau diesen Tag – es zeigt also nie Slots, die schon belegt sind oder außerhalb deiner Öffnungszeiten liegen. Nach Name und E-Mail (Telefon und Nachricht sind optional) klickt er auf den Button. Die Buchung landet sofort in deinem Termine-Bereich mit dem Status „angefragt", der Kontakt wird automatisch ins CRM übernommen, und der Besucher bekommt eine Bestätigung angezeigt. Im Event-Modus sieht er eine Liste der kommenden Veranstaltungen mit Datum und Preis; ist ein Event ausgebucht, steht dort „Ausgebucht" statt eines Buttons.

Veröffentlichen und testen

Speicher die Seite und veröffentliche sie. Ruf die Seite dann in einem normalen Browser-Tab auf (nicht in der Builder-Vorschau) und buch einmal probehalber – so siehst du echte Leistungen, echte freie Zeiten und die Bestätigung genau so, wie es deine Besucher tun.

Häufige Fragen

Im Formular auf meiner Website steht „Zurzeit sind keine Leistungen buchbar". Woran liegt das?

Das Widget zeigt nur aktive Leistungen aus Studio → Termine. Entweder hast du dort noch keine Leistung angelegt, sie steht auf inaktiv, oder im Modul-Panel sind unter „Buchbare Leistungen" alle Häkchen entfernt. Leg unter Termine → Leistungen eine an bzw. schalte sie aktiv, und prüfe im Builder, dass die gewünschte Leistung angehakt ist.

Warum sehe ich beim Datum keine freien Uhrzeiten?

Freie Zeiten hängen an deinen Öffnungszeiten. Geh auf Termine → Einstellungen und schalte den betreffenden Wochentag ein und setze From/To (z. B. 09:00–17:00). Das Widget berechnet daraus im gewählten Zeitraster die Slots und lässt schon gebuchte Zeiten sowie den Puffer zwischen Terminen weg. Ist der Tag ausgeschaltet oder komplett belegt, erscheint „Keine freien Zeiten".

Bekommt der Besucher automatisch eine Bestätigungs-E-Mail?

Der Versand ist eingebaut: Nach der Buchung wird eine Terminbestätigung an den Besucher geschickt, ohne dass die Buchung durch einen Mail-Fehler je scheitert. Die E-Mails an Gäste sind bis zum Launch aber standardmäßig abgeschaltet (Sicherheitsschalter, damit in der Testphase niemand echte Mails bekommt). Solange siehst du jede Buchung zuverlässig im Termine-Bereich und im CRM – nur die Mail geht erst raus, wenn der Gäste-Mailversand freigeschaltet ist.

Kann ich mehrere Buchungs-Widgets mit unterschiedlichen Leistungen auf verschiedene Seiten setzen?

Ja. Bau das Modul auf jeder Seite einzeln ein und hak jeweils nur die passenden Leistungen an – etwa „Erstberatung" auf der Startseite und „Fotoshooting" auf einer Landingpage. Jedes Modul merkt sich seine eigene Auswahl, greift aber auf denselben Termine-Bereich und dieselben freien Zeiten zu.

Wie lege ich fest, dass Besucher sich einen bestimmten Mitarbeiter aussuchen können?

Stell im Panel „Mitarbeiter" auf „Besucher wählt Mitarbeiter". Dann erscheint im Formular ein Auswahlfeld mit allen aktiven Mitarbeitern plus der Option „Egal". Die freien Zeiten passen sich an den gewählten Mitarbeiter an. Willst du keine Wahl anbieten, stell auf „Keine Wahl" – dann wird der Termin ohne feste Zuordnung angefragt.

Warum sehe ich im Builder nur ein Beispiel-Formular und nicht meine echten Termine?

Das ist Absicht. Im Editor zeigt das Modul eine gestylte Vorschau mit Platzhaltern, damit die Seite schnell lädt und du das Layout beurteilen kannst. Die echten Leistungen, freien Slots und Events werden erst auf der veröffentlichten Seite geladen. Zum Prüfen also veröffentlichen und die Seite in einem normalen Tab öffnen.

Was passiert, wenn zwei Leute gleichzeitig denselben Termin buchen wollen?

Beim Absenden prüft das System den Slot noch einmal serverseitig. Ist die Zeit inzwischen weg, bekommt der zweite Besucher einen Hinweis, dass der Termin nicht mehr frei ist, und die Uhrzeitliste lädt sich frisch – doppelt vergeben wird also nichts. Zusätzlich ist der öffentliche Endpunkt gegen Missbrauch begrenzt (max. 20 Buchungen pro Stunde je IP).

Marketing & Kontakte

Funnel

Ein Funnel bündelt mehrere deiner bestehenden Seiten zu einer geführten Strecke – zum Beispiel Opt-in-Seite, dann Verkaufsseite, dann Danke-Seite. Du baust den Trichter aus Seiten, die schon in deinem Projekt liegen; der Funnel hat bewusst keinen eigenen Seiten-Editor, sondern verknüpft nur. Danach siehst du pro Schritt, wie viele Besucher ankommen, konvertieren und wo sie abspringen.

Wo du den Funnel-Bereich findest

Geh im Studio auf Funnel. Oben rechts sitzt der Button „Neuer Funnel". Funnels gehören immer zum aktuell aktiven Projekt – wechselst du oben das Projekt, siehst du auch andere Funnels. Ist noch keiner da, steht in der Mitte eine Startkarte mit „Funnel erstellen".

Einen Funnel anlegen

Klick auf „Neuer Funnel". Du landest im Editor mit zwei Spalten: links die Schritte, rechts die Funnel-Einstellungen. Trag rechts zuerst einen Namen ein (z. B. „Webinar-Trichter"), optional eine kurze Beschreibung. Beim Ziel wählst du zwischen „Leads sammeln", „Verkauf" und „Eigenes Ziel". Die Zielvorgabe darunter ist ein freies Textfeld – schreib rein, was du erreichen willst, etwa „100 Leads/Monat" oder „5.000 € Umsatz". Das dient dir zur Orientierung; es rechnet nichts automatisch dagegen.

Schritte hinzufügen und mit Seiten verknüpfen

Klick links auf „Schritt hinzufügen". Der erste Schritt wird als Opt-in vorbelegt, jeder weitere als Verkaufsseite – ändern kannst du das jederzeit. Pro Schritt legst du drei Dinge fest:

  • Name: das Textfeld oben, z. B. „Kostenloses Webinar". Lässt du es leer, greift der Standardname des Typs.
  • Typ: es gibt sechs – Opt-in (E-Mail/Anmeldung einsammeln), Verkaufsseite (Angebot + Kaufen-Button), Upsell (Zusatzangebot nach dem Kauf), Downsell (günstigere Alternative), Danke-Seite (Abschluss/Bestätigung) und Inhaltsseite (Info, Bridge, Webinar …). Der Typ bestimmt Symbol und Farbe des Schritts.
  • Verknüpfte Seite: hier wählst du eine deiner Websites aus dem Projekt. Hat die Website mehrere Seiten, erscheint darunter noch ein Feld „Seite innerhalb der Website", wo du die genaue Unterseite (z. B. /webinar) festlegst. Unter dem Schritt siehst du dann die konkrete Adresse, etwa meinemarke.birdbuild.net/webinar.

Hat dein Projekt noch gar keine Website, weist dich der Editor mit einem Hinweis darauf hin und verlinkt direkt in den Bereich Websites. Leg dort zuerst deine Seiten an – erst dann kannst du sie hier als Schritte einhängen.

Reihenfolge, Verschieben, Löschen

Jeder Schritt ist nummeriert. Über die kleinen Pfeile links (hoch/runter) verschiebst du ihn eine Position. Das Papierkorb-Symbol entfernt ihn; hat der Schritt schon einen Namen oder eine verknüpfte Seite, fragt BirdBuild vorher kurz nach. Rechts unter den Einstellungen läuft eine kleine Ablauf-Vorschau mit, damit du die Strecke auf einen Blick prüfst. Praktisch: Änderungen an der Schritt-Liste lassen sich mit Cmd/Strg + Z rückgängig machen (und mit Redo wiederherstellen).

Speichern und aktiv schalten

Oben rechts steht der Schalter Aktiv / Pausiert und der Speichern-Button. Alles – Einstellungen und die komplette Schritt-Liste – wird in einem Rutsch gespeichert. Beim ersten Mal heißt der Button „Funnel erstellen"; danach springt der Editor in den Bearbeiten-Modus. Ein pausierter Funnel bleibt erhalten, wird in der Übersicht aber leicht ausgegraut.

Auswertung lesen

Sobald ein Funnel angelegt ist, erscheint im Editor der Reiter „Auswertung" neben „Aufbau" (auch über das Drei-Punkte-Menü einer Funnel-Karte erreichbar). Oben stehen drei Kennzahlen: Eintritte (Aufrufe von Schritt 1), Abschlüsse (Conversions des letzten Schritts) und die Gesamt-Conversion in Prozent. Darunter zeichnet ein Trichter je Schritt einen Balken – die Breite steht für die Aufrufe im Verhältnis zum stärksten Schritt, der eingefärbte Teil zeigt den Conversion-Anteil. Springen zwischen zwei Schritten Besucher ab, siehst du in Rot den Abbruch gegenüber dem Vorschritt (Drop-off). So erkennst du schnell die undichte Stelle. Wichtig zu wissen: Die Zahlen füllen sich erst, wenn echte Besucher deine verknüpften Seiten durchlaufen. Frisch angelegt steht überall 0 – das ist normal, keine Fehlfunktion.

Funnel duplizieren, umbenennen, löschen

In der Übersicht hat jede Funnel-Karte unten ein Menü (drei Punkte): Bearbeiten, Auswertung, Umbenennen, Duplizieren (legt eine Kopie „… (Kopie)" mit denselben Schritten an) und Löschen. Löschen ist endgültig und nimmt auch die gesammelten Zahlen des Funnels mit – BirdBuild fragt vorher nach.

Häufige Fragen

Baue ich die Seiten für den Funnel direkt hier?

Nein. Der Funnel verknüpft nur bestehende Seiten aus deinem Projekt – er hat keinen eigenen Seiten-Editor. Leg deine Opt-in-, Verkaufs- und Danke-Seiten zuerst im Bereich Websites an und häng sie dann als Schritte ein. Der Vorteil: Du kannst dieselbe Seite in mehreren Funnels nutzen und pflegst sie nur an einer Stelle.

Warum stehen in der Auswertung überall Nullen?

Weil der Funnel frisch ist und noch niemand die verknüpften Seiten besucht hat. Die Kennzahlen (Aufrufe, Conversions, Abbruch) füllen sich erst, sobald echte Besucher deine Strecke durchlaufen. Ein leerer Trichter ist also kein Bug, sondern einfach noch keine Daten.

Was ist der Unterschied zwischen Upsell und Downsell?

Ein Upsell ist ein Zusatzangebot nach dem Kauf – du bietest dem Käufer etwas Höherwertiges oder Ergänzendes an. Ein Downsell ist die günstigere Alternative, die du zeigst, wenn jemand das Hauptangebot ausschlägt. Beide sind eigene Schritt-Typen mit passendem Symbol; welche Seite dahinter liegt, entscheidest du über die Verknüpfung.

Wie lege ich fest, welche Unterseite einer Website ein Schritt zeigt?

Wähl beim Schritt zuerst unter „Verknüpfte Seite" die Website. Hat diese Website mehr als eine Seite, klappt darunter automatisch das Feld „Seite innerhalb der Website" auf – dort suchst du die genaue Unterseite aus. Hat die Website nur eine Seite, entfällt das Feld und der Schritt zeigt direkt die Startseite.

Kann ich einen Funnel vorübergehend anhalten, ohne ihn zu löschen?

Ja. Nutz den Schalter Aktiv/Pausiert – im Editor oben rechts oder direkt auf der Funnel-Karte in der Übersicht. Ein pausierter Funnel bleibt mit allen Schritten und Zahlen erhalten und wird in der Liste nur leicht ausgegraut dargestellt. Zum Löschen gibt es einen eigenen Menüpunkt, der endgültig ist.

Ich habe aus Versehen einen Schritt gelöscht oder verschoben – lässt sich das rückgängig machen?

Solange du im Editor bist und noch nicht gespeichert hast, ja: Änderungen an der Schritt-Liste (Hinzufügen, Löschen, Reihenfolge) kannst du mit Cmd/Strg + Z zurücknehmen. Beim endgültigen Löschen eines Schritts mit Namen oder verknüpfter Seite fragt BirdBuild ohnehin vorher nach.

Wozu dienen Ziel und Zielvorgabe genau?

Beide sind Orientierung für dich, keine automatische Steuerung. Über das Ziel (Leads sammeln, Verkauf oder Eigenes Ziel) sortierst du den Funnel und siehst es auf der Karte. Die Zielvorgabe ist ein freies Textfeld, in das du deinen Zielwert schreibst, etwa „100 Leads/Monat". Die Auswertung misst deine echten Zahlen unabhängig davon.

Kontakte / CRM

Unter „Kontakte“ sammelst du alle Menschen zu deinem Projekt an einem Ort: Leads aus Formularen, Anmeldungen zu Terminen, importierte Bestandskunden. Du sortierst sie mit Tags und Listen, filterst nach jeder Eigenschaft und schickst die passende Auswahl direkt in eine E-Mail-Kampagne. Alle Kontakte gehören immer nur zu dem Projekt, in dem du gerade bist – zwischen Projekten wird nichts vermischt.

Wo du die Kontakte findest

Klick in der oberen Navigation auf Kontakte. Du landest bei „Alle Kontakte“ – der Tabelle mit allen Einträgen deines aktuellen Projekts. Ist die Liste noch leer, bekommst du zwei Knöpfe: Ersten Kontakt anlegen oder Importieren. Wechselst du oben links das Projekt, siehst du dessen eigene Kontakte, nie die eines anderen Projekts.

Einen Kontakt anlegen und bearbeiten

Oben rechts auf Kontakt öffnet den Editor. Ausfüllen musst du mindestens Vorname, Nachname oder E-Mail – der Rest ist optional: Telefon, Firma, Kundennummer, Geburtstag, „Abonniert am“, Adresse, PLZ, Ort, Bundesland, Land, Tags und ein freies Notizfeld. Eine E-Mail wird nur gespeichert, wenn sie auch wirklich wie eine aussieht. Danach auf Anlegen. Zum Ändern klickst du einfach irgendwo auf die Zeile – derselbe Editor geht auf, jetzt mit Speichern. Praktisch: oben im Editor sitzen zwei Pfeile, mit denen du zum vorigen oder nächsten Kontakt springst, ohne zu schließen.

Tags: schnell einsortieren

Tags sind kurze Stichwörter wie „kunde“, „lead“, „vip“ oder „newsletter“, jedes in einer eigenen Farbe. Setzen kannst du sie direkt in der Tabelle: in der Tags-Spalte auf Tag hinzufügen klicken, tippen, und entweder einen vorhandenen wählen oder mit Enter einen neuen erstellen. Über der Tabelle liegen alle Tags als Filter-Chips mit Zähler – ein Klick zeigt nur die Kontakte mit diesem Tag. Willst du vielen Kontakten auf einmal denselben Tag geben? Dann häkle sie links ab und nutze in der Auswahl-Leiste Tag + (bzw. Tag − zum Entfernen).

Listen: feste Gruppen bilden

Listen sind deine dauerhaften Gruppen, zum Beispiel „Newsletter“ oder „Stammkunden“. Über der Tabelle klickst du auf + Liste, gibst einen Namen ein, fertig. Eine Liste füllst du auf zwei Wegen: einzelne Kontakte inline über die Listen-Spalte, oder viele auf einmal per Mehrfachauswahl und Zu Liste. Über das Drei-Punkte-Menü an jeder Liste erreichst du Umbenennen, Mitglieder verwalten (Kontakte an- und abhaken in einem Schritt), Mit anderer Liste zusammenführen, Liste exportieren und Liste löschen. Wichtig: Löschst du eine Liste, bleiben die Kontakte erhalten – nur die Zuordnung verschwindet.

Segmente, Suche und Filter

Ganz oben liegen drei feste Segmente: Alle Kontakte, Letzte 7 Tage und Letzte 30 Tage (nach Anlage-Datum) – gut, um frische Leads zu sehen. Das Suchfeld durchsucht Name, E-Mail, Firma, Telefon, Kundennummer und Tags gleichzeitig. Über Filter grenzt du nach einer einzelnen Eigenschaft ein, etwa Land = AT oder Ort enthält „Wien“. Suche, Segment, Tag-Filter und Eigenschafts-Filter wirken zusammen – der Zähler oben zeigt dir jederzeit, wie viele Kontakte gerade übrig bleiben.

Spalten anpassen

Welche Spalten die Tabelle zeigt, bestimmst du selbst: über Spalten blendest du Felder ein und aus und ziehst sie per Anfasser in deine Wunschreihenfolge. Standardmäßig siehst du E-Mail, Telefon, Tags und Erstellt. Deine Einstellung merkt sich der Browser. Über Standard zurück stellst du die Reihenfolge wieder her.

Importieren und Exportieren

Bestandskontakte holst du über Mehr → Importieren rein. Lade eine CSV-Datei hoch oder füge die Daten ins Textfeld ein – die erste Zeile sind die Spaltennamen. Im zweiten Schritt ordnest du jede Spalte einer Eigenschaft zu; BirdBuild schlägt die Zuordnung automatisch vor (erkennt zum Beispiel „E-Mail“, „Telefon“, „Firma“). Passt ein Feld nicht, wählst du Neues Feld – so entsteht eine eigene Eigenschaft. Optional schiebst du alle Zeilen gleich in eine Liste. Doppelte E-Mail-Adressen werden erkannt: statt einen zweiten Eintrag anzulegen, wird der vorhandene Kontakt der gewählten Liste hinzugefügt. Umgekehrt exportierst du über Mehr → Exportieren alle Kontakte als CSV, über die Auswahl-Leiste nur die markierten, oder über das Listen-Menü genau eine Liste. Die Dateien öffnen sich in deutschem Excel mit korrekten Umlauten.

Von Kontakten zur E-Mail-Kampagne

Der Knopf E-Mail-Kampagne nimmt genau die Kontakte, die gerade sichtbar sind (Segment plus alle aktiven Filter) und legt daraus einen Kampagnen-Entwurf an. Du gibst einen Namen ein, bestätigst die Empfängerzahl und landest im Bereich E-Mails, wo du den Inhalt schreibst. Ehrlich gesagt: hier wird der Entwurf vorbereitet – den tatsächlichen Versand richtest du im E-Mail-Bereich ein.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Tags und Listen?

Tags sind lose, farbige Stichwörter (kunde, vip, lead) – ein Kontakt kann beliebig viele haben, und du filterst schnell danach. Listen sind feste Gruppen mit eigener Verwaltung (Mitglieder, Umbenennen, Zusammenführen, Export), gedacht für klar abgegrenzte Zielgruppen wie einen Newsletter-Verteiler. Faustregel: Tags zum Sortieren im Alltag, Listen als saubere Versand- und Exportgruppen.

Sind meine Kontakte zwischen Projekten getrennt?

Ja, strikt. Jeder Kontakt, jede Liste und jedes eigene Feld gehört nur zu dem Projekt, in dem du es angelegt hast. Wechselst du oben das Projekt, siehst du dessen eigene Kontakte – es gibt kein Vermischen und keinen übergreifenden Import zwischen Projekten.

Ich lösche eine Liste – sind dann auch die Kontakte weg?

Nein. Beim Löschen einer Liste bleiben alle Kontakte erhalten, nur ihre Zuordnung zu dieser Liste geht verloren. Genauso beim Zusammenführen: Die Quell-Listen werden aufgelöst, die Kontakte wandern in die Ziel-Liste und bleiben bestehen.

Wie bekomme ich meine bestehenden Kontakte aus Excel rein?

Speichere die Tabelle als CSV und geh auf Mehr → Importieren. Datei wählen oder Inhalt einfügen, erste Zeile sind die Spaltennamen. Im nächsten Schritt wird jede Spalte automatisch einer Eigenschaft zugeordnet; du korrigierst bei Bedarf und legst fehlende Felder als neue Eigenschaft an. Pro Import werden bis zu 5000 Zeilen verarbeitet.

Was passiert mit doppelten E-Mail-Adressen beim Import?

Eine schon vorhandene E-Mail-Adresse legt keinen zweiten Kontakt an. Hast du beim Import eine Ziel-Liste gewählt, wird der bestehende Kontakt stattdessen dieser Liste hinzugefügt – praktisch, um Bestandskontakte nachträglich in eine Gruppe zu holen. Ohne Ziel-Liste wird die Zeile einfach übersprungen.

Kann ich nur bestimmte Kontakte exportieren?

Ja. Hake in der Tabelle die gewünschten Kontakte ab und klick in der Auswahl-Leiste auf Exportieren – dann bekommst du nur die markierten als CSV. Über Mehr → Exportieren lädst du alle Kontakte, und über das Drei-Punkte-Menü einer Liste genau deren Mitglieder.

Wird die E-Mail-Kampagne direkt aus den Kontakten verschickt?

Noch nicht. Der Knopf E-Mail-Kampagne erstellt aus der aktuell gefilterten Auswahl einen Entwurf und bringt dich in den E-Mail-Bereich. Dort schreibst du den Inhalt; das eigentliche Versenden richtest du im E-Mail-Bereich ein.

Formulare

Über Formulare sammelst du Anfragen, Newsletter-Anmeldungen und Feedback direkt von deiner Website ein. Du baust das Formular als Modul in den Builder, legst die Felder fest und entscheidest, ob die Einsendungen automatisch als Kontakte in einer Liste landen. Jede ausgefüllte Anfrage siehst du gesammelt im Studio – mit Absender, Nachricht und einem Klick zum Antworten.

Zwei Orte: Vorlagen und Anfragen

In der Seitenleiste findest du unter Websites (und ebenso unter Kontakte) zwei Punkte: Formulare und Formular-Anfragen. Unter „Formulare" (/studio/formulare) legst du wiederverwendbare Formular-Vorlagen an. Unter „Formular-Anfragen" (/studio/kontakte/formulare) laufen alle Einsendungen ein, die Besucher auf deinen Seiten abschicken.

Wichtig zu wissen: Das eigentliche Formular, das auf der Seite steht, baust du im Builder als Kontaktformular- oder Newsletter-Modul. Der Bereich „Formulare" im Studio ist ein Startpunkt mit fertigen Vorlagen – die Feldbearbeitung und die Einbindung in die Seite passieren im Builder.

Mit einer Vorlage starten

Geh auf Formulare und klick oben rechts auf Formular erstellen. Es öffnet sich die Vorlagen-Auswahl mit sechs Startpunkten: Kontaktformular (Name, E-Mail, Nachricht), Newsletter-Anmeldung (nur E-Mail mit Einwilligung), Angebotsanfrage (mit Telefon und Anfrage-Text), Rückruf-Bitte (Name und Telefon), Feedback und ein Leeres Formular. Wähl eine aus – die Felder sind danach frei anpassbar.

Das Formular auf die Seite bringen

Öffne die Website im Builder, zieh dir das Modul Kontaktformular (oder Newsletter) in eine Spalte und klick es an, damit rechts die Einstellungen aufgehen. Unter Formularfelder baust du die Felder mit Feld hinzufügen zusammen. Pro Feld stellst du ein:

  • Beschriftung – z. B. „Name" oder „Deine Nachricht".
  • Feldtyp – Text (einzeilig), E-Mail, Telefon, Zahl oder Mehrzeilig (Nachricht).
  • Pflichtfeld – muss ausgefüllt werden. Setzt du den Haken, kannst du zusätzlich einen Fehlertext hinterlegen (z. B. „Bitte gib deinen Namen ein"), der erscheint, wenn das Feld leer bleibt.

Darunter kannst du den Ecken-Radius der Felder anpassen und im Abschnitt Absenden-Button Text und Farben des Buttons setzen.

Einsendungen zu Kontakten machen

Ganz unten in den Modul-Einstellungen liegt In Kontaktliste synchronisieren. Wählst du hier eine deiner Kontaktlisten, wird aus jeder Einsendung automatisch ein Kontakt in dieser Liste – bestehende Kontakte werden per E-Mail-Adresse erkannt und nicht doppelt angelegt. Über den Link Kontaktlisten verwalten → springst du direkt zu den Listen, falls du erst noch eine anlegen musst.

Ist eine Liste gewählt, kannst du die Einwilligung (DSGVO) auf „Pflicht-Häkchen" stellen und den Einwilligungstext anpassen. Dann muss der Besucher aktiv zustimmen, bevor er als Marketing-Kontakt gespeichert wird – ohne Häkchen landet nichts in der Liste. Newsletter-Anmeldungen bekommen automatisch den Tag „Newsletter"; ist in den Konto-Einstellungen Double-Opt-In aktiv, gilt der Kontakt erst nach Klick auf den Bestätigungslink als bestätigt.

Was beim Absenden passiert

Das Formular schickt die Daten ohne Umweg ab (kein JavaScript nötig). BirdBuild ordnet die Einsendung über die Subdomain der Seite der richtigen Website zu, speichert sie und zeigt dem Besucher eine schlichte Danke-Seite. Gegen Spam laufen mehrere Schutzmechanismen mit: ein unsichtbares Honeypot-Feld, eine Begrenzung auf 20 Einsendungen pro Stunde und IP sowie optional Cloudflare Turnstile, sobald es hinterlegt ist. Hast du in den Konto-Einstellungen die Benachrichtigung für neue Kontakte aktiv, bekommst du bei einer neuen Anfrage außerdem eine interne E-Mail.

Anfragen ansehen und beantworten

Alle Einsendungen findest du unter Formular-Anfragen. Links steht die Liste aller Anfragen mit Absender, Datum und einem Ausschnitt der Nachricht; oben kannst du mit dem Suchfeld nach Name, E-Mail oder Text filtern. Hast du mehrere Websites im Projekt, blendet sich ein Auswahlfeld ein, um nach einer bestimmten Website zu filtern. Klick eine Anfrage an, dann siehst du rechts alle Details. Über Antworten öffnest du eine E-Mail an den Absender, über das Papierkorb-Symbol löschst du die Anfrage nach einer Rückfrage. Die Roh-Einsendung wird übrigens immer gespeichert – auch dann, wenn keine Kontaktliste hinterlegt ist.

Häufige Fragen

Wo baue ich das Formular eigentlich – im Bereich „Formulare" oder im Builder?

Das sichtbare Formular auf der Seite baust du im Builder als Kontaktformular- oder Newsletter-Modul. Dort legst du Felder, Feldtypen, Pflichtfelder, den Button und die Kontaktliste fest. Der Studio-Bereich „Formulare" liefert dir fertige Vorlagen als Startpunkt; die eigentliche Einbindung und Feinarbeit passiert im Builder-Modul.

Warum tauchen meine Einsendungen nicht bei „Formular-Anfragen" auf?

Anfragen werden nur von einer veröffentlichten Website unter ihrer Subdomain erfasst – im Builder-Vorschaumodus wird das Absenden bewusst unterbunden. Prüf also, ob die Seite live ist und du das echte, veröffentlichte Formular ausfüllst. Achte außerdem darauf, dass du im richtigen Projekt bist, denn die Anfragen sind pro Projekt getrennt.

Wie werden aus Formular-Einsendungen automatisch Kontakte?

Öffne das Kontaktformular-Modul im Builder und wähl unter „In Kontaktliste synchronisieren" eine deiner Listen aus. Ab dann wird jede Einsendung zu einem Kontakt in dieser Liste, dedupliziert über die E-Mail-Adresse. Ohne gewählte Liste wird die Anfrage trotzdem gespeichert, nur eben nicht als Kontakt angelegt.

Wann brauche ich das Einwilligungs-Häkchen und wie schalte ich es ein?

Sinnvoll ist es überall, wo du Kontakte für Marketing sammelst – vor allem beim Newsletter. Stell dazu im Modul die „Einwilligung (DSGVO)" auf „Pflicht-Häkchen" und formuliere den Einwilligungstext. Dann muss der Besucher aktiv zustimmen; ohne Häkchen wird er nicht in die Kontaktliste übernommen.

Wie schütze ich meine Formulare vor Spam?

Grundschutz ist immer aktiv: ein unsichtbares Honeypot-Feld gegen Bots und ein Limit von 20 Einsendungen pro Stunde je IP-Adresse. Für stärkeren Schutz lässt sich zusätzlich Cloudflare Turnstile hinterlegen – ist es konfiguriert, prüft BirdBuild bei jeder Einsendung automatisch das Token, ohne dass du am Formular etwas ändern musst.

Kann ich Feldtypen wie Datum oder Datei-Upload verwenden?

Aktuell stehen im Kontaktformular-Modul die Feldtypen Text, E-Mail, Telefon, Zahl und Mehrzeilig (Nachricht) zur Auswahl. Datum oder Datei-Upload gibt es hier noch nicht. Für Terminbuchungen mit Datum ist das eigene Termine-/Buchungsmodul der bessere Weg.

Bekomme ich eine Benachrichtigung, wenn jemand das Formular ausfüllt?

Ja, sofern E-Mail-Versand eingerichtet und die Benachrichtigung für neue Kontakte in den Konto-Einstellungen aktiv ist – dann geht bei einer neuen Anfrage eine interne E-Mail an dich raus. Unabhängig davon findest du jede Einsendung jederzeit unter „Formular-Anfragen" und kannst von dort mit einem Klick per „Antworten" reagieren.

E-Mail-Marketing: Überblick

Unter „E-Mails" baust du Newsletter und Kampagnen, verschickst sie an deine Kontakte und siehst danach, wie sie ankamen – Öffnungen, Klicks, Bounces. Das Dashboard führt oben die wichtigsten Zahlen zusammen und listet darunter alle Kampagnen. Von hier startest du in wenigen Klicks eine neue E-Mail, wahlweise als A/B-Test.

Wo du landest

Klick in der linken Navigation auf E-Mails. Du kommst aufs Dashboard (/studio/emails). Im Untermenü stehen daneben Automatisierungen, Vorlagen, Versandkanäle und Variablen – dieser Überblick dreht sich um das Dashboard und den Weg von der Idee bis zum Versand.

Das Analytics-Band oben

Ganz oben siehst du sechs Kacheln: Abonnenten (deine Kontaktzahl), Versendet (mit geplanten und Entwürfen als kleiner Zeile darunter), Empfänger erreicht, Ø Öffnungsrate, Ø Klickrate und Bounce-Rate. Das sind keine Schätzwerte – sie werden aus deinen tatsächlich versendeten Kampagnen berechnet. Hast du noch nichts verschickt, stehen die Raten auf „—". Direkt darunter zeigt ein Balken-Panel die Öffnungs- und Klickrate deiner letzten Kampagnen nebeneinander; rechts daneben laufen wechselnde Praxis-Tipps.

Die Kampagnen-Tabelle

Darunter liegt die Liste aller Kampagnen. Über den Reitern Alle · Entwürfe · Geplant · Versendet filterst du nach Status, rechts gibt es ein Suchfeld für den Namen. Jede Zeile zeigt Name und Betreff, dann Empfängerzahl, Geöffnet, Geklickt, Unzustellbar und Spam – bei Entwürfen und geplanten Kampagnen stehen dort noch Striche, die Zahlen erscheinen erst nach dem Versand. Über das -Menü ganz rechts kannst du eine Kampagne bearbeiten, duplizieren oder löschen. Ein Klick auf die Zeile selbst öffnet den Kampagnen-Assistenten.

Eine Kampagne anlegen

Klick rechts oben auf Kampagne erstellen. Zuerst wählst du den Kanal: E-Mail-Kampagne oder SMS / WhatsApp. Für einen Newsletter nimmst du E-Mail. Danach führt dich ein Assistent durch sechs Schritte, oben als Leiste sichtbar:

  1. Name – nur für dich intern, die Empfänger sehen ihn nicht (z. B. „Sommer-Newsletter Juli").
  2. TypStandard-Kampagne (eine E-Mail an alle) oder A/B-Split-Test (zwei Varianten, die bessere gewinnt).
  3. Design – hier trägst du Betreff, Vorschautext (Preheader) und Absender ein und baust die E-Mail. Du startest mit einer fertigen Vorlage und passt sie im Editor an. Über den {{ }}-Menüpunkt setzt du Variablen wie {{contact.firstName}} in den Betreff.
  4. Empfänger – entweder Alle Kontakte des Projekts oder einzelne Listen. Unten siehst du live die Empfängerzahl. Kontakte ohne E-Mail-Adresse werden übersprungen und dir als Hinweis angezeigt.
  5. Zusammenfassung – alle Angaben auf einen Blick; fehlt eine Pflichtangabe, springt eine Checkliste direkt zum richtigen Schritt.
  6. SendenJetzt senden oder Für später planen mit Datum und Uhrzeit.

Jederzeit gibt es oben rechts Speichern & Beenden. Verlässt du den Assistenten ohne zu speichern, wird der Stand trotzdem automatisch als Entwurf gesichert.

Testmail und A/B-Test

Bevor etwas rausgeht, solltest du dir einen Testversand ins eigene Postfach schicken – das Feld dafür findest du sowohl im Design- als auch im Senden-Schritt (Betreff muss dafür schon eingetragen sein). Beim A/B-Test legst du fest, was verglichen wird (Betreffzeile oder Inhalt) und woran der Gewinner gemessen wird (Öffnungs- oder Klickrate). Eine kleine Testgruppe bekommt A und B; nach der eingestellten Wartezeit geht die Gewinner-Variante automatisch an alle übrigen Empfänger.

Was beim Versand passiert

Der echte Versand läuft über deinen verbundenen Anbieter, den du unter E-Mails → Versandkanäle einrichtest. Ist noch keiner verbunden, wird die Kampagne versandbereit gespeichert und geht raus, sobald der Anbieter aktiv ist. Danach füllen sich Öffnungs-, Klick- und Zustellraten von selbst und wandern ins Analytics-Band und in die Tabelle.

Häufige Fragen

Ich habe eine Kampagne erstellt, aber die Öffnungs- und Klickraten bleiben leer. Warum?

Diese Zahlen entstehen erst nach dem Versand. Solange eine Kampagne Entwurf oder geplant ist, stehen in der Tabelle Striche und im Analytics-Band ein „—". Sobald die erste Kampagne wirklich rausgegangen ist und Empfänger sie öffnen oder anklicken, füllen sich die Werte automatisch.

Muss ich einen Anbieter verbinden, bevor ich eine Kampagne baue?

Nein. Du kannst Kampagnen komplett anlegen, gestalten und sogar auf „Senden" stellen, ohne dass ein Versandanbieter verbunden ist – sie wird dann versandbereit gespeichert. Für den tatsächlichen Versand an deine Kontakte brauchst du aber einen Anbieter unter E-Mails → Versandkanäle. Ist er verbunden, geht die wartende Kampagne automatisch raus.

Wie schicke ich mir vorab eine Testmail?

Im Assistenten gibt es sowohl im Design-Schritt als auch im Senden-Schritt eine Zeile „Testmail an dich". Trag deine Adresse ein und klick auf „Testmail senden". Wichtig: Der Betreff muss schon ausgefüllt sein, sonst hätte die Testmail keine Betreffzeile und der Button bleibt inaktiv.

Was ist der Unterschied zwischen Betreff, Vorschautext und Absender?

Der Betreff ist die Zeile, die im Postfach fett steht. Der Vorschautext (Preheader) ist der kurze Text daneben – quasi deine zweite Betreffzeile. Absendername und Absender-E-Mail bestimmen, von wem die Mail zu kommen scheint. Alle drei stellst du im Design-Schritt unter „Betreff & Absender" ein.

Was passiert mit Kontakten ohne E-Mail-Adresse?

Die werden beim Versand übersprungen. Im Empfänger-Schritt siehst du einen gelben Hinweis mit der Anzahl und einen Direktlink zu den Kontakten, damit du die fehlenden Adressen ergänzen kannst. Die angezeigte Empfängerzahl bezieht sich immer auf die tatsächlich erreichbaren Kontakte.

Wozu dient der A/B-Split-Test genau?

Damit testest du zwei Versionen gegeneinander – entweder zwei Betreffzeilen oder zwei Inhalte. Du legst fest, ob die bessere über die Öffnungs- oder die Klickrate ermittelt wird und nach wie vielen Stunden der Sieger feststeht. Eine kleine Testgruppe bekommt beide Varianten; danach geht die Gewinner-Version automatisch an alle restlichen Empfänger.

Verliere ich meine Arbeit, wenn ich den Assistenten schließe, ohne zu speichern?

Nein. Es gibt oben rechts „Speichern & Beenden", aber selbst wenn du den Tab schließt oder wegnavigierst, sichert BirdBuild den aktuellen Stand automatisch als Entwurf. Du findest die Kampagne danach unter dem Reiter „Entwürfe" wieder und machst dort weiter.

Automatisierungen

Mit Automatisierungen legst du fest: Sobald etwas passiert (ein Auslöser), läuft automatisch eine Kette aus Aktionen ab – E-Mail senden, Tag setzen, warten, verzweigen. Du baust den Ablauf im visuellen Flow-Builder zusammen, ohne eine Zeile Code. Gedacht ist das für wiederkehrende Abläufe wie Willkommens-Strecken, Erinnerungen nach einer Buchung oder Nachfassen nach einem Kauf.

Wo du das findest

Geh im Studio auf E-Mails → Automatisierungen. Oben rechts sitzt der Button „Automatisierung erstellen". Klick drauf, gib ihr einen Namen (oben links direkt überschreibbar, z. B. „Willkommen für neue Kontakte") – und du landest im Flow-Builder. Eine neue Automatisierung startet immer im Status Entwurf: Sie läuft noch nicht, bis du sie aktiv schaltest.

Schritt 1: Auslöser festlegen

Ganz oben im Ablauf steht der Start-Knoten mit dem Hinweis „Wenn das passiert". Klick ihn an und wähl deinen Auslöser. Sie sind gruppiert nach Kontakt (z. B. „Neuer Kontakt", „Zu einer Liste hinzugefügt", „Tag hinzugefügt", „Formular abgeschickt", „Geburtstag"), Shop (z. B. „Tätigt einen Kauf", „Warenkorb verlassen"), Termine, Veranstaltungen, Community, E-Mail (z. B. „E-Mail geöffnet", „Auf einen Link geklickt") und Aktivität.

Manche Auslöser haben noch eine Einstellung: Bei „Zu einer Liste hinzugefügt" wählst du welche Liste, bei „Tätigt einen Kauf" kannst du auf bezahlte Bestellungen, einen Mindestbetrag, einen Rabattcode oder ein bestimmtes Produkt einschränken. Lässt du so ein Feld leer, gilt „jede/r" – die Automatisierung startet dann bei jedem passenden Ereignis.

Schritt 2: Schritte in den Ablauf einbauen

Unter dem Auslöser hängt eine senkrechte Linie mit einem „+". Klick es an (oder den „Schritt hinzufügen"-Button darunter), und der Auswahl-Dialog öffnet sich. Die Schritte sind nach Zweck sortiert:

  • Senden: E-Mail senden (wählt eine deiner Kampagnen), E-Mail-Benachrichtigung an eine feste Adresse (z. B. dein Team), sowie SMS und WhatsApp.
  • Kontakt: Tag hinzufügen/entfernen, zu einer Liste hinzufügen/entfernen, Eigenschaft aktualisieren, Notiz hinterlegen, vom E-Mail-Empfang abmelden, Kontakt löschen.
  • Automatisierte Aktionen: Verzögerung (warte z. B. 2 Tage) und Wenn/Dann (dazu gleich mehr).
  • Andere: eine weitere Automatisierung starten oder einen Webhook auslösen (schickt die Kontaktdaten als JSON an eine externe URL).

Jeder Schritt erscheint als Karte im Fluss. Fährst du mit der Maus drüber, kannst du ihn nach oben/unten verschieben, bearbeiten oder löschen. Ein Klick auf die Karte öffnet die Einstellungen. In Textfeldern (z. B. bei einer Nachricht) sitzt oben der Button „Variable" – damit fügst du Platzhalter wie {{contact.firstName}} ein, die beim Versand mit den echten Kontaktdaten gefüllt werden.

Wenn/Dann: den Ablauf verzweigen

Der Schritt „Wenn / Dann" teilt den Fluss in einen Ja- und einen Nein-Zweig. Nur wenn deine Bedingung zutrifft, geht es im Ja-Zweig weiter, sonst im Nein-Zweig. Diesen Schritt kannst du nur am Ende eines Zweiges einfügen, weil er den Ablauf aufspaltet.

In der Bedingung wählst du ein Feld (z. B. „Ort", „Tag", „Firmenname"), einen Operator (ist, ist nicht, beinhaltet, startet mit, hat einen Wert, ist unbekannt …) und – falls nötig – einen Wert. Über „Filter hinzufügen" kombinierst du mehrere Bedingungen und legst fest, ob alle (UND) oder mindestens eine (ODER) erfüllt sein müssen. Textvergleiche achten nicht auf Groß-/Kleinschreibung, „Wien" und „wien" gelten also als gleich.

Schritt 3: Prüfen und aktivieren

Oben findest du den Button „Startbereit prüfen". Er listet auf, was noch fehlt – ein nicht gewählter Auslöser, ein leeres Pflichtfeld, ein Schritt ohne Kampagne. Jeder Punkt ist anklickbar und springt direkt an die richtige Stelle. Erst wenn nichts mehr offen ist, lässt sich der grüne „Aktivieren"-Knopf drücken; danach läuft die Automatisierung bei jedem passenden Ereignis. Über „Pausieren" stoppst du sie jederzeit wieder. Deine Änderungen werden übrigens automatisch gespeichert, du brauchst keinen Speichern-Button.

Im Reiter „Analytics & Ziele" siehst du später, wie viele Kontakte eingetreten und wie viele den Ablauf abgeschlossen haben.

Was schon greift – und was noch kommt

Ehrlich gesagt ist nicht jeder Schritt schon zu 100 % scharf geschaltet. Zuverlässig ausgeführt werden aktuell: Wenn/Dann-Verzweigungen, Tags setzen/entfernen, Listen-Zuordnung, Notizen, Abmelden und Webhooks. Der Schritt Verzögerung braucht einen Zeitplaner – trifft der Ablauf auf eine Wartezeit, stoppt er an dieser Stelle vorerst. Auch SMS/WhatsApp und einige Kontakt-Aktionen werden noch angebunden. Bau deine Abläufe ruhig jetzt schon fertig; die restlichen Aktionen laufen an, sobald sie freigeschaltet sind.

Häufige Fragen

Warum kann ich meine Automatisierung nicht aktivieren?

Der „Aktivieren"-Knopf ist ausgegraut, solange noch etwas fehlt. Klick auf „Startbereit prüfen" – dort steht genau, was offen ist (z. B. „Auslöser festlegen" oder „Schritt 1: Kampagne wählen"). Jeder Punkt ist anklickbar und bringt dich direkt zur Stelle. Sind alle Haken weg, lässt sich aktivieren.

Was ist der Unterschied zwischen einem Auslöser und einem Schritt?

Der Auslöser ist das Ereignis, das den Ablauf startet – z. B. „Neuer Kontakt" oder „Tätigt einen Kauf". Es gibt pro Automatisierung genau einen. Schritte sind die Aktionen, die danach der Reihe nach passieren: E-Mail senden, Tag setzen, warten, verzweigen. Ein Auslöser, beliebig viele Schritte dahinter.

Wie personalisiere ich die Nachricht mit dem Namen des Kontakts?

In jedem Nachrichtenfeld sitzt oben rechts der Button „Variable". Klick ihn an und wähl z. B. den Vornamen – er wird als Platzhalter {{contact.firstName}} eingefügt. Beim Versand ersetzt BirdBuild den Platzhalter durch den echten Wert des jeweiligen Kontakts.

Was passiert im Nein-Zweig einer Wenn/Dann-Bedingung?

Trifft die Bedingung nicht zu, läuft der Kontakt in den Nein-Zweig weiter – dort kannst du eigene Schritte einbauen, etwa ein anderes Tag setzen oder eine andere E-Mail schicken. Lässt du den Nein-Zweig leer, ist der Ablauf für diesen Kontakt dort schlicht zu Ende.

Kann ich mehrere Bedingungen kombinieren?

Ja. Öffne den Wenn/Dann-Schritt und klick „Filter hinzufügen", um weitere Bedingungen anzulegen. Oben wählst du dann, ob alle Filter zusammen (UND) oder mindestens einer davon (ODER) erfüllt sein müssen. So baust du z. B. „Ort ist Wien UND Tag beinhaltet VIP".

Muss ich meine Automatisierung manuell speichern?

Nein. Alles wird beim Bearbeiten automatisch gesichert – Name, Auslöser, Schritte. Du kannst den Builder jederzeit verlassen und später weiterbauen. Nur aktiv geschaltet wird sie erst, wenn du selbst auf „Aktivieren" klickst.

Ich habe „Verzögerung" eingebaut, aber der Ablauf wartet nicht wirklich – woran liegt das?

Der Verzögerungs-Schritt braucht einen Zeitplaner, der aktuell noch nicht scharf ist. Trifft der Ablauf auf eine Wartezeit, stoppt er an dieser Stelle, statt die Zeit zu überspringen. Die Wartezeit greift automatisch, sobald der Scheduler freigeschaltet ist – deinen Ablauf kannst du schon jetzt fertig aufbauen.

E-Mail-Vorlagen

Die E-Mail-Vorlagen sind dein Startpunkt für jede Kampagne: fertig gestaltete Layouts, die du mit einem Klick übernimmst und danach frei anpasst. Du wählst zwischen 10 mitgelieferten Vorlagen, deinen eigenen gespeicherten Designs oder einer leeren Fläche. Dein Logo, dein Firmenname und der Vorname des Kontakts werden dabei automatisch eingesetzt.

Wo du die Vorlagen findest

Geh im Studio auf E-Mails → Vorlagen. Du landest in einer Galerie mit drei Reitern oben links: Vorlagen (die fertigen Layouts), Meine Vorlagen (deine eigenen, gespeicherten Designs) und Leer starten. Jede Vorlage wird als kleine Live-Vorschau angezeigt – du siehst also sofort, wie die Mail wirklich aussieht, inklusive deines Logos oben.

Eine fertige Vorlage verwenden

Im Reiter Vorlagen stehen dir 10 Layouts zur Verfügung – vom „Modernen Newsletter" über „Produkt-Highlight" und „Angebot & Sale" bis zur „Event-Einladung" und „Persönlich (nur Text)". Über das Dropdown rechts (Alle Kategorien) filterst du nach den sechs Kategorien Newsletter, Verkauf, Ankündigung, Willkommen, Event und Persönlich.

Fahr mit der Maus über eine Karte und klick auf Verwenden. BirdBuild legt daraus eine neue Kampagne an („Unbenannte Kampagne") und öffnet direkt den Kampagnen-Editor – kurz erscheint der Hinweis „Kampagne wird vorbereitet …". Ab da baust du im Block-Editor weiter: Hero-Banner, Spalten, Produktkarte, Vorteile, Kundenstimme, Buttons und mehr. Alles an der Vorlage ist frei änderbar, du bist an nichts gebunden.

Was automatisch eingesetzt wird

Die Vorlagen arbeiten mit Platzhaltern, damit du nicht bei null anfängst. Das Logo oben zieht sich aus {{brand.logo}}: Hast du in den Marken-Einstellungen ein Logo hinterlegt, erscheint es automatisch. Genauso werden Firmenname ({{account.company}}), der Vorname des Empfängers ({{contact.firstName}}) und die Social-Links (Instagram, Facebook, LinkedIn, Website) eingesetzt, sofern du sie hinterlegt hast. Ist noch nichts gepflegt, bleibt ein sauberer Platzhalter stehen, den du jederzeit über die Bildauswahl austauschst.

Eigene Vorlagen speichern und wiederverwenden

Hast du ein Layout gebaut, das dir gefällt, kannst du es als eigene Vorlage sichern. Das geht im Kampagnen-Editor: Im Design-Schritt klickst du auf Als Vorlage speichern (der Button mit dem Lesezeichen-Symbol). Du gibst der Vorlage einen Namen – zum Beispiel „Mein Newsletter-Layout" – und sie liegt danach unter Meine Vorlagen bereit. Ein kleiner Zähler am Reiter zeigt dir, wie viele du gespeichert hast.

Ein Detail, das dir Arbeit spart: Bei eigenen Vorlagen wird nicht nur das Design übernommen, sondern auch Betreff und Vorschautext mitgespeichert. Wählst du so eine Vorlage später aus, sind diese Felder gleich mit vorbefüllt. Löschen kannst du eine eigene Vorlage über das -Menü rechts oben auf der Karte → Löschen (mit Rückfrage, damit nichts aus Versehen verschwindet).

Kleiner Hinweis: Zum Speichern muss die Mail Inhalte haben – bei einem komplett leeren Design meldet sich BirdBuild mit „Nichts zu speichern". Deine gespeicherten Vorlagen gelten pro Projekt, sie vermischen sich also nicht zwischen verschiedenen Projekten.

Leer starten

Willst du alles selbst aufbauen? Im Reiter Leer starten klickst du auf die leere Fläche und beginnst mit einer weißen Mail, die du Block für Block füllst. Praktisch, wenn du ein sehr eigenes Layout im Kopf hast.

Vorlage direkt in einer Kampagne wechseln

Du musst nicht immer über die Galerie gehen. Auch mitten im Kampagnen-Editor kannst du im Design-Schritt auf Vorlage wechseln klicken – dann öffnet sich dieselbe Auswahl und du übernimmst mit Anwenden ein anderes Layout in die laufende Kampagne, ohne eine neue anzulegen.

Häufige Fragen

Was passiert, wenn ich bei einer Vorlage auf „Verwenden“ klicke?

BirdBuild legt sofort eine neue Kampagne mit diesem Design an und öffnet den Kampagnen-Editor. Die Vorlage selbst bleibt unverändert in der Galerie – du bearbeitest immer eine frische Kopie, nie das Original.

Wie speichere ich mein eigenes Design als Vorlage?

Öffne die Kampagne im Editor und geh zum Design-Schritt. Dort klickst du auf „Als Vorlage speichern“ (Button mit Lesezeichen-Symbol), vergibst einen Namen und bestätigst. Danach findest du sie unter dem Reiter „Meine Vorlagen“. Die Mail muss dafür Inhalte enthalten – ein leeres Design lässt sich nicht speichern.

Muss ich mein Logo bei jeder Vorlage neu einfügen?

Nein. Die Vorlagen setzen dein Logo über einen Platzhalter automatisch ein, sobald du in den Marken-Einstellungen ein Logo hinterlegt hast. Gleiches gilt für Firmenname und Social-Links. Ist noch nichts gepflegt, steht ein Platzhalter, den du per Bildauswahl ersetzt.

Kann ich eine Vorlage nachträglich komplett umbauen?

Ja, uneingeschränkt. Eine Vorlage ist nur ein Startpunkt. Im Block-Editor änderst, löschst und ergänzt du jeden Baustein – Texte, Bilder, Buttons, Spalten, Farben. Du bist an das Ausgangs-Layout in keiner Weise gebunden.

Wie lösche ich eine eigene gespeicherte Vorlage?

Geh auf den Reiter „Meine Vorlagen“, fahr über die Karte und klick oben rechts auf das ⋮-Menü, dann auf „Löschen“. Es kommt eine Sicherheitsabfrage. Gelöscht wird nur deine gespeicherte Vorlage – bereits versendete oder laufende Kampagnen bleiben davon unberührt.

Warum sind Betreff und Vorschautext bei meinen eigenen Vorlagen schon ausgefüllt, bei den mitgelieferten aber nicht?

Weil deine eigenen Vorlagen den Betreff und Vorschautext mitspeichern, den du beim Anlegen verwendet hast. Die 10 mitgelieferten Vorlagen bringen nur das Design mit – Betreff und Vorschautext gibst du dort selbst ein.

Sehe ich meine gespeicherten Vorlagen auch in anderen Projekten?

Nein. Vorlagen sind pro Projekt getrennt. Was du in einem Projekt speicherst, bleibt dort. Wechselst du das Projekt, siehst du nur dessen eigene „Meine Vorlagen“.

Variablen / Platzhalter

Variablen sind Platzhalter der Form {{contact.firstName}}, die BirdBuild beim Versand automatisch mit dem richtigen Wert füllt – der Vorname jedes Empfängers, dein Firmenname, das heutige Datum. Es gibt fertige System-Variablen (schon da, du musst nichts anlegen) und eigene Variablen, die kontoweit gelten und die du selbst pflegst. Verwalten kannst du sie unter Studio → E-Mails → Variablen.

Was Variablen machen

Statt in jede Mail „Hallo Anna" zu tippen, schreibst du einmal Hallo {{contact.firstName}}. Beim Versand setzt BirdBuild pro Empfänger den echten Vornamen ein – bei Anna steht „Hallo Anna", bei Markus „Hallo Markus". Genauso funktionieren dein Firmenname, deine Adresse oder das Datum. Eine Variable ist immer in doppelte geschweifte Klammern gepackt: {{schlüssel}}.

Zwei Sorten gibt es. System-Variablen sind fest eingebaut und sofort verfügbar – Kontaktdaten, Absender, Impressum, Marke, Bestellung, Datum, System-Links. Eigene Variablen legst du selbst an, zum Beispiel ein Support-Telefon oder einen Rabattcode. Beide gelten kontoweit: nicht nur in E-Mails, sondern auch auf deinen Websites, im Shop und in Formularen.

Eigene Variablen anlegen

Geh auf Studio → E-Mails → Variablen. Links siehst du den Bereich „Eigene Variablen". Klick auf Variable hinzufügen und füll die zwei Felder aus: unter Bezeichnung einen sprechenden Namen (z. B. „Support-Telefon"), unter Wert den Inhalt (z. B. „+43 660 1234567"). BirdBuild bildet daraus automatisch den Schlüssel {{support_telefon}} – den siehst du gleich daneben und kannst ihn mit einem Klick kopieren. Dann oben rechts auf Speichern, fertig.

Ein wichtiges Detail: Der Schlüssel bleibt fest. Er wird einmal aus der Bezeichnung abgeleitet und ändert sich später nicht mehr, auch wenn du die Bezeichnung umbenennst. So brechen bereits gesetzte {{support_telefon}} in deinen Mails nicht plötzlich. Willst du nur den Wert aktualisieren – neue Telefonnummer? – änderst du ihn einmal hier, und er zieht überall automatisch nach.

Variablen in eine E-Mail einfügen

Du musst die Klammern nicht aus dem Kopf tippen. Im Kampagnen-Assistenten und im E-Mail-Editor findest du an jedem Textfeld einen kleinen Button „Variable" (mit Zauberstab-Symbol). Klick drauf, und ein Menü klappt auf: oben ein Suchfeld, darunter alle Variablen nach Gruppen sortiert – ganz unten deine eigenen unter „Eigene Variablen". Tipp z. B. „Vorname" ins Suchfeld, klick auf den Treffer, und {{contact.firstName}} landet genau an der Cursor-Position. Das klappt auch im Betreff (inklusive A/B-Betreff) und beim SMS-/WhatsApp-Text.

Auf der Variablen-Seite selbst kannst du außerdem jeden System-Platzhalter im rechten Panel „System-Variablen" direkt anklicken – er wird in die Zwischenablage kopiert, und du fügst ihn per Cmd/Strg+V ein, wo du willst.

Vorschau vs. echter Versand

In der Vorschau kennt BirdBuild ja noch keinen konkreten Empfänger. Darum zeigt sie Beispielwerte: {{contact.firstName}} erscheint als „Anna", {{date.today}} als das heutige Datum. Deine echten Firmendaten – Absendername, Impressum, Marken-Logo, Social-Links – werden dagegen schon in der Vorschau mit den tatsächlichen Werten aus deinen Marken-Standardwerten gefüllt, damit Vorschau und versendete Mail identisch aussehen.

Beim tatsächlichen Versand ersetzt BirdBuild die Kontakt-Variablen dann pro Person mit den echten Daten aus deiner Kontaktliste. Eine ehrliche Einschränkung dazu: Ist ein Feld bei einem Kontakt leer – etwa kein Vorname hinterlegt –, wird die Variable zu einem leeren Text. Aus „Hallo {{contact.firstName}}," wird dann „Hallo ,". BirdBuild räumt die Begrüßung aber automatisch auf, sodass daraus sauber „Hallo,“ wird – nie ein einzelnes Leerzeichen und nie ein fremder Beispielname. Ein gepflegter Kontaktbestand lohnt sich trotzdem, denn mit Vorname wirkt die Mail persönlicher.

Tippfehler erkennen

Hast du dich verschrieben und eine Variable eingetippt, die es nicht gibt – z. B. {{contact.firstnam}} –, bleibt sie in der Vorschau als dezentes ‹contact.firstnam› in Pfeilklammern stehen. Das ist dein Signal: Schlüssel stimmt nicht. Am sichersten fährst du, wenn du Variablen immer über das „Variable"-Menü einfügst, statt sie von Hand zu tippen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen System-Variablen und eigenen Variablen?

System-Variablen sind fest eingebaut und sofort da – etwa {{contact.firstName}}, {{account.company}} oder {{date.today}}. Du musst nichts anlegen. Eigene Variablen erstellst du selbst unter Studio → E-Mails → Variablen, zum Beispiel ein Support-Telefon oder einen Aktionscode. Beide funktionieren gleich (in doppelten Klammern) und gelten kontoweit.

Ich habe eine Variable umbenannt – funktionieren meine alten Mails jetzt noch?

Ja. Der Schlüssel (der Teil in den Klammern) wird nur einmal beim Anlegen aus der Bezeichnung abgeleitet und ändert sich danach nicht mehr, auch wenn du die Bezeichnung umbenennst. Deine bereits gesetzten {{schlüssel}} bleiben also gültig. Wenn du nur den Wert änderst, zieht der überall automatisch nach.

In der Vorschau steht ‹contact.firstName› in spitzen Klammern statt eines Namens – was heißt das?

Diese Schreibweise mit den Pfeilklammern erscheint, wenn BirdBuild die Variable nicht kennt – meist ein Tippfehler im Schlüssel. Vergleich den Namen mit dem, den das Variable-Menü anzeigt. Am einfachsten fügst du Variablen über den „Variable"-Button ein, dann kann sich kein Tippfehler einschleichen.

Gelten meine eigenen Variablen nur in E-Mails?

Nein, sie gelten für dein gesamtes Konto: in E-Mails, auf deinen Websites, im Shop und in Formularen. Legst du also {{support_telefon}} einmal an, kannst du es überall verwenden – und wenn sich die Nummer ändert, aktualisierst du sie an einer Stelle.

Was passiert, wenn bei einem Empfänger der Vorname fehlt?

Dann wird {{contact.firstName}} bei dieser Person zu einem leeren Text – aus „Hallo {{contact.firstName}}" wird „Hallo". Die Mail geht trotzdem raus. Wenn dein Kontaktbestand lückig ist, formulier die Anrede lieber neutral oder pfleg die fehlenden Vornamen nach.

Wie füge ich eine Variable ein, ohne die Klammern selbst zu tippen?

Klick an einem beliebigen Textfeld (Betreff, Textblock, SMS-Text) auf den „Variable"-Button mit dem Zauberstab. Es öffnet sich ein durchsuchbares Menü mit allen Variablen nach Gruppen. Ein Klick auf die gewünschte fügt sie an der Cursor-Position ein. Auf der Variablen-Seite kannst du System-Platzhalter zusätzlich einfach anklicken, um sie zu kopieren.

Gibt es eine Grenze, wie viele eigene Variablen ich anlegen kann?

Du kannst bis zu 100 eigene Variablen speichern. Der Wert darf bis zu 300 Zeichen lang sein, die Bezeichnung bis zu 60. Der Schlüssel enthält nur Kleinbuchstaben, Ziffern, Punkt und Unterstrich (max. 40 Zeichen) – Umlaute und Leerzeichen wandelt BirdBuild automatisch um.

Zustellung & Absender

In BirdBuild laufen deine E-Mails über zwei getrennte Anbieter: Newsletter und Kampagnen über Mailgun, wichtige Bestätigungs- und System-Mails über Scaleway. Hier verbindest du beide, richtest deinen Absender ein, schaltest das Double-Opt-In für DSGVO-konforme Anmeldungen scharf und behältst die Sperrliste im Blick. Klingt nach viel, ist aber in ein paar Minuten eingerichtet.

Wo du alles einstellst

Geh im Studio auf E-Mails → Versandkanäle. Dort stehen untereinander die zwei E-Mail-Karten: „E-Mail-Versand (Newsletter)“ und „Transaktionaler Versand“. Darunter findest du die Test-Umleitung und die Kanäle für SMS/WhatsApp. Für die E-Mail-Zustellung sind nur die beiden oberen Karten wichtig.

Warum zwei Anbieter?

Das ist Absicht. Newsletter gehen über Mailgun, Bestätigungs- und System-Mails über Scaleway TEM. Der Grund: Reputation. Wenn eine große Kampagne mal als Spam markiert wird, soll das nicht die Zustellbarkeit deiner Bestellbestätigungen oder Passwort-Mails mit runterziehen. Getrennte Anbieter = getrennte Reputations-Pools. Falls Scaleway noch nicht verbunden ist, springt Mailgun automatisch als Ersatz für die transaktionalen Mails ein – aber sauber getrennt ist besser.

Newsletter-Versand (Mailgun) verbinden

Auf der Karte „E-Mail-Versand (Newsletter)“ trägst du ein:

  • Sende-Domain – z. B. news.deine-domain.at (oder die sandbox…mailgun.org zum Ausprobieren)
  • Region – US oder EU. Für europäische Konten nimm EU.
  • Absendername und Absender-E-Mail – z. B. „Webhoch“ und hallo@news.deine-domain.at
  • API-Schlüssel aus deinem Mailgun-Konto

Dann auf Verbinden. Der Schlüssel wird verschlüsselt server-seitig gespeichert und danach nie wieder angezeigt. Klick anschließend auf Testmail senden, um zu sehen, dass wirklich etwas ankommt.

Achtung bei der Sandbox-Domain: Damit kannst du nur an in Mailgun autorisierte Empfänger schicken. Für den echten Versand an deine ganze Liste brauchst du eine bei Mailgun verifizierte eigene Domain mit SPF/DKIM.

Bounce-Webhook einrichten (empfohlen)

Sobald die Verbindung steht, erscheint auf der Karte eine Webhook-URL (endet auf /server/webhooks/mailgun). Kopier sie und trag sie in Mailgun unter Sending → Webhooks ein. Dann meldet Mailgun uns automatisch, wenn eine Mail hart abprallt oder jemand sie als Spam markiert – und diese Adressen landen von selbst auf deiner Sperrliste. Damit das greift, hinterlegst du zusätzlich den Webhook-Signing-Key aus Mailgun im gleichen Feld. Ohne diesen Key werden die Events nur protokolliert, aber niemand wird gesperrt (Schutz vor gefälschten Webhooks).

Transaktionaler Versand (Scaleway)

Auf der zweiten Karte trägst du deine Projekt-ID und den Secret-Key aus der Scaleway-Console (console.scaleway.com → Transactional Email) ein, wählst die Region (Paris, Amsterdam oder Warschau) und setzt Absendername und -E-Mail, z. B. noreply@mail.deine-domain.at. Verifizier die Domain in Scaleway mit SPF/DKIM. Auch hier gibt es einen Test-Button. Durch diese Karte laufen nie Newsletter – nur Double-Opt-In-Bestätigungen, Buchungs- und Shop-Mails sowie interne Benachrichtigungen.

Double-Opt-In für Newsletter

Unten auf der Transaktional-Karte findest du den Schalter Double-Opt-In für Newsletter. Der ist standardmäßig an, und das solltest du auch so lassen. Meldet sich jemand über ein Newsletter-Formular an, bekommt die Person zuerst eine Bestätigungsmail. Erst nach dem Klick auf den Link gilt der Kontakt als bestätigt und wird bei Kampagnen berücksichtigt. Unbestätigte Anmeldungen werden beim Versand automatisch übersprungen. Den Text und das Design dieser Bestätigungsmail kannst du unter E-Mails → System-E-Mails in der Vorlage „Double-Opt-In“ anpassen – der Bestätigungslink {{confirm.url}} wird automatisch eingesetzt.

Sperrliste

Auf der Sperrliste stehen alle Adressen, an die keine Werbung mehr rausgeht. Sie füllt sich von allein: durch Klicks auf den Abmeldelink (jede Marketing-Mail enthält per RFC-8058 einen echten Ein-Klick-Abmelde-Button, den auch Gmail & Co. oben anzeigen) und durch die Bounce-/Spam-Meldungen des Mailgun-Webhooks. Beim nächsten Kampagnenversand werden diese Adressen automatisch ausgefiltert – darum musst du dich nicht kümmern.

Test-Umleitung (Sandbox)

Solange deine Domains noch nicht verifiziert sind oder du in Ruhe testen willst, hilft die Karte Test-Umleitung. Trag dort eine Adresse ein (z. B. deine eigene) und aktivier sie – dann gehen alle ausgehenden Mails, Newsletter wie Bestätigungen, nur an diese eine Adresse. Der eigentliche Empfänger steht dann im Betreff als [→ …], damit du siehst, an wen die Mail eigentlich gegangen wäre. Vor dem echten Launch einfach wieder ausschalten.

Häufige Fragen

Warum kommen meine Newsletter nicht an, obwohl Mailgun „Verbunden“ zeigt?

Meist liegt es an der Sandbox-Domain. Mit einer sandbox…mailgun.org-Domain darf Mailgun nur an vorher autorisierte Empfänger senden – alle anderen werden abgewiesen. Richte eine eigene, verifizierte Domain (z. B. news.deine-domain.at) mit SPF- und DKIM-Einträgen in Mailgun ein und trag sie als Sende-Domain ein. Prüf danach mit „Testmail senden“.

Muss ich beide Anbieter verbinden?

Mailgun brauchst du für Newsletter und Kampagnen. Scaleway ist für Bestätigungs- und System-Mails empfohlen, aber nicht zwingend: Ist Scaleway nicht verbunden, verschickt BirdBuild diese Mails ersatzweise über Mailgun. Für saubere Reputations-Trennung solltest du trotzdem beide einrichten.

Wo trage ich meine Sende-Domain und meinen Absender ein?

Auf der jeweiligen Karte unter E-Mails → Versandkanäle. Bei Mailgun setzt du Sende-Domain, Absendername und Absender-E-Mail direkt in der Newsletter-Karte, bei Scaleway analog in der Transaktional-Karte. Beide Domains musst du zusätzlich beim jeweiligen Anbieter mit SPF/DKIM verifizieren, sonst landen Mails im Spam.

Wie kommt eine Adresse auf die Sperrliste – und wieder runter?

Adressen landen automatisch drauf, wenn sich jemand über den Abmeldelink austrägt oder wenn Mailgun einen harten Bounce bzw. eine Spam-Beschwerde meldet (dafür muss der Webhook samt Signing-Key eingerichtet sein). Ab dann filtert BirdBuild die Adresse bei jeder Kampagne heraus. Ein eigenes Bedienfeld zum manuellen Entfernen gibt es aktuell nicht – die Liste pflegt sich über diese Ereignisse selbst.

Was macht der Double-Opt-In-Schalter genau?

Ist er an (Standard), bekommt jeder neue Newsletter-Abonnent zuerst eine Bestätigungsmail und zählt erst nach dem Klick auf den Link als bestätigt. Unbestätigte Kontakte werden beim Kampagnenversand übersprungen. Das ist die DSGVO-konforme Variante – lass ihn an, außer du hast einen sehr guten Grund dagegen.

Ich will testen, ohne echte Empfänger anzuschreiben. Geht das?

Ja. Aktivier die Test-Umleitung unter Versandkanäle und trag deine eigene Adresse ein. Dann gehen alle Mails – Newsletter wie Bestätigungen – nur an dich, und der eigentliche Empfänger steht im Betreff in eckigen Klammern mit einem Pfeil. Nach dem Testen wieder ausschalten, sonst erreicht kein echter Kunde seine Mail.

Warum sehe ich in manchen E-Mail-Programmen oben einen „Abmelden“-Button neben dem Absender?

Das ist gewollt. BirdBuild setzt bei jeder Marketing-Mail den technischen Ein-Klick-Abmeldeheader (RFC 8058), den Gmail, Outlook & Co. prominent anzeigen. Ein Klick darauf trägt die Adresse sofort in deine Sperrliste ein – ganz ohne dass die Person eine Landingpage öffnen muss. Das verbessert deine Zustellbarkeit spürbar.

Kampagne erstellen

Eine Kampagne baust du im Assistenten in sechs klaren Schritten: Name, Typ, Design, Empfänger, Zusammenfassung und Versand. Du startest mit einer fertigen Vorlage oder einer der rund 170 Sektionen, passt Betreff, Absender und Inhalt an und schickst dir vorab eine Testmail. Ein Entwurf wird die ganze Zeit gesichert – gesendet wird erst, wenn alle Pflichtangaben stehen.

Neue Kampagne anlegen

Geh auf E-Mails und klick oben rechts auf Kampagne erstellen. Im Fenster „Kampagnenablauf auswählen" nimmst du E-Mail-Kampagne (SMS und WhatsApp laufen über eine eigene, kürzere Maske). BirdBuild legt sofort eine „Unbenannte Kampagne" an und öffnet den Assistenten. Die sechs Schritte siehst du oben als Leiste: Name · Typ · Design · Empfänger · Zusammenfassung · Senden. Du kannst jederzeit über die Leiste zwischen den Schritten springen und mit Speichern & Beenden aussteigen – dein Stand bleibt als Entwurf erhalten, selbst wenn du einfach den Tab schließt.

Schritt 1 & 2: Name und Typ

Der Name ist nur für dich, etwa „Sommer-Newsletter Juli". Die Empfänger sehen ihn nie. Beim Typ wählst du zwischen Standard-Kampagne (eine E-Mail an alle) und A/B-Split-Test. Entscheidest du dich für A/B, legst du drei Dinge fest: Was getestet wird (Betreffzeile oder E-Mail-Inhalt), woran der Gewinner erkannt wird (Öffnungsrate oder Klickrate) und nach wie vielen Stunden der Sieger feststeht (1 bis 48). Eine kleine Testgruppe bekommt A und B; die stärkere Variante geht danach automatisch an alle übrigen Empfänger.

Schritt 3: Betreff, Absender und Design

Oben steht die Karte Betreff & Absender. Trag die Betreffzeile ein – über das Variablen-Menü rechts daneben streust du Platzhalter wie {{contact.firstName}} ein, die beim Versand pro Empfänger gefüllt werden. Der Vorschautext (Preheader) ist die Zeile, die im Postfach neben dem Betreff steht. Darunter setzt du Absendername und Absender-E-Mail; beide sind mit deinen Standard-Absenderdaten vorbelegt. Beim A/B-Test auf den Betreff erscheint hier zusätzlich das Feld Betreff – Variante B.

Für den Inhalt wählst du zuerst einen Ausgangspunkt: eine der Vorlagen (z. B. „Moderner Newsletter", „Produkt-Highlight", „Angebot & Sale", „Willkommen") oder ein leeres Layout. Danach bearbeitest du im Editor Block für Block. Über Block hinzufügen öffnest du die Palette mit Elementen wie Überschrift, Text, Bild, Button, Hero-Banner, Spalten, Produktkarte, CTA-Banner, Kundenstimme und Trennlinie. Alternativ fügst du eine fertige Sektion ein. Jeden Block kannst du mit den kleinen Symbolen nach oben/unten schieben, duplizieren oder löschen. Bilder wählst du immer über den Medienbereich. Vertippt? Cmd/Strg+Z macht Änderungen am Design rückgängig.

Drei Buttons oben rechts im Design-Schritt gehören zusammen: Vorlage wechseln tauscht den Ausgangspunkt, Als Vorlage speichern legt dein aktuelles Layout unter „Meine Vorlagen" ab (mit Betreff und Vorschautext), und Design speichern übernimmt die Änderungen in die Kampagne. Solange „Nicht gespeichert" leuchtet, ist der letzte Stand noch nicht gesichert. Direkt darunter liegt die Leiste Testmail an dich – trag deine Adresse ein und prüf im eigenen Postfach, wie die E-Mail wirklich aussieht (dafür muss ein Betreff gesetzt sein).

Schritt 4: Empfänger

Hier entscheidest du, an wen die Kampagne geht: entweder Alle Kontakte dieses Projekts oder einzelne Listen, die du unter „Kontakte" angelegt hast. Du kannst mehrere Listen kombinieren. Ein Zähler zeigt dir laufend die Empfängerzahl. Haben Kontakte keine E-Mail-Adresse, erscheint ein Hinweis mit Direktlink – diese Kontakte werden beim Versand übersprungen.

Schritt 5 & 6: Zusammenfassung und Versand

Die Zusammenfassung listet Name, Typ, Betreff, Absender und Empfänger mit „Ändern"-Links und zeigt rechts eine Live-Vorschau. Fehlt noch etwas Wichtiges, steht es in einer Checkliste, und jede Zeile springt direkt zum passenden Schritt. Im Schritt Senden wählst du Jetzt senden oder Für später planen (Datum und Uhrzeit). Auch hier kannst du nochmal eine Testmail auslösen. Erst wenn alle Pflichtfelder erledigt sind, wird der Versand-Button aktiv; ist etwas offen, bleibt die Kampagne als Entwurf gesichert. Der eigentliche Versand läuft über deinen verbundenen Anbieter – ist noch keiner aktiv, wird die Kampagne versandbereit gespeichert und geht automatisch raus, sobald du unter E-Mails → Versandkanäle einen Anbieter verbindest.

Newsletter als Link teilen

Jede E-Mail-Kampagne lässt sich auch als öffentliche Web-Version teilen – praktisch für Social Media, Messenger oder alle, die nicht auf deiner Liste stehen. Öffne in der Kampagnen-Übersicht das Drei-Punkte-Menü der Kampagne und klick auf „Als Link teilen“. Es öffnet sich ein Fenster mit einer kopierbaren Adresse (birdbuild.net/n/…), einer Vorschau und der Möglichkeit, den Link jederzeit wieder zu deaktivieren. Die Web-Version zeigt exakt denselben Inhalt wie die Mail, aber ohne persönliche Empfänger-Daten (Platzhalter wie der Vorname bleiben leer, es erscheint nie ein fremder Name).

Häufige Fragen

Wo finde ich meine Kampagne wieder, wenn ich zwischendrin aufhöre?

Über E-Mails landest du auf der Übersicht mit allen Kampagnen. Dein Entwurf steht dort unter dem Filter „Entwurf". BirdBuild sichert deinen Stand laufend – auch wenn du nur den Tab schließt, ohne „Speichern & Beenden" zu klicken. Klick die Kampagne an, um genau da weiterzumachen.

Warum ist der Senden-Button ausgegraut?

Es fehlt noch eine Pflichtangabe. Der Assistent zeigt dir im Schritt „Zusammenfassung" und „Senden" eine Checkliste mit allem, was offen ist – typischerweise Betreffzeile, Absendername, eine gültige Absender-E-Mail, mindestens ein Inhaltselement oder mindestens ein Empfänger. Jede Zeile der Checkliste springt direkt zur richtigen Stelle. Sobald alles steht, wird der Button aktiv.

Was ist der Unterschied zwischen „Als Vorlage speichern" und „Design speichern"?

„Design speichern" übernimmt deine Änderungen in genau diese Kampagne. „Als Vorlage speichern" legt dein Layout zusätzlich unter „Meine Vorlagen" ab – inklusive Betreff und Vorschautext – damit du es bei der nächsten Kampagne als Ausgangspunkt wiederverwenden kannst.

Wie funktioniert der A/B-Split-Test genau?

Du testest entweder zwei Betreffzeilen oder zwei Inhaltsvarianten. Eine kleine Testgruppe deiner Empfänger bekommt zufällig A oder B. Nach der von dir gewählten Zeit (1 bis 48 Stunden) ermittelt BirdBuild den Gewinner – je nachdem, ob du „Öffnungsrate" oder „Klickrate" eingestellt hast. Die stärkere Variante geht danach automatisch an alle übrigen Empfänger.

Kann ich mir die E-Mail vorher anschauen?

Ja, gleich doppelt. In der Zusammenfassung siehst du rechts eine Live-Vorschau. Und in der Testmail-Leiste (im Design-Schritt und beim Senden) schickst du dir die echte E-Mail ins eigene Postfach – so siehst du genau, wie sie bei den Empfängern ankommt. Für die Testmail muss ein Betreff gesetzt sein.

Was passiert mit Kontakten ohne E-Mail-Adresse?

Die werden beim Versand automatisch übersprungen. Im Schritt „Empfänger" bekommst du dazu einen Hinweis mit Direktlink zu den betroffenen Kontakten, damit du die Adressen bei Bedarf ergänzen kannst, bevor du sendest.

Die Kampagne wurde „versandbereit gemacht" – wann geht sie wirklich raus?

Der Versand läuft über deinen verbundenen E-Mail-Anbieter. Ist noch keiner verbunden, speichert BirdBuild die Kampagne versandbereit und schickt sie automatisch, sobald du unter „E-Mails → Versandkanäle" einen Anbieter aktivierst. Hast du „Für später planen" gewählt, geht sie zum eingestellten Zeitpunkt raus.

Kann ich einen Newsletter als Link teilen?

Ja. Im Drei-Punkte-Menü einer E-Mail-Kampagne gibt es „Als Link teilen“. Damit wird eine öffentliche Web-Version freigegeben (birdbuild.net/n/…), die du kopieren und überall verteilen kannst. Der Link lässt sich jederzeit wieder deaktivieren, und die Web-Version zeigt keine persönlichen Empfänger-Daten.

Kanäle: SMS / WhatsApp

Neben E-Mail kannst du Kampagnen auch per SMS oder WhatsApp verschicken. Dafür verbindest du für jeden Kanal deinen eigenen Anbieter (zum Beispiel Twilio) – BirdBuild nutzt dann diese Verbindung zum Versand. Du findest alles unter Studio → E-Mails → Versandkanäle.

Wo du die Kanäle einrichtest

Geh links im Studio auf E-Mails → Versandkanäle (Adresse /studio/emails/kanaele). Ganz oben stehen deine E-Mail-Einstellungen, darunter findest du zwei Karten für die Messaging-Kanäle: SMS-Kampagne und WhatsApp-Kampagne. Jede Karte zeigt rechts einen Status – Verbunden (grün) oder Nicht verbunden.

Das Prinzip dahinter: Du bringst deinen eigenen Anbieter mit. BirdBuild versendet nicht über ein eigenes Konto, sondern über deine Verbindung. So läuft die Zustellung über deinen Account, mit deiner Absenderkennung und deinen Konditionen.

Einen Anbieter verbinden

Klapp die passende Karte auf und geh so vor:

  1. Wähl im Feld Anbieter deinen Dienst aus. Für SMS stehen Twilio, MessageBird / Bird und Vonage bereit. Bei WhatsApp die WhatsApp Business Platform (Meta Cloud API), Twilio oder 360dialog.
  2. Trag bei SMS die Absenderkennung ein (dein Markenname, max. 11 Zeichen, oder eine Nummer). Bei WhatsApp die Absender-Nummer im Format +43 ….
  3. Füg deinen API-Schlüssel / Auth-Token ein. Den holst du aus deinem Anbieter-Konto (bei Twilio zum Beispiel Account SID und Auth-Token aus dem Dashboard). Das Feld ist als Passwort maskiert.
  4. Klick auf Verbinden. Der Button wird erst aktiv, sobald ein Schlüssel drinsteht. Danach springt der Status auf Verbunden und zeigt Anbieter plus Absender an.

Deine Schlüssel werden verschlüsselt gespeichert und nie wieder angezeigt – auch nicht an deinen Browser zurückgegeben. Willst du wechseln oder abschalten, klick in der verbundenen Karte auf Trennen. Damit wird der hinterlegte Schlüssel gelöscht; zum erneuten Verbinden gibst du ihn frisch ein.

Abmeldung (Opt-out)

Ganz unten steht die Karte Abmeldung (Opt-out). Der Text hier wird bei jeder SMS- und WhatsApp-Nachricht automatisch angehängt – für werbliche Nachrichten ist so ein Abmelde-Hinweis Pflicht. Standard ist Antworte mit STOPP, um keine Nachrichten mehr zu erhalten. Pass ihn an deine Marke an und klick auf Speichern. Halt dich an das Stichwort, das dein Anbieter für Abmeldungen erkennt (meist STOPP bzw. STOP).

Nachrichtenlänge im Blick behalten

SMS werden in Segmenten abgerechnet. Solange du nur Standardzeichen nutzt, passen 160 Zeichen in ein Segment (bei mehreren Segmenten je 153). Sobald ein Sonderzeichen wie ein Emoji dabei ist, schaltet die SMS auf Unicode – dann sind es nur noch 70 Zeichen pro Segment (bzw. 67). Beim Schreiben einer SMS-Kampagne zeigt dir BirdBuild live Zeichenzahl und Segmente an, damit du nicht ungewollt mehrere Segmente verschickst.

Was passiert ohne verbundenen Anbieter?

Du kannst eine Kampagne für einen Kanal auch dann anlegen und fertig schreiben, wenn dort noch nichts verbunden ist. Im Versand-Schritt weist dich ein Hinweis darauf hin: Die Kampagne wird versandbereit gespeichert und geht automatisch raus, sobald du unter Versandkanäle einen passenden Anbieter verbindest. Im Kampagnen-Assistenten führt dich der Link E-Mails → Versandkanäle direkt hierher zurück. Die Einstellungen gelten pro Projekt – wechselst du das aktive Projekt, richtest du die Kanäle dort separat ein.

Häufige Fragen

Brauche ich ein eigenes Twilio-Konto (oder einen anderen Anbieter)?

Ja. BirdBuild versendet SMS und WhatsApp über deine eigene Verbindung, nicht über ein Sammelkonto. Du legst also ein Konto bei einem der angebotenen Anbieter an (SMS: Twilio, MessageBird/Bird, Vonage · WhatsApp: WhatsApp Business Platform, Twilio, 360dialog), holst dir dort den API-Schlüssel und trägst ihn in der jeweiligen Kanal-Karte ein.

Wo finde ich meinen API-Schlüssel?

Im Dashboard deines Anbieters. Bei Twilio zum Beispiel im Konto-Bereich als Account SID und Auth-Token, bei den anderen Diensten unter den API-Zugangsdaten. Kopier den Schlüssel in das Feld API-Schlüssel / Auth-Token und klick auf Verbinden.

Kann ich meinen gespeicherten Schlüssel später wieder ansehen?

Nein. Aus Sicherheitsgründen wird der Schlüssel verschlüsselt gespeichert und nie wieder angezeigt – auch nicht an deinen Browser zurückgeschickt. Wenn du ihn ändern oder erneuern musst, klick auf Trennen und gib den Schlüssel danach neu ein.

Was gebe ich als Absender an?

Bei SMS eine Absenderkennung: entweder deinen Markennamen (maximal 11 Zeichen) oder eine Nummer. Bei WhatsApp die freigeschaltete Absender-Nummer im internationalen Format, also mit Ländervorwahl (z. B. +43 …).

Muss ich einen Abmelde-Hinweis mitschicken?

Für werbliche SMS und WhatsApp ja – deshalb hängt BirdBuild den Opt-out-Text automatisch an jede solche Nachricht an. Du kannst den Text in der Karte Abmeldung anpassen; achte darauf, dass das genannte Stichwort (Standard: STOPP) zu dem passt, das dein Anbieter für Abmeldungen auswertet.

Kann ich eine Kampagne schon vorbereiten, bevor ein Anbieter verbunden ist?

Ja. Du kannst die Kampagne komplett anlegen und schreiben. Im Versand-Schritt wird sie dann versandbereit gespeichert und geht automatisch raus, sobald du unter E-Mails → Versandkanäle den passenden Kanal verbindest.

Warum wird meine SMS auf mehrere Segmente aufgeteilt?

SMS haben ein Zeichenlimit pro Segment: 160 Zeichen mit Standardzeichen (bzw. 153 bei mehreren Segmenten). Sobald ein Sonderzeichen oder Emoji dabei ist, wechselt die Nachricht auf Unicode und es passen nur noch 70 Zeichen pro Segment (67 bei mehreren). Der Zähler im SMS-Editor zeigt dir Zeichenzahl und Segmente in Echtzeit an.

Community

Mit der Community baust du Räume rund um dein Angebot – für Beiträge, Diskussionen und Mitglieder. Das eignet sich für einen Support-Bereich, eine Kurs-Gruppe oder einen Austausch unter Kund:innen.

Räume anlegen

Öffne Studio → Community und klick auf „Raum erstellen". Ein Raum bündelt Beiträge, Mitglieder und Diskussionen zu einem Thema. Du vergibst einen Namen, optional eine Beschreibung und ein Titelbild, und legst den Zugang fest: frei (jeder kann beitreten) oder bezahlt (nur nach Buchung).

Beiträge & Diskussionen

In einem Raum schreibst du Beiträge mit dem Rich-Text-Editor (Überschriften, Listen, Links, Bilder). Wichtiges pinnst du oben an. Mitglieder kommentieren und reagieren – so entsteht der Austausch. Über das Drei-Punkte-Menü bearbeitest oder löschst du einzelne Beiträge.

Mitglieder & Rollen

Jedes Mitglied hat eine Rolle: Mitglied (liest und schreibt), Moderator (räumt auf, moderiert) oder Admin (verwaltet den Raum). Wer einem Raum beitritt, landet automatisch in deinen Kontakten und bekommt – wenn eingerichtet – eine Willkommens-Mail über die Automatisierungen.

Verknüpfung mit dem Rest

Community-Ereignisse (Beitritt, neuer Beitrag, Kommentar) hängen an den Automatisierungs-Auslösern. So kannst du z. B. bei jedem Beitritt automatisch eine E-Mail schicken oder ein Tag setzen.

Häufige Fragen

Kann ich für einen Community-Raum Geld verlangen?

Ja. Beim Anlegen wählst du „bezahlt" als Zugang – dann kommt nur rein, wer den Raum gebucht hat. Für einen offenen Austausch nimmst du „frei".

Landen neue Mitglieder in meinen Kontakten?

Ja. Wer einem Raum beitritt, wird automatisch als Kontakt angelegt (mit Quelle und passendem Tag), sodass du sie später auch per Newsletter erreichst.

Wie moderiere ich Beiträge?

Gib Mitgliedern die Rolle „Moderator" oder „Admin". Über das Drei-Punkte-Menü an jedem Beitrag lassen sich Beiträge anpinnen, bearbeiten oder löschen.

Kann ich mehrere Räume parallel haben?

Ja, du legst beliebig viele Räume an – z. B. einen offenen Support-Raum und einen bezahlten Kurs-Raum nebeneinander.

Agentur & Partner

Affiliate-Programm

Empfiehl BirdBuild weiter und verdiene 25 % Provision – und zwar wiederkehrend, auf jede Zahlung deiner geworbenen Kunden, solange deren Abo läuft. Du bekommst einen persönlichen Code, klick-getrackte Links und fertige Werbebanner. Auszahlen kannst du dir dein Guthaben ab 50 € per PayPal oder Banküberweisung.

Wo du das Programm findest

Geh im Studio in der Seitenleiste auf Affiliate. Dein Konto wird beim ersten Öffnen automatisch angelegt – du hast sofort einen Affiliate-Code, einen fertigen Standard-Link auf die Startseite und ein leeres Dashboard. Oben siehst du immer dein verfügbares Guthaben mit einem „Auszahlen“-Knopf. Darunter gibt es fünf Reiter: Dashboard, Links, Banner & Material, Auszahlung und Einstellungen.

So verdienst du

Für jede kostenpflichtige Anmeldung über deinen Link bekommst du 25 % des Monatspreises – jeden Monat neu, solange der Kunde zahlt. Ein Beispiel: Wirbst du jemanden für den Pro-Plan (39 €/Monat), sind das rund 9,75 € pro Monat; beim Business-Plan (89 €) sind es 22,25 € monatlich. Gratis- und Testkonten bringen keine Provision, erst wenn daraus ein bezahltes Abo wird.

Links holen und teilen

Im Reiter Links steht oben dein persönlicher Code (z. B. A1B2C3D). Du hast zwei Wege:

  • Fertige Links (empfohlen): Klick bei einem Link auf „Kopieren“ – das ist eine kurze Adresse wie birdbuild.net/l/xxxxxxxxx. Nur diese Links zählen Klicks mit.
  • Code anhängen: Du kannst auch ?ref=DEINCODE an jede birdbuild.net-Adresse hängen. Funktioniert genauso, wird aber nicht klick-getrackt.

Eigene Links legst du unter „Neuen Link erstellen“ an: Gib eine Bezeichnung ein (z. B. „Instagram-Bio“), wähl die Zielseite (Startseite, Funktionen, Preise oder Kontakt) und klick auf „Erstellen“. So siehst du in der Tabelle pro Kanal getrennt, wie viele Klicks reinkommen. Den ersten Link („Standard“) kannst du nicht löschen – auf ihn zeigen nämlich alle Banner.

Banner und Text

Im Reiter Banner & Material findest du vier fertige Werbebanner: Medium Rectangle (300 × 250), Leaderboard (728 × 90), Wide Skyscraper (300 × 600) und Social Post (600 × 315). Du siehst eine Live-Vorschau und kopierst mit einem Klick den fertigen HTML-Code für deine Website. Alle Banner verlinken automatisch über deinen Standard-Link. Für Social Media gibt es zusätzlich einen fertigen Teilen-Text plus Link zum Kopieren.

Wie eine Anmeldung erfasst wird

Klickt jemand deinen Link, wird ein Cookie gesetzt, das 30 Tage hält. Meldet sich die Person in diesem Zeitraum an und bucht einen bezahlten Plan, taucht die Anmeldung in deinem Dashboard auf. Jede neue Provision durchläuft erst eine Haltefrist von 14 Tagen (Schutz gegen Stornos und schnelle Kündigungen) – in dieser Zeit steht sie unter „In Haltefrist“, danach wird sie zu „Verfügbar“. Dich selbst kannst du übrigens nicht werben, und jeder Kunde zählt nur einmal.

Auszahlung anfordern

Ab 50 € verfügbarem Guthaben kannst du auszahlen. Geh dazu auf den Reiter Auszahlung (oder klick oben auf „Auszahlen“) und dann auf „Auszahlung anfordern“. Deine hinterlegten Zahlungsdaten sind schon vorausgefüllt; du kannst sie im Formular noch anpassen und schickst die Anfrage ab. Der ganze Betrag wird angefordert. Jede Auszahlung prüfen und bestätigen wir manuell, bevor Geld fließt – im Verlauf siehst du den Status „In Bearbeitung“ bzw. „Ausgezahlt“.

Zahlungsdaten hinterlegen

Damit du beim Auszahlen nicht jedes Mal alles neu tippst, hinterlege deine Daten unter Einstellungen. Wähl als Auszahlungsmethode PayPal (dann die PayPal-E-Mail) oder Banküberweisung (Kontoinhaber, IBAN, Bank, BIC). Wenn du auf Firma abrechnest, kannst du optional noch Rechnungsdaten wie Firmenname und USt-IdNr. eintragen. Am Ende auf „Änderungen speichern“ klicken. Name und E-Mail ziehen wir aus deinem Konto – die änderst du bei Bedarf in den Kontoeinstellungen.

Häufige Fragen

Bekomme ich die Provision nur einmal oder immer wieder?

Immer wieder. Die 25 % gibt es auf jede Zahlung deines geworbenen Kunden, Monat für Monat, solange sein Abo läuft. Kündigt er, endet auch die Provision.

Was, wenn mein geworbener Kunde nur ein Gratis- oder Testkonto hat?

Dann bekommst du (noch) nichts – Provision fällt nur auf bezahlte Pläne an. Sobald aus dem Testkonto ein zahlendes Abo wird, zählt es und die Anmeldung erscheint in deinem Dashboard.

Warum steht meine Provision auf „In Haltefrist“?

Jede neue Provision hat 14 Tage Haltefrist – ein Schutz gegen Stornierungen und sehr kurze Abos. Nach den 14 Tagen wechselt der Betrag automatisch auf „Verfügbar“ und zählt zu deinem auszahlbaren Guthaben.

Ab welchem Betrag kann ich mir das Geld auszahlen lassen?

Ab 50 € verfügbarem Guthaben. Solange du drunter liegst, zeigt dir der Auszahlung-Reiter einen Fortschrittsbalken, wie viel noch bis zur Grenze fehlt. Ausgezahlt wird dann der gesamte verfügbare Betrag.

Wie schnell ist das Geld nach der Anforderung da?

Wir prüfen und bestätigen jede Auszahlung manuell, bevor sie rausgeht. Nach dem Absenden steht deine Anfrage im Verlauf zunächst auf „In Bearbeitung“; sobald sie erledigt ist, wechselt der Status auf „Ausgezahlt“.

Muss ich immer den fertigen Link nehmen oder reicht mein Code?

Beides geht. Der fertige Link (birdbuild.net/l/…) ist besser, weil er Klicks mitzählt und du im Dashboard siehst, welcher Kanal funktioniert. Alternativ hängst du einfach ?ref=DEINCODE an jede birdbuild.net-Adresse an – die Zuordnung klappt trotzdem, nur ohne Klick-Statistik.

Kann ich mich selbst werben, um die Provision zu kassieren?

Nein. Ein Referral auf dein eigenes Konto wird nicht angelegt, und jeder geworbene Kunde zählt ohnehin nur ein einziges Mal.

KI-Assistenten

In BirdBuild lässt du eine KI wie Claude komplette Websites für dich bauen – nicht über ein Chatfenster in der App, sondern über einen MCP-Server, den du einmalig mit deinem KI-Client verbindest. Du beschreibst in normalen Worten, was du willst; die KI legt Website, Seiten, Header und Inhalte an und veröffentlicht auf Wunsch. Danach feilst du im visuellen Builder alles selbst nach.

Wie die KI in BirdBuild arbeitet

BirdBuild hat keinen eingebauten Chat-Assistenten im Studio. Stattdessen gibt es einen MCP-Server – eine Brücke, über die eine externe KI (zum Beispiel Claude Desktop) direkt in deinem Konto Websites baut. Die KI bekommt dabei echte Werkzeuge in die Hand: Website anlegen, Seiten hinzufügen, Inhalte setzen, Header wählen, veröffentlichen. Das Ergebnis landet als ganz normale, voll bearbeitbare BirdBuild-Website in deinem Projekt. Kein Screenshot, kein eingefrorener Export – jedes Element kannst du hinterher im Builder anfassen.

Schritt 1: API-Token erstellen

Geh im Studio auf Einstellungen und scroll zur Karte API-Tokens. Tipp dort einen Namen ein, damit du den Token später wiedererkennst – etwa „MCP" oder „Claude Desktop" – und klick auf Token erstellen. Der Token beginnt mit bb_… und wird dir nur ein einziges Mal im Klartext angezeigt. Kopier ihn also sofort. Verlierst du ihn, machst du einfach einen neuen und widerrufst den alten.

Schritt 2: MCP-Server im KI-Client verbinden

Direkt unter den API-Tokens steht die Karte Websites mit KI erstellen mit einer fertigen Konfiguration zum Kopieren. Öffne die MCP-Konfigurationsdatei deines KI-Clients (bei Claude Desktop ist das die claude_desktop_config.json) und füge den Eintrag ein. Zwei Dinge passt du an: den absoluten Pfad zur Datei mcp/index.mjs und den eben kopierten Token bei BIRDBUILD_API_TOKEN. Einmalig führst du im Ordner mcp noch npm install aus. Dann startest du den KI-Client neu, damit er den Server lädt.

Schritt 3: Die KI die Website bauen lassen

Jetzt beschreibst du deiner KI einfach im Chat, was du brauchst. Je konkreter, desto besser. Ein Beispiel, das gut funktioniert: „Erstelle mit BirdBuild eine Website für ein italienisches Restaurant Bella Vita in Wien: moderner Header mit Logo, Startseite mit Hero, drei Vorteilen, Speisekarten-Ausschnitt und Kontakt-Call-to-Action, dazu die Unterseiten Speisekarte und Kontakt. Danach veröffentlichen und mir die URL geben." Die KI arbeitet das der Reihe nach ab – typischerweise Website anlegen, Seiten erstellen, jede Seite mit Hero, Vorteilen und Handlungsaufruf füllen, den Header setzen und am Ende veröffentlichen. Hast du mehrere Projekte im Konto, wählt sie zuerst das richtige aus, sonst landet alles im Standard-Projekt.

Was die KI konkret steuern kann

Über den MCP-Server hat die KI Zugriff auf den kompletten Website-Aufbau: neue Websites vom Typ Website, Landingpage, Shop oder Funnel, Seiten anlegen und löschen (die Startseite ist geschützt), den gesamten Inhaltsbaum einer Seite setzen, einzelne Sektionen und Module ergänzen, den site-weiten Header per Vorlage oder eigenem Aufbau festlegen, Seiten-Meta wie SEO-Titel und -Beschreibung pflegen, deine vorhandenen Medien auflisten und die Seite live schalten. Sie nutzt dieselben Bausteine und dasselbe Design-System wie du im Builder – die KI baut also nichts Fremdes, sondern echte BirdBuild-Module.

Schritt 4: Im Builder nachfeilen

Die KI liefert dir ein solides Grundgerüst, kein perfektes Endergebnis. Öffne die erzeugte Seite danach im visuellen Builder (die KI gibt dir die Adresse, sonst gehst du über Websites und klickst auf Bearbeiten). Dort passt du Texte, Bilder, Farben, Abstände und Feinheiten selbst an – jedes Element ist frei bearbeitbar. In der Praxis ist das der Punkt, an dem aus dem KI-Rohbau deine Seite wird.

Ehrlich zum Umfang

Der Website-Generator über den MCP-Server ist der Teil, der heute produktiv läuft. Weitere KI-Helfer – etwa ein Design-Copilot direkt im Builder, KI-Textwerkzeuge zum Optimieren, Kürzen oder Erweitern einzelner Absätze, 1-Klick-SEO-Titel und ein Import bestehender Websites – sind geplant, aber noch nicht scharf geschaltet. Wenn du also im Builder eine „KI-Text verbessern"-Schaltfläche suchst: die kommt noch. Für den kompletten Erstaufbau einer Seite ist der MCP-Weg schon jetzt der schnellste.

Häufige Fragen

Brauche ich zum KI-Bauen eine eigene KI wie Claude?

Ja. BirdBuild liefert die Brücke (den MCP-Server) und die Werkzeuge, aber die KI selbst nutzt du in deinem eigenen Client – zum Beispiel Claude Desktop. Du verbindest beide über die Konfiguration und deinen API-Token, danach baut die KI direkt in deinem BirdBuild-Konto.

Wo finde ich meinen API-Token und die Konfiguration?

Im Studio unter Einstellungen. Die Karte „API-Tokens" erstellt den Token (beginnt mit bb_…, wird nur einmal angezeigt – sofort kopieren). Direkt darunter steht die Karte „Websites mit KI erstellen" mit der fertigen MCP-Konfiguration zum Kopieren und der kompletten Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Ich habe meinen Token verloren – was tun?

Kein Problem. Der Token wird aus Sicherheitsgründen nur ein einziges Mal im Klartext gezeigt und lässt sich nicht erneut anzeigen. Lösch den alten in der API-Tokens-Karte einfach und erstell einen neuen. Danach trägst du den neuen Token in deiner MCP-Konfiguration ein und startest den KI-Client neu.

Ist die von der KI gebaute Website hinterher noch frei bearbeitbar?

Vollständig. Die KI erzeugt echte BirdBuild-Seiten aus den ganz normalen Modulen – kein eingefrorenes Bild und kein starrer Export. Du öffnest die Seite im visuellen Builder und änderst Texte, Bilder, Farben und Layout genauso wie bei einer selbst gebauten Website.

Kann ich der KI sagen, in welchem Projekt sie bauen soll?

Ja. Hast du mehrere Projekte, kann die KI sie auflisten und das gewünschte auswählen, bevor sie loslegt. Sag es am besten direkt im Prompt (zum Beispiel „im Projekt Gastro"). Ohne Auswahl landen neue Websites und Medien automatisch im Standard- bzw. ersten Projekt.

Gibt es im Builder schon KI-Textwerkzeuge oder einen Copilot?

Noch nicht. Aktuell läuft der KI-Website-Generator über den MCP-Server; der baut ganze Seiten inklusive Inhalten. In-Builder-Helfer wie Text-Optimierung, SEO-Titel per Klick oder ein Design-Copilot sind geplant, aber noch nicht verfügbar. Für den ersten Aufbau nutzt du den MCP-Weg, den Feinschliff machst du danach von Hand im Builder.

Was passiert mit meinen Eingaben an die KI beim Datenschutz?

Für die KI-Funktionen werden deine Eingaben und Anweisungen an spezialisierte KI-Anbieter (etwa OpenAI oder Anthropic) als Auftragsverarbeiter übermittelt; diese nutzen die per Schnittstelle übergebenen Inhalte vertraglich nicht zum Training ihrer Modelle. Gib trotzdem keine besonders sensiblen oder unnötigen personenbezogenen Daten Dritter in die Prompts ein. Details stehen in der Datenschutzerklärung im Abschnitt zu den KI-Assistenten.

Agentur & Partner-Programm

Der Agentur-Bereich ist für Agenturen und Freelancer, die Websites für Kund:innen bauen und betreuen. Hier verwaltest du deine Kunden zentral, erscheinst im öffentlichen Partner-Verzeichnis und trittst optional unter deiner eigenen Marke auf. Wichtig: die einzelnen Betriebs-Einstellungen eines Kunden (Shop, E-Mails, Seiten …) liegen im Studio des jeweiligen Kunden – du erreichst sie über „als Kunde verwalten“, nicht doppelt im Agenturbereich.

Partner werden

Unter Studio → Agentur bewirbst du dich als Agentur. Du hinterlegst deine Firmendaten (Name, UID, Adresse, Ansprechperson, Website) und gestaltest dein öffentliches Profil: Logo, Slogan, Beschreibung, Leistungen und Regionen. Wir geben es manuell frei, dann erscheinst du im Verzeichnis unter birdbuild.net/partner.

Die Bereiche im Überblick

Der Agentur-Bereich ist in drei Gruppen gegliedert:

  • BetreuungÜbersicht (Kennzahlen, offene Anfragen, Aufgaben), Anfragen (Kontaktanfragen aus deinem Profil) und Kunden (deine Kundenliste).
  • AuftrittProfil (dein öffentliches Verzeichnis-Profil) und Bewertungen (verifizierte Kundenstimmen).
  • AgenturAbrechnung (dein Agentur-Abo + Kundenpläne), Team (Mitarbeiter und Rollen) und Einstellungen (White-Label, Absender, Onboarding-Vorlagen, Firmendaten).

Kunden verwalten und „als Kunde einloggen“

Unter Kunden lädst du Kund:innen per E-Mail ein; ein Kunde gehört zu genau einer Agentur. Über „als Kunde verwalten“ versetzt du dich in ein verbundenes Kundenkonto und verwaltest dort Shop, E-Mails, Seiten und Co. – ein farbiges Banner zeigt dabei immer an, wessen Konto du gerade betreust, und mit einem Klick bist du zurück in deiner Agentur. Genau deshalb liegen die einzelnen Einstellungen nicht doppelt im Agenturbereich.

Abrechnung

Im Reiter Abrechnung läuft alles rund ums Geld zusammen: dein eigenes Agentur-Abo (gestaffelt nach Kundenkonten und Team-Sitzen, mit Add-ons und Rechnungen) und die Kundenpläne – die Tarife, die du deinen Kunden zum Agentur-Vorzugspreis zuweist. Eine Zusammenfassung zeigt Abo-Kosten und Kunden-Volumen auf einen Blick.

Einstellungen (White-Label und mehr)

Unter Einstellungen richtest du die agenturweiten Dinge ein: die White-Label-Domain samt Branding (Name, Logo, Akzentfarbe), unter der ein gebrandetes Kundenportal ausgeliefert wird; Absender und Benachrichtigungen (z. B. E-Mail bei neuer Anfrage oder Bewertung); Onboarding-Vorlagen (Starter-Kits nach Branche, die du beim Anlegen neuer Kunden auswählst); und deine internen Firmendaten.

Bewertungen

Aktive, verbundene Kund:innen können dich über BirdBuild bewerten. Die Bewertungen durchlaufen eine kurze Moderation und erscheinen dann in deinem öffentlichen Profil – echte, verifizierte Stimmen statt anonymer Sterne.

Häufige Fragen

Wo stelle ich die einzelnen Einstellungen eines Kunden ein?

Direkt im Studio des Kunden: Öffne den Kunden und klick auf „als Kunde verwalten“. Du landest in dessen Studio und bearbeitest Shop, E-Mails, Seiten usw. wie gewohnt. Der Agenturbereich selbst bündelt nur, was die ganze Agentur betrifft.

Was steckt im Reiter „Abrechnung“?

Beides an einem Ort: dein eigenes Agentur-Abo (mit Add-ons und Rechnungen) und die Kundenpläne – die Tarife, die du deinen Kunden zum Agentur-Vorzugspreis zuweist. Eine Zusammenfassung zeigt dir Kosten und Kunden-Volumen.

Wie funktioniert die White-Label-Domain?

Unter Einstellungen hinterlegst du eine eigene Domain und dein Branding (Name, Logo, Farbe). Darüber liefert BirdBuild ein gebrandetes Kundenportal aus – deine Kunden sehen deine Marke statt BirdBuild.

Können meine Kunden mich bewerten?

Ja, aber nur aktuell verbundene, aktive Kund:innen – keine anonymen. Nach einer kurzen Moderation erscheint die Bewertung in deinem öffentlichen Profil.

Konto, Recht & Hilfe

Einstellungen (Marke & Konto)

Unter Studio → Einstellungen regelst du zwei Dinge: dein persönliches Konto (Profil, Passwort, Benachrichtigungen, Abo) und deine Marken-Standardwerte (Logo, Akzentfarbe, Firmen-Kontakt, Social-Links). Die Marken-Angaben stehen danach systemweit als Variablen bereit und färben neue E-Mail-Kampagnen automatisch. So musst du Logo und Firmendaten nur einmal pflegen.

Wo du hinkommst

Klick in der linken Studio-Leiste unten auf Einstellungen (oder ruf /studio/einstellungen auf). Die Seite ist zweigeteilt: links dein Konto und deine Marke, rechts eine schmale Spalte mit Abo, Newsletter und Systemvariablen. Fast jeder Block hat einen eigenen Speichern-Knopf – du speicherst also gezielt den Bereich, den du gerade geändert hast, nicht die ganze Seite auf einmal.

Profil

Ganz oben steht dein Profil. Für das Avatar-Bild klick auf Aus Medien wählen – es öffnet sich der Medienbereich, kein PC-Dialog. Daneben trägst du deinen vollständigen Namen und deine E-Mail-Adresse ein. Die E-Mail ist dein Login, deshalb wird eine bereits vergebene Adresse abgelehnt.

Unternehmen & Land

Im Block Unternehmen steht der Firmenname deines Kontos und das Land (Österreich, Deutschland oder Schweiz). Das Land steuert unter anderem, wie später PLZ und UID geprüft werden. Ein Hinweis, der oft verwirrt: Diesen Firmennamen gibt es noch ein zweites Mal weiter unten bei „Marke & Standardwerte“. Der hier oben ist der reine Konto-/Abrechnungsname, der unten ist der Name, der in E-Mails und auf Websites als Variable erscheint. Wenn beide gleich sein sollen, trag sie einfach identisch ein.

Benachrichtigungen

Darunter schaltest du per Schieber, worüber BirdBuild dich informiert: neue Kontakte & Formular-Einträge, Bestellungen im Shop, den wöchentlichen Statistik-Report und Produkt-Neuigkeiten. Der Report ist standardmäßig aus, der Rest an. Für die eigentlichen Bestell- und Versand-Mails deines Shops führt ein Link zu den Shop-Benachrichtigungen; Betreff und Design aller transaktionalen Mails bearbeitest du über den Block System-E-Mails. Wenn du hier etwas umstellst, klick anschließend auf Änderungen speichern – oder drück einfach Cmd/Strg+S.

Passwort ändern

Im letzten Block der linken Spalte gibst du dein aktuelles und dein neues Passwort ein (mindestens 8 Zeichen) und klickst auf Passwort aktualisieren. Stimmt das aktuelle Passwort nicht, bleibt alles unverändert. Kleiner, aber wichtiger Sonderfall: Solange du dich über den Agentur-Bereich „als Kunde“ in ein fremdes Konto eingeklinkt hast, sind Profil- und Passwortänderungen gesperrt – sonst würdest du versehentlich deine eigenen Zugangsdaten ändern. Beende dazu zuerst die Kundenansicht.

Marke & Standardwerte

Das ist der Teil, der über das reine Konto hinausgeht. Setz hier dein Logo (wieder über den Medienbereich, es wird immer ganz gezeigt, nie beschnitten) und eine Akzentfarbe über den BirdBuild-Farbwähler. Diese Farbe wird die Standardfarbe jeder neuen E-Mail-Kampagne; lässt du sie leer, gilt das BirdBuild-Teal. Darunter füllst du die Firmen-Stammdaten aus: Firmenname, Straße, PLZ, Ort, Land, UID, Telefon, E-Mail und Website. Über Hinzufügen hängst du Social-Links an (Instagram, Facebook, LinkedIn, X, YouTube, TikTok, Website). Wichtig: Dieser Block hat einen eigenen Speichern-Knopf. Sobald du gespeichert hast, stehen die Werte als Variablen wie {{brand.logo}}, {{brand.company}}, {{company.address}} oder {{brand.instagram}} bereit – die kannst du in E-Mails, Websites, Shop und Formularen einsetzen, und sie füllen sich überall automatisch.

Rechte Spalte: Abo, Newsletter, Systemvariablen

Rechts siehst du deinen aktuellen Plan mit einem Link zum Upgrade, kannst den BirdBuild-Newsletter per Schalter an- oder abbestellen (speichert sofort) und dich über Konto von diesem Gerät abmelden. Ganz unten liegen die Systemvariablen: eigene Platzhalter, die du frei anlegst (Bezeichnung + Wert) und die sich systemweit einsetzen lassen. Der interne Schlüssel bleibt stabil, auch wenn du die Bezeichnung später umbenennst – so bricht ein einmal gesetztes {{…}} nicht.

API-Tokens

Brauchst du programmatischen Zugriff (etwa für den MCP-Server, um Websites automatisiert zu bauen), erstellst du im Block API-Tokens einen Token: Namen eintippen, Token erstellen klicken. Der Klartext wird genau einmal angezeigt – kopier ihn sofort. Ein Token ersetzt dein Passwort, behandle ihn also als Geheimnis; nicht mehr genutzte kannst du jederzeit widerrufen.

Häufige Fragen

Warum gibt es den Firmennamen zweimal – bei „Unternehmen“ und bei „Marke & Standardwerte“?

Der obere (Block „Unternehmen“) ist der Name deines Kontos, also die Abrechnungs- und Identitätsklammer. Der untere (Block „Marke & Standardwerte“) ist der Name, der als Variable in E-Mails und auf Websites landet. Sie sind bewusst getrennt, damit du z. B. einen sperrigen Rechtsnamen für die Abrechnung und einen kürzeren Markennamen für Mailings verwenden kannst. Sollen beide gleich sein, trag sie einfach identisch ein.

Ich habe Logo und Akzentfarbe gespeichert – warum ändert sich an meiner bestehenden Kampagne nichts?

Die Akzentfarbe ist der Standard für NEUE Kampagnen, sie überschreibt keine bereits angelegten. Leg eine neue Kampagne an, dann übernimmt sie automatisch die Farbe. Das Logo und die Firmendaten wirken über die Variablen wie {{brand.logo}} oder {{brand.company}} – die musst du im jeweiligen Text auch einsetzen, damit sie sichtbar werden.

Warum kann ich mein Passwort gerade nicht ändern?

Höchstwahrscheinlich bist du über den Agentur-Bereich „als Kunde“ in ein anderes Konto eingeklinkt. In dieser Kundenansicht sind Profil- und Passwortänderungen gesperrt, damit du nicht versehentlich deine eigenen Login-Daten überschreibst. Beende zuerst die Kundenansicht, dann geht es wieder. Ansonsten: Prüf, ob dein aktuelles Passwort korrekt ist – bei falscher Eingabe wird nichts geändert.

Muss ich alles auf einmal speichern?

Nein. Profil, Unternehmen und Benachrichtigungen speicherst du zusammen über „Änderungen speichern“ (oder Cmd/Strg+S). Das Passwort, die Marken-Standardwerte, der Newsletter-Schalter und die Systemvariablen haben jeweils ihren eigenen Speichern-Vorgang. So kannst du gezielt einen Bereich anpassen, ohne den Rest anzufassen.

Wozu dienen die API-Tokens und ist das sicher?

Ein API-Token gibt externen Werkzeugen – etwa dem MCP-Server – Zugriff, um z. B. Websites automatisiert zu erstellen. Der Token ersetzt dein Passwort, deshalb wird der Klartext nur ein einziges Mal beim Erstellen angezeigt; kopier ihn direkt und bewahr ihn sicher auf. Verlierst du ihn oder brauchst ihn nicht mehr, widerrufst du ihn per Klick – dann verliert jede Anwendung, die ihn nutzt, sofort den Zugriff.

Wo stelle ich die E-Mails ein, die mein Shop an Kunden schickt?

Nicht in den Konto-Benachrichtigungen – die betreffen nur, worüber DU informiert wirst. Für die Kunden-Mails nutzt du den Link „Zu den Shop-Benachrichtigungen“ und für Betreff und Design aller transaktionalen Nachrichten den Block „System-E-Mails“, der dich in den E-Mail-Editor führt.

Was ist der Unterschied zwischen Systemvariablen und den Marken-Angaben?

Die Marken-Angaben (Logo, Firmenname, Adresse, Social-Links) sind feste Felder, die BirdBuild automatisch zu Variablen wie {{brand.company}} macht. Die Systemvariablen sind frei definierbare eigene Platzhalter: Du vergibst Bezeichnung und Wert selbst, z. B. für einen wiederkehrenden Slogan oder eine Rabatt-Info. Beide funktionieren systemweit in E-Mails, Websites, Shop und Formularen.

Datenschutz & Sicherheit

BirdBuild bringt den Datenschutz-Kram, den sonst niemand freiwillig macht, gleich mit: EU-Hosting, automatisches SSL, Double-Opt-in für Newsletter und Bot-Schutz an jedem Formular. Dazu ein Assistent, der dir Impressum und Datenschutzerklärung passend zu deiner Website schreibt. Das meiste läuft von allein — hier siehst du, wo du was findest und einstellst.

Hosting in der EU

Deine Websites und alle Daten liegen auf Servern in Deutschland — also innerhalb der EU und unter der DSGVO. Dafür musst du nichts einstellen, das ist einfach so. Auch der Versand der System-Mails (Bestätigungen, Benachrichtigungen) läuft über einen EU-Anbieter. Wenn du den transaktionalen Versand verbindest, kannst du unter Studio → E-Mails → Kanäle die Region wählen — Paris, Amsterdam oder Warschau.

SSL/HTTPS — passiert automatisch

Jede Website bekommt automatisch ein SSL-Zertifikat, ohne dass du etwas tust. Das gilt für die kostenlose Subdomain (deinname.birdbuild.net) genauso wie für eine eigene Domain. Das Zertifikat wird schon angestoßen, sobald du die Website anlegst — nicht erst beim Veröffentlichen. Der Grund ist praktisch: bis du fertig gebaut und veröffentlicht hast, ist es längst aktiv, und beim ersten Aufruf erscheint keine Verbindung nicht privat-Warnung. Bei einer eigenen Domain startet die Ausstellung, sobald die DNS-Prüfung erkennt, dass die Domain auf uns zeigt. Das kann in seltenen Fällen ein paar Minuten dauern — danach ist alles verschlüsselt.

Newsletter mit Double-Opt-in

Meldet sich jemand über ein Newsletter-Formular an, ist er erst mal nicht bestätigt. Er bekommt zuerst eine Bestätigungsmail, und erst nach dem Klick auf den Link wird er wirklich eingetragen und erhält Newsletter. Genau so verlangt es die DSGVO. Den Schalter dafür findest du unter Studio → E-Mails → Kanäle beim Punkt Double-Opt-In für Newsletter — er ist standardmäßig an. Lass ihn an, außer du hast einen sehr guten Grund. Den Text der Bestätigungsmail selbst kannst du unter Studio → Einstellungen → System-E-Mails an dein Design und deine Ansprache anpassen.

Einwilligung am Formular

Beim Bauen eines Kontakt- oder Newsletter-Formulars im Builder kannst du eine Einwilligungs-Checkbox aktivieren. Dann muss der Besucher aktiv zustimmen, bevor er absenden kann, und BirdBuild speichert den Zeitpunkt der Einwilligung mit. Den Checkbox-Text schreibst du selbst — pack am besten einen Link zu deiner Datenschutzerklärung rein. Wichtig: Ob eine Einwilligung nötig ist und in welche Kontaktliste ein Eintrag wandert, wird immer serverseitig aus deinem veröffentlichten Formular gelesen, nie aus dem abgeschickten Formular. So kann niemand per manipuliertem Absenden fremde Listen befüllen.

Bot- und Spam-Schutz

Jedes öffentliche Formular hat mehrere Schutzschichten, ohne dass du etwas tun musst. Zwei unsichtbare Honeypot-Felder fangen die meisten Spam-Bots ab (ein Mensch sieht sie nie, ein Bot füllt sie aus → die Einsendung wird still verworfen). Dazu kommt ein IP-Limit: pro Stunde sind maximal 20 Einsendungen von derselben Adresse erlaubt — für echte Besucher reicht das locker, Bots werden ausgebremst. Optional lässt sich zusätzlich Cloudflare Turnstile schalten, ein unsichtbarer Bot-Check, der ganz ohne nervige Bilderrätsel auskommt. Der greift auch beim Login und bei der Registrierung.

Sicheres Konto

Passwörter werden nie im Klartext gespeichert, sondern nur als kryptografischer Hash (scrypt). Der Login hat einen Brute-Force-Schutz: Nach zu vielen falschen Versuchen wird kurz gesperrt, wobei nur Fehlversuche zählen — ein erfolgreicher Login setzt den Zähler sofort zurück. Wer sein richtiges Passwort kennt, wird also nie ausgesperrt. Über Studio → Einstellungen → Konto meldest du dich jederzeit von einem Gerät ab.

Impressum & Datenschutzerklärung generieren

Rechtstexte sind lästig, aber Pflicht. Geh auf Studio → Websites, öffne bei der gewünschten Website den Rechtstexte-Assistenten und klick dich durch: Land (Österreich, Deutschland oder Schweiz), Betreiber-Art, Kontaktdaten, Tätigkeit. Im Schritt Funktionen hat BirdBuild deine Website schon analysiert und die passenden Punkte vorausgewählt — etwa Kontaktformular, Newsletter, Google Maps oder Zahlungsdienstleister. Prüf die Vorauswahl und häk fehlende Dienste an. Am Ende bekommst du fertiges Impressum und Datenschutzerklärung, die du kopieren oder direkt als Seiten übernehmen kannst. Ein ehrlicher Hinweis: Das ist eine solide Vorlage, aber keine Rechtsberatung. Bei kniffligen Konstellationen lass am besten einmal jemanden mit Ahnung drüberschauen.

Häufige Fragen

Muss ich mich selbst um ein SSL-Zertifikat kümmern?

Nein. BirdBuild stellt für jede Website automatisch ein Zertifikat aus — für die Subdomain deinname.birdbuild.net sofort und für eine eigene Domain, sobald deren DNS auf uns zeigt. Du musst nichts installieren oder verlängern. In seltenen Fällen dauert die Ausstellung ein paar Minuten, danach läuft alles über HTTPS.

Wo schalte ich Double-Opt-in für meinen Newsletter ein?

Unter Studio → E-Mails → Kanäle beim Punkt "Double-Opt-In für Newsletter". Der Schalter ist standardmäßig an, damit neue Abonnenten zuerst eine Bestätigungsmail bekommen und erst nach dem Klick eingetragen werden — so ist es DSGVO-konform. Lass ihn an, außer du weißt genau, was du tust.

Wo liegen meine Daten und die meiner Kunden?

Auf Servern in Deutschland, also innerhalb der EU unter der DSGVO. Auch der Versand der System-Mails läuft über einen EU-Anbieter; die Region (Paris, Amsterdam oder Warschau) kannst du bei der Einrichtung des transaktionalen Versands unter Studio → E-Mails → Kanäle wählen.

Wie sind meine Formulare vor Spam geschützt?

Gleich mehrfach, ohne dass du etwas einstellen musst: zwei unsichtbare Honeypot-Felder, die Bots abfangen, und ein IP-Limit von maximal 20 Einsendungen pro Stunde und Adresse. Zusätzlich lässt sich optional Cloudflare Turnstile aktivieren — ein unsichtbarer Bot-Check ohne Bilderrätsel, der auch Login und Registrierung schützt.

Kann BirdBuild mein Impressum und meine Datenschutzerklärung erstellen?

Ja. Öffne unter Studio → Websites den Rechtstexte-Assistenten für deine Website und beantworte die Fragen zu Land, Betreiber und Tätigkeit. Im Schritt "Funktionen" ist deine Website bereits analysiert und passende Dienste (Kontaktformular, Newsletter, Maps, Zahlung …) sind vorausgewählt. Am Ende übernimmst du beide Texte direkt als Seiten. Es ist eine gute Vorlage, aber keine Rechtsberatung — bei Sonderfällen lieber prüfen lassen.

Muss ich am Formular eine Einwilligungs-Checkbox setzen?

Sobald du personenbezogene Daten für Marketing oder eine Kontaktliste erhebst, ja. Im Builder kannst du die Einwilligungs-Checkbox pro Formular aktivieren; den Text schreibst du selbst und verlinkst am besten deine Datenschutzerklärung. BirdBuild speichert dann den Zeitpunkt der Einwilligung mit und trägt den Kontakt nur ein, wenn wirklich zugestimmt wurde.

Werden Passwörter sicher gespeichert?

Ja, nie im Klartext — nur als scrypt-Hash. Der Login hat außerdem einen Brute-Force-Schutz, der nach zu vielen Fehlversuchen kurz sperrt. Dabei zählen nur Fehlversuche; ein erfolgreicher Login setzt den Zähler sofort zurück, sodass du dich mit dem richtigen Passwort nie selbst aussperrst.

Häufige Fragen & Fehlerbehebung

Die vier Dinge, an denen die meisten am Anfang hängen bleiben: Die Website ist gespeichert, aber nicht online. E-Mails kommen nicht an. Die Buchung zeigt keine Zeiten. Und die eigene Domain will sich nicht verbinden. Hier steht für jeden Fall, woran es liegt und wie du es der Reihe nach behebst.

Website ist nicht online / niemand sieht sie

Der häufigste Grund: Deine Seite ist gespeichert, aber noch nicht veröffentlicht. Speichern und Veröffentlichen sind bei BirdBuild zwei getrennte Schritte. Solange du im Builder nur speicherst, bleibt die Seite ein Entwurf und ist unter deiner Adresse nicht abrufbar.

So schaltest du sie live: Öffne die Website im Builder, klick oben rechts auf Veröffentlichen. BirdBuild legt dann einen Schnappschuss deines aktuellen Stands an und liefert ihn unter deinname.birdbuild.net aus. Danach zeigt die Website-Karte unter Websites den Status Live statt Entwurf. Über Live ansehen springst du direkt auf die öffentliche Fassung.

Wichtig zu wissen: Änderungen, die du nach dem Veröffentlichen im Builder machst, sind erst dann öffentlich, wenn du erneut veröffentlichst. Der Entwurf und die Live-Version sind bewusst getrennt, damit du in Ruhe bauen kannst, ohne dass Besucher halbfertige Stände sehen.

„Diese Adresse ist bereits vergeben"

Jede Subdomain darf nur einmal live sein. Wenn beim Veröffentlichen die Meldung kommt, dass deinname.birdbuild.net schon vergeben ist, hat eine andere veröffentlichte Website denselben Namen. Geh in den Website-Einstellungen auf das Feld Adresse (Subdomain) und wähl einen anderen Namen. Ein paar Namen sind gesperrt (z. B. www, app, admin, api, mail) – die kannst du nicht verwenden, weil sie für die Plattform reserviert sind.

E-Mail kommt nicht an

Fast immer liegt es daran, dass noch kein Versand-Anbieter verbunden ist. BirdBuild verschickt E-Mails nicht aus dem Nichts – du hinterlegst dafür einen Anbieter. Geh auf E-Mails → Versandkanäle. Dort gibt es zwei getrennte Blöcke:

  • Transaktionaler Versand – für Bestätigungen, System-Mails und interne Benachrichtigungen (z. B. wenn jemand dein Kontaktformular ausfüllt).
  • Marketing-Versand – für Newsletter und Kampagnen an deine Kontakte.

Ist keiner der beiden verbunden, meldet das System intern „Kein Versand-Anbieter verbunden" und die Mail geht schlicht nicht raus. Verbinde mindestens den transaktionalen Anbieter und trag eine Absender-Adresse ein, dann laufen Bestätigungs- und Benachrichtigungs-Mails.

Weitere Stolpersteine, wenn der Anbieter verbunden ist und trotzdem nichts ankommt:

  • Test-Umleitung aktiv: Auf derselben Seite gibt es eine Karte für eine Umleitungs-Adresse. Ist die gesetzt, gehen alle Mails an diese eine Adresse (der eigentliche Empfänger steht dann im Betreff in eckigen Klammern). Praktisch beim Testen – aber leer lassen, sobald es echt sein soll.
  • Newsletter mit Double-Opt-in: Trägt sich jemand über ein Newsletter-Feld ein, bekommt er zuerst eine Bestätigungs-Mail und zählt erst nach dem Klick als bestätigter Kontakt. Bis dahin bekommt er keine Kampagnen. Das ist rechtlich so gewollt.
  • System-Mail abgeschaltet: Unter Einstellungen → System-E-Mails lässt sich jeder Mail-Typ einzeln an- und ausschalten. Ist eine Vorlage aus, wird sie beim passenden Ereignis übersprungen.
  • Spam-Ordner & Absender-Domain: Schau zuerst im Spam-Ordner nach. Für saubere Zustellung braucht die Absenderdomain korrekte DNS-Einträge (SPF/DKIM) – die richtest du beim Anbieter ein.

Buchung zeigt keine freien Zeiten an

Wenn im Buchungs-Widget keine Zeiten auswählbar sind, fehlen meist die Öffnungszeiten oder die Leistung ist nicht sauber angelegt. BirdBuild rechnet die freien Slots aus deinen Öffnungszeiten, der Dauer der Leistung und den schon vergebenen Terminen aus. Fehlt eine dieser Angaben, bleibt die Liste leer.

Prüf das der Reihe nach:

  • Öffnungszeiten setzen: Geh auf Termine → Einstellungen. Schalte für jeden Tag, an dem gebucht werden darf, den Regler auf aktiv und trag Von- und Bis-Zeit ein. Standard ist Mo–Fr 09:00–17:00, Sa/So geschlossen. An geschlossenen Tagen erscheinen nie Slots – das ist auch der Grund, wenn ausgerechnet am Wochenende nichts angezeigt wird.
  • Zeitfenster muss passen: Die Bis-Zeit muss nach der Von-Zeit liegen, und die Leistung muss ins Fenster passen. Dauert eine Leistung 90 Minuten und du hast nur 09:00–10:00 offen, passt kein einziger Termin hinein und die Liste bleibt leer.
  • Leistung aktiv: Unter Termine → Services muss die Leistung auf aktiv stehen und eine Dauer haben. Inaktive Leistungen sind öffentlich nicht buchbar.
  • Raster & Puffer: Unter Buchungsregeln legst du fest, in welchem Takt Startzeiten angeboten werden (z. B. alle 30 Minuten) und wie viel Puffer zwischen zwei Terminen bleibt. Ein sehr großer Puffer bei knappen Öffnungszeiten kann die Auswahl stark ausdünnen.

Ein Tipp: Der Tag wird in der Zeitzone des Projekts berechnet (Standard Wien). Wenn du in einem anderen Land arbeitest, stell die Zeitzone in denselben Einstellungen um, sonst verschieben sich die Zeiten.

Eigene Domain verbindet sich nicht

Damit deine Seite unter deiner Wunschadresse (z. B. meine-firma.at) läuft, brauchst du drei DNS-Einträge bei deinem Domain-Anbieter. Du findest sie fertig ausgefüllt in den Website-Einstellungen unter Eigene Domain verbinden:

  • TXT-Eintrag auf _birdbuild-verify – das ist der Eigentümer-Nachweis. Erst wenn dieser Eintrag gefunden wird, gilt die Domain als dir gehörend und wird ausgeliefert. Ohne ihn passiert nichts, egal wie die anderen Einträge stehen.
  • A-Eintrag auf @, der auf unsere Server-IP zeigt (185.211.61.24).
  • CNAME auf www, der auf *.birdbuild.net zeigt.

Nachdem du die Einträge angelegt hast, klick in den Einstellungen auf erneut prüfen. Der Status sagt dir, wo es hakt: „TXT-Eintrag fehlt noch" heißt, die Domain zeigt schon auf uns, aber der Nachweis fehlt – dann ist meist nur der TXT-Eintrag falsch getippt. „Eigentum bestätigt" heißt, der Nachweis stimmt und die Seite geht live, sobald A/CNAME aktiv sind und das HTTPS-Zertifikat erstellt wurde. Das Zertifikat läuft automatisch, du musst nichts installieren.

Wenn nach dem Anlegen noch nichts gefunden wird, ist das oft normal: DNS-Änderungen brauchen je nach Anbieter ein paar Minuten bis zu 24 Stunden, bis sie überall greifen. Ersetz vorhandene alte Einträge für @ und www, statt sie doppelt anzulegen. Unterstützt dein Anbieter keinen A-Eintrag auf @, nimm stattdessen ALIAS oder ANAME auf den CNAME-Zielwert. Kommt die Meldung, die Domain sei bereits mit einer anderen bestätigten Website verbunden, ist sie in einem anderen deiner Projekte belegt – dort zuerst lösen.

Häufige Fragen

Ich habe im Builder gespeichert, aber meine Seite ist unter der Adresse nicht erreichbar. Warum?

Speichern legt nur den Entwurf an, es macht die Seite noch nicht öffentlich. Klick im Builder oben rechts auf „Veröffentlichen". Erst dann läuft deine Seite unter deinname.birdbuild.net, und die Website-Karte zeigt den Status „Live". Auch spätere Änderungen musst du jedes Mal neu veröffentlichen, damit Besucher sie sehen.

Ein Kunde füllt mein Kontaktformular aus, aber ich bekomme keine Benachrichtigung per E-Mail. Was fehlt?

Die Einsendung wird immer gespeichert (du siehst sie im Studio), aber die Benachrichtigungs-Mail geht nur raus, wenn ein Versand-Anbieter verbunden ist. Geh auf „E-Mails → Versandkanäle" und verbinde den transaktionalen Versand mit einer Absender-Adresse. Prüf außerdem, ob unter der Umleitungs-Karte versehentlich eine Test-Adresse steht – dann landen alle Mails dort statt bei dir.

Meine Buchungsseite zeigt gar keine freien Termine an. Wie bekomme ich Zeiten hin?

Geh auf „Termine → Einstellungen" und aktiviere die Tage, an denen gebucht werden darf, mit einer Von- und Bis-Zeit. Ohne aktive Öffnungszeit gibt es keine Slots. Prüf zusätzlich, dass die Leistung unter „Termine → Services" auf aktiv steht und ihre Dauer ins offene Zeitfenster passt – eine 90-Minuten-Leistung passt nicht in ein Fenster von nur einer Stunde.

Am Wochenende werden nie Termine angeboten, an Werktagen schon. Ist das ein Fehler?

Nein, das ist die Voreinstellung: Standardmäßig sind nur Montag bis Freitag von 09:00 bis 17:00 offen, Samstag und Sonntag stehen auf „Geschlossen". Willst du am Wochenende Buchungen zulassen, schalte die Tage unter „Termine → Einstellungen" aktiv und trag Zeiten ein.

Ich habe meine Domain eingetragen, aber sie verbindet sich nicht. Woran liegt das?

Der wichtigste Eintrag ist der TXT-Eintrag auf _birdbuild-verify – erst damit gilt die Domain als deine und wird ausgeliefert. Leg alle drei angezeigten Einträge (TXT, A auf @, CNAME auf www) bei deinem Anbieter an und ersetze vorhandene alte Einträge, statt sie doppelt anzulegen. Danach in den Einstellungen erneut prüfen. Steht dort „TXT-Eintrag fehlt noch", stimmt meist nur der TXT-Wert nicht ganz.

Ich habe die DNS-Einträge angelegt, trotzdem passiert nichts. Muss ich noch was tun?

Meistens nur warten. DNS-Änderungen brauchen je nach Anbieter ein paar Minuten bis zu 24 Stunden, bis sie überall aktiv sind. Klick zwischendurch auf erneut prüfen. Sobald der Status „Eigentum bestätigt" zeigt, geht die Seite live, sobald das HTTPS-Zertifikat erstellt ist – das läuft automatisch, du musst nichts installieren.

Beim Veröffentlichen kommt „Diese Adresse ist bereits vergeben". Was mache ich?

Jede Subdomain darf nur einmal live sein, und der gewünschte Name ist schon von einer anderen veröffentlichten Website belegt. Öffne die Website-Einstellungen, ändere das Feld „Adresse (Subdomain)" auf einen freien Namen und veröffentliche erneut. Namen wie www, app, admin oder mail sind reserviert und funktionieren nicht.

Preise & Pläne

BirdBuild hat vier Tarife: Start, Solo, Pro und Business. Einen dauerhaft kostenlosen Plan gibt es nicht — du steigst immer über eine 14-tägige Testphase mit vollem Funktionsumfang ein und zahlst erst danach. Alle Abos sind monatlich kündbar, und bei Jahreszahlung sparst du zwei Monate.

Die vier Tarife im Überblick

Die Pläne bauen aufeinander auf — jeder höhere enthält alles aus dem darunter. Du findest sie auf der öffentlichen Preisseite unter /preise.

  • Start — der Einstieg: eine Website, der komplette Drag-&-Drop-Builder, alle Vorlagen und eine birdbuild.net-Subdomain.
  • Solo (19 €/Monat) — alles aus Start, dazu deine eigene Domain, kein BirdBuild-Branding mehr auf der Seite sowie Formulare und Analytics.
  • Pro (39 €/Monat, beliebteste Wahl) — alles aus Solo, plus Shop, Funnels und A/B-Tests, E-Mail-Kampagnen mit Automationen sowie CRM und Buchungen.
  • Business (89 €/Monat) — alles aus Pro, dazu Kurse und Community, der KI-Generator samt Website-Transfer und mehrere Tenants mit Team-Funktion.

Nicht sicher, welcher passt? Auf der Preisseite gibt es den Plan-Finder: sechs kurze Fragen zu Teamgröße, Einsatzzweck und Anzahl deiner Projekte, danach bekommst du eine klare Empfehlung. Klick dazu einfach auf „Quiz starten“.

Kein Free-Plan — dafür 14 Tage kostenlos testen

Wir haben bewusst keinen dauerhaft kostenlosen Tarif. Stattdessen testest du 14 Tage lang gratis — mit dem vollen Funktionsumfang des Tarifs, den du gewählt hast, und ohne dass du vorab etwas bezahlst. Du probierst also die echte Pro- oder Business-Ausstattung aus, nicht eine abgespeckte Demo.

Nach den 14 Tagen wird die Zahlung fällig. Zahlst du nicht, wird dein Konto pausiert — aber nicht gelöscht. Deine Daten bleiben eine Karenzzeit erhalten, damit dir nichts verloren geht, nur weil du es mal vergessen hast. Sobald du zahlst, geht alles genau dort weiter, wo du aufgehört hast.

Monatlich oder jährlich zahlen

Auf der Preisseite gibt es oben einen Umschalter zwischen Monatlich und Jährlich. Der Unterschied:

  • Monatlich: voller Monatspreis, und du bist monatlich kündbar — keine lange Bindung.
  • Jährlich: du zahlst nur 10 statt 12 Monate, sparst also zwei Monate pro Jahr. Bei Pro bedeutet das zum Beispiel: statt 12 × 39 € zahlst du einmal 390 € fürs Jahr.

Hinweis: Solange BirdBuild noch nicht offiziell gestartet ist, sind die Preiszahlen auf der Seite bewusst verwischt dargestellt („Finaler Preis folgt zum Start“). Die hier genannten Beträge sind die geplanten Preise.

Add-ons: Website-Transfer

Du hast schon eine Seite bei EASY2 oder WordPress? Die kannst du zu BirdBuild übertragen lassen. Ablauf: erst weist du per DNS-Eintrag nach, dass die Seite dir gehört (bei WordPress zusätzlich ein WXR-Upload), dann wird sie analysiert und in BirdBuild nachgebaut.

  • Der erste Transfer ist gratis.
  • Jeder weitere Transfer kostet einmalig rund 100 € — zubuchbar, wenn du ihn brauchst.
  • Höhere Tarife können mehr Gratis-Transfers enthalten.

Für Agenturen: 30 Tage gratis pro Kunden-Website

Wenn du eine Agentur betreibst und Websites für deine Kund:innen verwaltest, kannst du einzelne Kunden-Websites 30 Tage kostenlos laufen lassen. Das ist pro Website umschaltbar — so hast du in Ruhe Zeit, die Seite aufzusetzen und dem Kunden zu präsentieren, bevor die Abrechnung startet. Diese verlängerte Gratis-Phase gilt nur für von einer Agentur verwaltete Seiten, nicht für normale Konten.

Tarif wechseln

Du kannst jederzeit hochstufen, wenn du mehr brauchst — etwa von Solo auf Pro, sobald du einen Shop aufmachen willst. Ein Downgrade ist ebenfalls möglich; beachte dabei nur, dass ein niedrigerer Tarif bereits gewährtes Guthaben (zum Beispiel Gratis-Transfers) nicht neu vergibt.

Häufige Fragen

Gibt es einen kostenlosen Tarif für immer?

Nein. Einen dauerhaft kostenlosen Plan gibt es bei BirdBuild nicht — jetzt nicht und in Zukunft nicht. Du startest immer mit der 14-tägigen Testphase, in der du den vollen Funktionsumfang deines gewählten Tarifs gratis ausprobierst, ohne vorab zu zahlen. Danach ist eine Zahlung nötig.

Was passiert nach den 14 Tagen, wenn ich nicht zahle?

Dein Konto wird pausiert, aber nicht gelöscht. Deine Websites und Daten bleiben eine Karenzzeit erhalten — sobald du die Zahlung aktivierst, läuft alles genau dort weiter, wo du aufgehört hast. So verlierst du nichts, nur weil du es mal vergisst.

Muss ich für die Testphase Zahlungsdaten hinterlegen?

Nein, für die 14-tägige Testphase ist keine Vorab-Zahlung nötig. Du bekommst den vollen Funktionsumfang des gewählten Tarifs und entscheidest erst danach, ob du kostenpflichtig weitermachst.

Kann ich monatlich kündigen?

Ja. Bei monatlicher Zahlung bist du monatlich kündbar, ohne lange Bindung. Bei jährlicher Zahlung zahlst du nur 10 statt 12 Monate und sparst so zwei Monate pro Jahr.

Was kostet es, eine bestehende Website zu übertragen?

Der erste Transfer einer EASY2- oder WordPress-Seite zu BirdBuild ist kostenlos. Jeder weitere Transfer kostet einmalig rund 100 € und ist bei Bedarf zubuchbar. Höhere Tarife können zusätzliche Gratis-Transfers enthalten.

Ich bin Agentur — bekommen meine Kund:innen mehr Gratis-Zeit?

Ja. Für von deiner Agentur verwaltete Kunden-Websites kannst du pro Website 30 Tage kostenlos aktivieren. So kannst du die Seite in Ruhe aufsetzen und präsentieren, bevor die Abrechnung startet. Das gilt nur für Agentur-verwaltete Seiten, nicht für reguläre Konten.

Wie finde ich heraus, welcher Tarif zu mir passt?

Nutze den Plan-Finder auf der Preisseite unter /preise. Klick auf „Quiz starten“, beantworte sechs kurze Fragen zu Teamgröße, Einsatzzweck und Anzahl deiner Projekte — danach bekommst du eine klare Empfehlung mit den passenden Funktionen.

Glossar

Die Begriffe, kurz erklärt

Projekt
Dein abgeschlossener Arbeitsbereich. Jedes Projekt hat eigene Websites, Kontakte, Shop-Daten und E-Mails – nichts läuft zwischen zwei Projekten über. Oben links wechselst du zwischen ihnen; neue Projekte starten leer.
Builder
Der Drag-&-Drop-Editor unter /builder, mit dem du deine Seiten baust. Aufbau von grob nach fein: Sektion, dann Zeile, dann Spalte, dann Modul. Texte tippst du direkt auf der Seite, alles andere stellst du rechts im Panel ein.
Modul
Der einzelne Baustein im Builder – zum Beispiel Überschrift, Bild, Button, Galerie, Preistabelle oder das Kontaktformular. Du ziehst Module in eine Spalte und stellst sie über die Tabs Inhalt, Design und Erweitert ein.
Sektion
Der oberste, seitenbreite Block im Builder. Eine Sektion bekommt oft einen eigenen Hintergrund (Farbe, Verlauf oder Bild) und enthält eine oder mehrere Zeilen mit deinen Inhalten.
Veröffentlichen
Schaltet deine Seite live. Bis du auf „Veröffentlichen“ klickst, sieht deinen aktuellen Stand niemand außer dir. Danach ist die Seite unter deiner birdbuild.net-Subdomain (oder deiner eigenen Domain) erreichbar.
Subdomain
Deine kostenlose Adresse in der Form deinname.birdbuild.net. Jede Website bekommt eine; du legst sie in den Website-Einstellungen unter „Adresse“ fest. Eine eigene Domain kannst du zusätzlich verbinden.
Eigene Domain
Deine gekaufte Adresse (z. B. meinefirma.at). Du verbindest sie über DNS: ein TXT-Eintrag beweist, dass die Domain dir gehört, ein A-Eintrag (@) und ein CNAME (www) leiten sie auf BirdBuild. Das HTTPS-Zertifikat entsteht danach automatisch.
Medien
Deine zentrale Dateiablage unter Studio → Dateien. Jedes Bild, PDF oder Logo landet hier. Wenn du im Builder oder Shop ein Bild auswählst, öffnet sich immer dieser Medien-Bereich – nie ein Datei-Dialog deines Computers.
Kontakte (CRM)
Deine gesammelten Leute an einem Ort. Jeder Formular-Eintrag, jede Newsletter-Anmeldung und jede Buchung legt hier automatisch einen Kontakt an. Du sortierst sie über Tags und Listen und nutzt sie als Empfänger für E-Mails.
Funnel
Eine geführte Abfolge von Seiten mit einem klaren Ziel – etwa Landingpage, dann Angebot, dann Danke-Seite. Die Schritte bestehen aus deinen vorhandenen Websites/Unterseiten, das Ziel legst du pro Funnel fest.
Automatisierung
Ein Wenn-Dann-Ablauf im E-Mail-Bereich: Ein Auslöser (z. B. „Kontakt trägt sich in Liste ein“ oder „Kauf getätigt“) startet Schritte wie E-Mail senden, warten oder Tag setzen. Aktivieren geht erst, wenn alle Pflichtfelder ausgefüllt sind.
Variable / Platzhalter
Ein Feld wie {{vorname}} oder {{firma}}, das beim Versand durch echte Werte ersetzt wird. So spricht eine E-Mail jeden Empfänger persönlich an. Systemvariablen sind vorgegeben, eigene legst du in den Einstellungen an.
Buchungs-Widget
Das Termin-Modul auf deiner veröffentlichten Website. Besucher wählen Leistung, optional einen Mitarbeiter und einen freien Slot – oder melden sich zu einem Event an. Es verbindet sich automatisch mit den Terminen deines Projekts.
Doppelter Opt-in
Die Bestätigung per Klick nach einer Newsletter-Anmeldung. Erst wenn jemand den Link in der Bestätigungsmail anklickt, gilt der Kontakt als bestätigt und darf angeschrieben werden. Schützt dich rechtlich und hält deine Liste sauber.
Affiliate-Programm
Dein persönlicher Empfehlungs-Bereich unter Studio → Affiliate. Über deinen Link geworbene Kunden bringen dir 25 % Provision auf deren Abo, wiederkehrend. Ausgezahlt wird ab 50 € und nach einer 14-Tage-Haltefrist auf Anfrage.
Jonathan