In EntwicklungStart geplant für Q4 2026

Weiteres

Popups

Popups sind Einblendungen auf deiner Website – für einen Hinweis, ein Angebot, eine Newsletter-Anmeldung oder ein Glücksrad. Du baust sie mit denselben Bausteinen wie eine Seite, legst fest, wann und wem sie erscheinen, und schaltest sie mit einem einzigen Schalter ein. Ein Popup gilt für die ganze Website, nicht für eine einzelne Seite.

Wo du Popups findest

Geh im Studio auf Websites, öffne die gewünschte Website und wechsle zu Popups. Der Bereich hat drei Spalten: links die Liste aller Popups dieser Website, in der Mitte die Einstellungen des ausgewählten Popups und – auf breiten Bildschirmen – rechts eine Vorschau, die jede Änderung sofort mitzeigt. Popups gehören zur Website, nicht zur einzelnen Seite; auf welchen Seiten sie erscheinen, stellst du weiter unten unter „Wer" ein.

Ein Popup anlegen

Klick auf „Popup anlegen" und wähl eine Vorlage. Zur Auswahl stehen „Leer", „Newsletter mit Rabatt", „Angebot beim Verlassen", „Hinweisleiste", „Beratung anbieten", „Aktion mit Countdown", „Altersabfrage" und „Glücksrad". Die Vorlage füllt Inhalt und sinnvolle Einstellungen vor; alles davon änderst du danach frei. Den Namen vergibst du oben im Einstellungsfeld – er dient nur der Orientierung in der Liste und erscheint nie auf der Website.

Inhalt aufbauen

Der Inhalt eines Popups ist ein ganz normaler Baukasten-Bereich. Im Schritt Inhalt öffnest du mit „Inhalt bearbeiten" den Baukasten und setzt dort dieselben Bausteine ein wie auf einer Seite – Überschrift, Text, Bild, Formular, Countdown, Schaltfläche. Farben, Abstände und Schriften stellst du wie gewohnt in den Design-Reglern ein.

Ein Popup kann mehrere Schritte haben, etwa Willkommen, dann Formular, dann Danke. Schritte legst du im Bereich Inhalt an, benennst und sortierst sie. Innerhalb des Popups verknüpfst du eine Schaltfläche über den Link-Auswahldialog mit „Weiter", „Zurück" oder „Schließen". Umgekehrt kannst du auf jeder Seite eine Schaltfläche so verlinken, dass sie beim Klick ein bestimmtes Popup öffnet – im Link-Dialog unter „Popup öffnen".

Aussehen und Anzeigeart

Im Schritt Aussehen wählst du über ein Kachelraster, wo das Popup sitzt – Anzeigeart und Position in einem Klick: mittiges Fenster, Karte in einer Ecke, Schublade links oder rechts, Leiste oben oder unten, Vollbild oder Glücksrad. Dazu stellst du Breite, runde Ecken, Innenabstand, Schatten und den Hintergrund (Farbe oder Bild, das Bild wahlweise abgedunkelt) ein sowie die Abdunklung der Seite dahinter. Bei mittigem Fenster, Vollbild und Glücksrad legst du zusätzlich fest, wo der Inhalt in der Fläche sitzt – oben, unten, links, rechts oder mittig. Wie das Popup herein- und hinauskommt, legst du getrennt fest, damit das Erscheinen auffallen darf und das Schließen ruhig bleibt.

Marken-Dialog-Stil

Ein Popup, das die Seite blockiert (Fenster, Vollbild, Schublade, Glücksrad), wird als echtes Dialogfenster des Browsers ausgeliefert. Das bringt eine saubere Tastatur-Führung, die Escape-Taste und das korrekte Abdunkeln der Seite von selbst mit. Das Aussehen kommt dabei vollständig aus deinen Einstellungen und deinen Bausteinen – es passt zu deiner Website und sieht nicht nach Browser-Standard aus. Die Leiste und die Karte in der Ecke blockieren bewusst nichts; man kann daneben weiterlesen und weiterklicken.

Wann und wie oft es erscheint

Jedes Popup hat genau einen Auslöser. Im Schritt Wann wählst du zwischen „Nach einigen Sekunden", „Beim Scrollen", „Beim Verlassen" (der Zeiger wandert zum Fensterrand; am Handy erkennt BirdBuild ein schnelles Hochwischen), „Bei einem Element", „Bei einem Klick", „Bei Untätigkeit", „Sofort" und „Eigenes Ereignis" für eigenen Code. Je nach Auslöser erscheint das passende Feld darunter, etwa die Wartezeit in Sekunden oder die Scrolltiefe. Bei „Bei einem Element" und „Bei einem Klick" gibst du die Kennung des Elements an, die du im Baukasten unter „Erweitert" als CSS-Klasse oder CSS-ID vergibst – hier dann mit Punkt (.klasse) oder Raute (#kennung) davor.

Darunter legst du die Häufigkeit fest: „Einmal pro Besuch", „Einmal pro Tag", „Alle paar Tage", „Nur ein einziges Mal" oder „Bei jedem Seitenaufruf" (nur zum Testen sinnvoll). Dazu kommen zwei weitere Einstellungen: ein Schalter nach dem Absenden nicht mehr zeigen (standardmäßig an – wer sich eingetragen hat, wird nicht erneut gefragt) und eine wählbare Ruhezeit, nachdem jemand das Popup weggeklickt hat. Trägt das Popup ein Formular, wählst du unter „Anmeldungen landen in" eine Kontaktliste, in die alle Formulare des Popups schreiben.

Wer es sieht

Im Schritt Wer grenzt du die Anzeige ein: nach Seiten (überall, nur auf ausgewählten oder überall außer bestimmten – die Seiten hakst du aus einer Liste an, du musst keine Pfade tippen), nach Geräten (Computer, Tablet, Handy), nach Besuchern (alle, neue oder wiederkehrende), nach Herkunft und nach einem Kampagnen-Zusatz in der Adresse. Ein Zeitfenster von/bis lässt eine Aktion von selbst enden. Lösen mehrere Popups gleichzeitig aus, erscheint das in der Liste weiter oben stehende zuerst; die anderen kommen danach dran. Leisten und Karten blockieren die Seite nicht und dürfen gemeinsam stehen – je Rand höchstens eine Leiste und insgesamt eine Karte, ohne einander, den Seitenkopf oder schwebende Knöpfe (Warenkorb, Chat) zu verdecken. Was unten erscheint, wartet außerdem, bis der Cookie-Banner beantwortet ist. Die Reihenfolge änderst du in der Liste links.

Aktiv schalten

Es gibt einen einzigen Schalter. Ein neues Popup ist zunächst aus – du baust es in Ruhe fertig und prüfst es. Sobald du den Schalter am Popup (in der Liste oder oben im Einstellungsfeld) auf an stellst, sehen Besucher es nach deinen Regeln. Ein zweites Veröffentlichen gibt es nicht mehr: Früher musste man ein eingeschaltetes Popup zusätzlich freigeben, sonst passierte nichts – dieser Zwischenschritt ist entfallen. Gespeichert wird automatisch; die Statusleiste oben zeigt, wie viele Popups eingeschaltet sind. Über „Ansehen" öffnest du deine Website in einem neuen Tab und siehst genau dieses Popup sofort – auch, wenn es noch aus ist, und ohne dass es auf die Häufigkeit angerechnet wird.

Schließen

Im Schritt Schließen bestimmst du die Auswege: ein Kreuz zum Schließen, ein Klick auf die abgedunkelte Seite daneben und wahlweise ein Schließen von selbst nach einigen Sekunden. Die Escape-Taste schließt immer und lässt sich nicht abschalten. Solange ein Fenster, eine Schublade, ein Vollbild oder ein Glücksrad offen ist, kannst du die Seite dahinter am Scrollen hindern. Langer Inhalt scrollt immer innerhalb des Popups – das Kreuz bleibt dabei oben stehen und liegt nie über dem Text.

Prüfliste vor dem Einschalten

Oben im Einstellungsfeld erscheinen Hinweise, sobald etwas nicht rund ist – in drei Abstufungen. Eine rote Sperre markiert ein ernstes Problem, etwa ein Popup ohne sichtbaren Ausweg (dann käme man nur noch mit der Escape-Taste heraus, was mit der Maus und am Handy niemand ahnt); ein solches Popup wird zusätzlich in der Liste mit einem roten Zeichen versehen. Eine bernsteinfarbene Warnung erscheint etwa bei „sofort, überall, jedes Mal" oder bei einem Formular ohne Kontaktliste, und leise graue Tipps runden es ab. Wo es sich anbietet, hängt am Hinweis ein Knopf, der das Problem in einem Klick behebt.

Glücksrad

Beim Glücksrad legst du die Felder des Rads selbst an. Je Feld wählst du am besten einen echten Rabattcode aus deinem Shop aus; über das Gewicht bestimmst du die Gewinnchance und siehst daneben, wie oft ein Feld wirklich kommt. Ein Feld kann auch eine Niete ohne Gewinn sein oder einen frei eingetippten Code tragen – gibst du einen Code ein, den es im Shop nicht gibt, weist BirdBuild dich darauf hin, dass er an der Kasse ungültig wäre. Wer dreht, bekommt das Ergebnis angezeigt; ist es ein echter Shop-Rabatt, wird er beim Checkout automatisch ins Rabattfeld übernommen und angewendet. Auf Wunsch darf erst nach dem Absenden eines Formulars gedreht werden.

Für Fortgeschrittene

Im Schritt Profi vergibst du zusätzliche CSS-Klassen auf der Popup-Hülle, hinterlegst eigenes CSS (auf dieses Popup begrenzt, & meint die Hülle) und trägst einen Webhook ein, der beim Absenden eines Formulars benachrichtigt wird (nur https). Eigenes CSS wird vorher entschärft, kann das Popup aber trotzdem unbrauchbar machen – brauchst du hier nichts, lass es leer.

Häufige Fragen

Wo lege ich ein Popup an?

Im Studio unter Websites: Öffne die Website und geh auf „Popups". Klick auf „Popup anlegen" und wähl eine Vorlage – von „Leer" bis „Glücksrad". Den Namen vergibst du oben im Einstellungsfeld, den Inhalt baust du über „Inhalt bearbeiten" mit den normalen Bausteinen. Rechts siehst du auf breiten Bildschirmen sofort die Vorschau.

Muss ich ein Popup extra veröffentlichen, damit es erscheint?

Nein. Es gibt nur einen Schalter. Ein neues Popup ist zunächst aus; sobald du es auf „an" stellst, sehen Besucher es nach deinen Regeln. Den früheren zweiten Schritt – ein eingeschaltetes Popup zusätzlich freigeben – gibt es nicht mehr. Gespeichert wird automatisch.

Mein Popup wird nicht angezeigt – woran liegt das?

Prüf der Reihe nach: Ist der Schalter am Popup an? Passt der Auslöser – bei „nach einigen Sekunden" musst du auch so lange warten? Passt das Ziel unter „Wer", also Seite, Gerät, Besuchertyp und Zeitfenster? Häufigster Fall: Die Häufigkeit steht auf „einmal pro Besuch" und du hast es in dieser Sitzung schon gesehen. Über „Ansehen" siehst du es sofort, unabhängig von diesen Regeln.

Kann ein Popup nur auf bestimmten Seiten erscheinen?

Ja. Unter „Wer" stellst du bei „Auf welchen Seiten?" von „Allen" auf „Nur diesen" um und hakst die Seiten in der Liste an. Umgekehrt geht es auch: überall außer auf bestimmten Seiten. Zusätzlich lässt sich nach Gerät, Besuchertyp und Zeitfenster eingrenzen.

Wie funktioniert das Glücksrad mit Rabattcodes?

Du legst je Feld einen Gewinn fest – am besten einen echten Rabattcode aus deinem Shop – und bestimmst über das Gewicht die Chance. Ein Feld kann auch eine Niete sein. Wer dreht, bekommt das Ergebnis angezeigt; ein echter Shop-Rabatt wird beim Checkout automatisch übernommen und angewendet. Trägst du einen Code ein, den es im Shop nicht gibt, warnt BirdBuild, dass er an der Kasse ungültig wäre. Auf Wunsch darf erst nach dem Absenden eines Formulars gedreht werden.

Zur Übersicht aller Themen