So läuft der Import
Den Umzug startest du unter Studio → Websites → „Neue Website". Dort schaltest du oben von „Neu erstellen" auf „Bestehende importieren" (aus dem leeren Websites-Bereich führt auch der Knopf „Bestehende Seite importieren" direkt dorthin). Trag die Adresse deiner alten Website ein – zum Beispiel https://meine-alte-website.de – und klick auf „Import anfragen".
Die Anfrage ist unverbindlich. Wir sehen uns die Seite an und prüfen, ob sie sich sauber automatisch nachbauen lässt; das Ergebnis bekommst du per E-Mail. Unter „Deine Anfragen" siehst du jederzeit den Status: „In Prüfung", „Vorschau bereit", „Freigegeben" oder „Nicht möglich" (mit Begründung).
Eine laufende Anfrage kannst du über das Symbol rechts in der Zeile stornieren – auch direkt im Hinweis „Import in Prüfung" der Websites-Übersicht. Wir prüfen die Seite dann nicht weiter, und eine geteilte Vorschau wird entfernt. Abgeschlossene Anfragen nimmst du an derselben Stelle aus der Liste; eine bereits importierte Website bleibt dabei erhalten. Du kannst die Seite jederzeit neu anfragen.
Ist die Seite freigegeben, erscheint bei der Anfrage der Knopf „Jetzt importieren" – auch in der Websites-Übersicht taucht die freigegebene Anfrage mit diesem Knopf auf. Ein Klick startet den eigentlichen Import; du siehst den Fortschritt live, und danach öffnet sich die fertige Website direkt im Baukasten. Sie liegt als Entwurf unter einer …birdbuild.net-Adresse – den Namen übernimmt sie von deiner alten Website, die Adresse wird aus deiner alten Domain abgeleitet.
Vorschau vom BirdBuild-Team
Manchmal schicken wir dir statt einer direkten Freigabe zuerst eine Vorschau: Wir haben deine Seite testweise importiert, und du siehst per E-Mail-Link, wie sie in BirdBuild aussieht. Bei der Anfrage steht dann „Vorschau bereit" mit dem Knopf „Vorschau ansehen". Der Link ist persönlich, gilt eine bestimmte Zeit (das Datum steht in der E-Mail und bei der Anfrage) und ist nicht bei Google zu finden.
Die Vorschau liegt noch nicht in deinem Konto – du kannst sie nicht im Baukasten öffnen oder bearbeiten. Übernehmen kannst du sie, sobald du einen Tarif gewählt hast: In der Testphase führt dich der Knopf zu „Tarif wählen", danach heißt er „Übernehmen". Ein Klick darauf importiert deine Website vollständig in das Projekt – mit Bildern, Formularen, Beiträgen und Produkten – und öffnet sie im Baukasten, wo du alles frei anpassen kannst. Die Vorschau selbst wird dabei entfernt.
WordPress, EASY2 und andere Systeme
Du musst nichts exportieren und keine Datei hochladen – es genügt die Adresse. Läuft deine Seite auf WordPress, erkennen wir das automatisch über die WordPress-Schnittstelle (/wp-json) und finden darüber zuverlässig alle Unterseiten. Bei EASY2 und anderen Baukästen oder Systemen liest der Import den sichtbaren Inhalt sowie die Unterseiten über die sitemap.xml und die internen Links der Seite.
Welche Seiten mitkommen, entscheidet der Import nach Wichtigkeit: zuerst die Startseite und die Punkte des Hauptmenüs, dann Impressum, Datenschutz, AGB, Kontakt-, Anfrage- und Newsletter-Seiten aus Menü und Fußzeile, danach die Unterpunkte des Menüs, weitere Links der Startseite und zuletzt die Seiten aus der Sitemap – insgesamt bis zu 25 Seiten. Suchseiten, Warenkorb, Kundenkonto, Danke-Seiten nach Formularen, andere Sprachfassungen und Dateien werden nicht als Seite angelegt, einzelne Produktseiten gehören in den Shop. Jede Seite behält ihre Adresse (den vollen Pfad wie im Original), ihren Namen aus dem Menü und ihren SEO-Titel samt Beschreibung; Website-Name, Favicon und Vorschaubild zum Teilen kommen von der Startseite, und der Datenschutz-Link des Cookie-Banners zeigt auf die übernommene Datenschutzseite. Links auf den ganzen Katalog eines Shops (bei Shopify etwa /collections/all) führen auf eine Seite mit allen Produkten – zeigt keine übernommene Seite alle Produkte, legt der Import dafür die Seite „Produkte“ an. Menüpunkte und Knöpfe, deren Ziel nicht übernommen wurde, zeigen auf die nächste übernommene übergeordnete Seite (aus /leistungen/druck/x wird /leistungen/druck, wenn es die gibt), sonst weiter auf die alte Seite – das Import-Protokoll listet sie auf, damit du sie vor dem Domain-Umzug ersetzen kannst. Bei Wix-Websites werden Buchungsseiten zu einem Buchungs-Modul samt Termin-Leistung (Name, Dauer, Ort), Pakete & Preise zu Karten mit Paketname als Überschrift, Preis, Vorteilen und Knopf, die Shop-Galerie zum Produkte-Modul (mit Pfad-Leiste darüber und Kategorienliste daneben; jede Shop-Kategorie wird eine eigene Seite, eine leere zeigt ihren Hinweis aus „Text ohne Produkte“; zeigt Wix am Handy eine Karte je Zeile, steht „Spalten am Handy“ auf 1) und die Folgen eines Podcast-Players zu einer Liste mit Bild, Titel, Datum und Beschreibung, mit den Trennlinien und der Fläche des Players. Newsletter- bzw. Wartelisten-Formulare tragen Anmeldungen in die Kontaktliste „Newsletter“ bzw. „Warteliste“ ein. Knöpfe einer App ohne eigenes Ziel (etwa „Jetzt anmelden“ eines Online-Kurses) führen zu einem passenden, kaufbaren Produkt, sonst zur Buchungs- oder Kontaktseite – das Protokoll nennt jede Zuordnung, ändern kannst du sie im Baukasten. Einen Online-Kurs mit Preis legt der Import dafür als Produkt im Entwurf an (Name, Preis, Bild und Beschreibung wie im Original). Den Kursinhalt übernimmt er nicht: Leg den Kurs in der Community an, verknüpf ihn im Produkt und schalte das Produkt aktiv – erst dann ist es kaufbar. Danach setzt du den Knopf „Jetzt anmelden“ im Baukasten auf das Produkt. Stehen Formularfelder in der Wix-Handyansicht nebeneinander, ist dafür „Kurze Felder am Handy nebeneinander“ eingeschaltet. Was Wix in der Handyansicht ausblendet (etwa das Titelbild einer Shop-Kategorie), ist auch bei dir am Handy ausgeblendet, und die Kopfzeile hat am Handy die Höhe der Wix-Handyansicht (das Logo höchstens 56 px hoch). Zeigen die Wix-Produktkarten keinen Warenkorb-Knopf, bleibt er auch bei dir aus. Text, der im Original nicht zu sehen ist (z. B. weiß auf weiß oder von einem anderen Element verdeckt), wird nicht übernommen.
Wichtig zu wissen: Das ist ein Struktur- und Inhalts-Import, keine pixelgenaue Kopie eines fremden Layouts. Du bekommst eine echte BirdBuild-Website, die du danach frei umbaust – kein eingefrorenes Abbild.
Was übernommen wird
Übernommen werden der Seitenaufbau (Sektionen, Zeilen, Spalten, Module), die Texte und die Bilder. Die Bilder landen dabei in deiner eigenen Mediathek, statt von der alten Seite verlinkt zu bleiben. Auch Schriften (auf die nächstpassende verfügbare Schrift abgebildet), die Markenfarbe, das Logo und die Stile der Überschriften kommen mit.
Dazu übernimmt der Import die Navigation inklusive Aufklapp-Menüs als gepflegtes Menü im Header sowie die Fußzeile. Erkannte Kontaktformulare werden zu echten, bearbeitbaren Formularen unter Studio → Formulare. Hat die alte Seite einen Blog, werden die neuesten Beiträge (bis zu 12) zu echten Beiträgen; die Blog-Übersicht liegt unter derselben Adresse wie im Original (etwa /magazin), sonst unter /blog. Ihr Kopf und weiterer Inhalt kommen mit, nur die Liste der Beitrags-Vorschauen zeigt jetzt das Beitrags-Modul – mit denselben Titeln und Kurztexten wie im Original. Waren die Titel dort Überschriften, sind sie es auch im Modul; Hinweise ohne eigenen Beitrag aus der Liste bleiben direkt danach erhalten. Erkannte Produkte werden zu echten Shop-Produkten samt automatisch angelegten Kategorien – sofern in deiner Firma ein Shop verfügbar ist; andernfalls kommen die Seiten trotzdem, nur die Produkte werden übersprungen. Übernommen wird der echte Verkaufspreis (nie der Grundpreis pro Liter oder Kilo), bei Angeboten zusätzlich der Streichpreis, und „Ausverkauft“ wird zu Bestand 0. Bei Shopify-Shops kommen Beschreibung, Varianten und weitere Bilder direkt aus den Produktdaten des Shops. Jede Kollektions- bzw. Kategorieseite wird eine echte Shop-Kategorie, ihr Produkt-Raster zeigt genau diese Produkte – ohne Kurzbeschreibung, wenn die Karten im Original keine hatten (Schalter „Beschreibung anzeigen“ im Abschnitt „Karten“ des Produkte-Moduls). Produkte ohne erkennbaren Preis legen wir als Entwurf an (nicht kaufbar) und nennen sie im Import-Protokoll. Gab es einen Cookie-Hinweis, schalten wir BirdBuilds eigenen Cookie-Banner ein.
Übernommen wird nur, was Besucher auf der alten Seite wirklich sehen. Versteckte Doppelungen (etwa die eigene Handy-Fassung eines Bereichs), reine Vorlese-Texte für Screenreader, Pop-ups, Altersabfragen und schwebende Knöpfe wie Chat, WhatsApp oder „Nach oben“ bleiben draußen. Eine Hinweisleiste ganz oben (etwa „Versandkostenfrei ab 60 €“) wird zur Ankündigungsleiste deiner Website; steht so eine Leiste mitten auf einer Seite, bleibt sie dort samt Link erhalten. Zugeklappte Inhalte – Antworten in Akkordeons, weitere Reiter, Folien eines Sliders – kommen dagegen vollständig mit. Im Import-Protokoll steht bei jeder Seite, ob sie vollständig dargestellt („gerendert“) oder ersatzweise nur als Text gelesen wurde („fetch-Rückfall“, dann ohne Bilder aus dem Design und ohne diese Sichtbarkeitsprüfung).
Inhalte im Detail: Fragen und Antworten (FAQ, aufklappbare Bereiche) werden zum Akkordeon-Baustein, Tabellen zum Tabellen-Baustein, Bildunterschriften und Fotonachweise bleiben unter dem Bild, verlinkte Bilder behalten ihr Ziel. Auch Text, der im Original nicht in Absätzen steht, kommt mit. Links im Text auf übernommene Seiten und Beiträge zeigen danach auf deine neue Website. Kontaktformulare kommen mit ihren sichtbaren Feldbeschriftungen; ist kein Feld als Pflicht markiert, wird die E-Mail-Adresse Pflicht.
Bilder und Medien: Alle Bilder der Seite – auch Hintergründe, Galerien, Slider, Logo-Leisten, Beitrags- und Produktbilder – landen in deiner Mediathek im Ordner „Import <Domain>“, jeweils in der schärfsten sinnvollen Größe und nur einmal, auch wenn die alte Seite dasselbe Bild in mehreren Größen ausliefert. Alternativtexte kommen mit. Logo und Favicon werden immer übernommen, das Vorschaubild für geteilte Links ebenso; SVG-Grafiken werden dabei von Skripten bereinigt. Ein Import übernimmt bis zu 300 Bilder bzw. 150 MB (im Rahmen deines Speicherplatzes), die wichtigen zuerst: Logo, Startseite, dann die Seiten in Menü-Reihenfolge, Beiträge und Produkte. Verlinkte PDF-Dokumente (etwa ein Muster-Widerrufsformular oder Broschüren) landen ebenfalls in der Mediathek, die Links zeigen dann darauf. Bilder, die es auf der alten Seite gar nicht mehr gibt, lassen wir weg, statt ein kaputtes Bild einzubauen. Was darüber hinausgeht oder sich nicht laden lässt, bleibt mit der alten Adresse verlinkt und steht im Import-Protokoll.
Was nicht mitkommt
Nicht eins zu eins übertragbar sind individuelle Programmierung, fremde Plugins und Sonderfunktionen deines alten Anbieters. Rechne damit, dass du solche Teile danach im Baukasten noch nachbaust. Was der automatische Import technisch nicht sauber schafft, sagen wir dir bei der Prüfung ehrlich, statt es halb kaputt zu übernehmen.
Reihenfolge, damit nichts offline geht
Halte diese Reihenfolge ein, dann bleibt deine alte Seite die ganze Zeit erreichbar:
- Zuerst neu aufbauen: Importier die Seite und mach sie in Ruhe fertig. Sie läuft als Entwurf unter der
…birdbuild.net-Adresse, deine alte Seite bleibt davon unberührt online. - Dann die Domain umziehen: Erst wenn die neue Seite steht, verbindest du deine eigene Domain (siehe unten). Bis dahin ändert sich für deine Besucher nichts.
- Zuletzt das alte Konto kündigen: Kündige beim alten Anbieter erst, wenn deine Domain nachweislich auf die BirdBuild-Seite zeigt und alles läuft – nicht vorher.
Nach dem Umstellen prüfst du am besten Startseite, Menü, Formulare und Impressum einmal komplett durch.
Eigene Domain verbinden
Die Domain verbindest du unter Studio → Websites → [deine Website] → Einstellungen → „Eigene Domain verbinden". Dort trägst du deine Domain ein und bekommst die nötigen DNS-Einträge angezeigt, die du bei deinem Domain-Anbieter setzt.
Dazu gehört ein TXT-Eintrag (_birdbuild-verify) als Eigentümer-Nachweis – er belegt, dass die Domain dir gehört, und erst danach wird sie öffentlich ausgeliefert. Hinzu kommen ein A-Eintrag für die Wurzel-Domain (@) und ein CNAME für www, die beide auf BirdBuild zeigen. DNS-Änderungen brauchen je nach Anbieter ein paar Minuten bis 24 Stunden; sobald der Nachweis erkannt und das HTTPS-Zertifikat erstellt ist, geht deine Seite unter deiner Domain live. Mit „Verbindung prüfen" stößt du die Kontrolle jederzeit selbst an.
Häufige Fragen
Muss ich nachweisen, dass die Website mir gehört?
Für den Import selbst nicht – du gibst nur die Adresse an und fragst den Import an, wir prüfen die Seite und geben sie frei. Ein Eigentümer-Nachweis wird erst fällig, wenn du später deine eigene Domain verbindest: Dann legst du bei deinem Domain-Anbieter einen TXT-Eintrag (_birdbuild-verify) als Nachweis an, dazu einen A-Eintrag und einen CNAME, die auf BirdBuild zeigen.
Muss ich meine WordPress-Seite vorher exportieren?
Nein. Es genügt die Adresse deiner Seite. WordPress wird automatisch über seine Schnittstelle (/wp-json) erkannt und alle Unterseiten werden darüber gefunden, eine Exportdatei brauchst du nicht. EASY2 und andere Systeme liest der Import über den sichtbaren Inhalt, die sitemap.xml und die internen Links.
Geht meine alte Seite während des Umzugs offline?
Nein, solange du die Domain erst am Ende umstellst. Bau die neue Seite in Ruhe fertig, prüf sie unter der birdbuild.net-Adresse und verbinde deine Domain erst dann. Dein altes Konto kündigst du ganz zuletzt.
Was wird beim Import nicht übernommen?
Individuelle Programmierung, fremde Plugins und Sonderfunktionen deines alten Anbieters. Aufbau, Texte, Bilder, Schriften, Menü, Fußzeile und Kontaktformulare kommen mit, ebenso – falls vorhanden – Blogbeiträge und Produkte. Den Feinschliff machst du danach im Baukasten.
Wie läuft die Prüfung ab und wie lange dauert sie?
Wir sehen uns jede Anfrage manuell an, das kann etwas dauern – du bekommst das Ergebnis per E-Mail und siehst den Status unter „Deine Anfragen". Nach der Freigabe startest du den Import selbst mit einem Klick; du siehst den Fortschritt live, und danach öffnet sich die Website direkt im Baukasten.
Was ist die Vorschau, die ich per E-Mail bekommen habe?
Ein Test-Import deiner Seite durch das BirdBuild-Team: So sieht deine Website in BirdBuild aus. Der Link ist persönlich und gilt bis zum Datum in der E-Mail. In deinem Konto liegt die Website damit noch nicht – du übernimmst sie unter Websites › Importieren mit „Übernehmen“, sobald du einen Tarif gewählt hast. Dann kommt sie vollständig mit Bildern, Formularen, Beiträgen und Produkten.