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Variablen / Platzhalter

Variablen sind Platzhalter der Form {{contact.firstName}}, die BirdBuild beim Versand automatisch mit dem richtigen Wert füllt – der Vorname jedes Empfängers, dein Firmenname, das heutige Datum. Es gibt fertige System-Variablen (schon da, du musst nichts anlegen) und eigene Variablen, die kontoweit gelten und die du selbst pflegst. Verwalten kannst du sie unter Studio → E-Mails → Variablen.

Was Variablen machen

Statt in jede Mail „Hallo Anna" zu tippen, schreibst du einmal Hallo {{contact.firstName}}. Beim Versand setzt BirdBuild pro Empfänger den echten Vornamen ein – bei Anna steht „Hallo Anna", bei Markus „Hallo Markus". Genauso funktionieren dein Firmenname, deine Adresse oder das Datum. Eine Variable ist immer in doppelte geschweifte Klammern gepackt: {{schlüssel}}.

Zwei Sorten gibt es. System-Variablen sind fest eingebaut und sofort verfügbar – Kontaktdaten, Absender, Impressum, Marke, Bestellung, Datum, System-Links. Eigene Variablen legst du selbst an, zum Beispiel ein Support-Telefon oder einen Rabattcode. Beide gelten kontoweit: nicht nur in E-Mails, sondern auch auf deinen Websites, im Shop und in Formularen.

Eigene Variablen anlegen

Geh auf Studio → E-Mails → Variablen. Links siehst du den Bereich „Eigene Variablen". Klick auf Variable hinzufügen und füll die zwei Felder aus: unter Bezeichnung einen sprechenden Namen (z. B. „Support-Telefon"), unter Wert den Inhalt (z. B. „+43 660 1234567"). BirdBuild bildet daraus automatisch den Schlüssel {{support_telefon}} – den siehst du gleich daneben und kannst ihn mit einem Klick kopieren. Dann oben rechts auf Speichern, fertig.

Ein wichtiges Detail: Der Schlüssel bleibt fest. Er wird einmal aus der Bezeichnung abgeleitet und ändert sich später nicht mehr, auch wenn du die Bezeichnung umbenennst. So brechen bereits gesetzte {{support_telefon}} in deinen Mails nicht plötzlich. Willst du nur den Wert aktualisieren – neue Telefonnummer? – änderst du ihn einmal hier, und er zieht überall automatisch nach.

Variablen in eine E-Mail einfügen

Du musst die Klammern nicht aus dem Kopf tippen. Im Kampagnen-Assistenten und im E-Mail-Editor findest du an jedem Textfeld einen kleinen Button „Variable" (mit Klammer-Symbol). Klick drauf, und ein Menü klappt auf: oben ein Suchfeld, darunter alle Variablen nach Gruppen sortiert – ganz unten deine eigenen unter „Eigene Variablen". Tipp z. B. „Vorname" ins Suchfeld, klick auf den Treffer, und {{contact.firstName}} landet genau an der Cursor-Position. Das klappt auch im Betreff (inklusive A/B-Betreff).

Auf der Variablen-Seite selbst kannst du außerdem jeden System-Platzhalter im rechten Panel „System-Variablen" direkt anklicken – er wird in die Zwischenablage kopiert, und du fügst ihn per Cmd/Strg+V ein, wo du willst.

Eigene Kontakt-Eigenschaften

Jede eigene Kontakt-Eigenschaft hat eine Variable nach dem Muster {{contact.…}}, zum Beispiel {{contact.kundentyp}}. Im Variable-Menü von Kampagnen und Automatisierungen stehen sie in der Gruppe „Kontakt-Eigenschaften“; unter Kontakte → Einstellungen → Eigenschaften kopierst du sie mit einem Klick. Die Werte erscheinen lesbar formatiert – ein Datum als 14.05.2026, Ja/Nein als „Ja“ oder „Nein“, eine Mehrfachauswahl als „A, B“. Hat ein Kontakt keinen Wert, bleibt die Stelle leer; die Vorschau zeigt einen Beispielwert. Auch hier bleibt der Schlüssel fest, wenn du die Eigenschaft umbenennst.

Vorschau vs. echter Versand

In der Vorschau kennt BirdBuild ja noch keinen konkreten Empfänger. Darum zeigt sie Beispielwerte: {{contact.firstName}} erscheint als „Anna", {{date.today}} als das heutige Datum. Deine echten Firmendaten – Absendername, Impressum, Marken-Logo, Social-Links – werden dagegen schon in der Vorschau mit den tatsächlichen Werten aus deinen Marken-Standardwerten gefüllt, damit Vorschau und versendete Mail identisch aussehen.

Beim tatsächlichen Versand ersetzt BirdBuild die Kontakt-Variablen dann pro Person mit den echten Daten aus deiner Kontaktliste. Eine ehrliche Einschränkung dazu: Ist ein Feld bei einem Kontakt leer – etwa kein Vorname hinterlegt –, wird die Variable zu einem leeren Text. Aus „Hallo {{contact.firstName}}," wird dann „Hallo ,". BirdBuild räumt die Begrüßung aber automatisch auf, sodass daraus sauber „Hallo,“ wird – nie ein einzelnes Leerzeichen und nie ein fremder Beispielname. Ein gepflegter Kontaktbestand lohnt sich trotzdem, denn mit Vorname wirkt die Mail persönlicher.

Tippfehler erkennen

Hast du dich verschrieben und eine Variable eingetippt, die es nicht gibt – z. B. {{account.compny}} –, bleibt sie in der Vorschau als dezentes ‹account.compny› in Pfeilklammern stehen. Das ist dein Signal: Schlüssel stimmt nicht. Eine Ausnahme sind Personen-Variablen, also alles, was mit contact., customer. oder member. beginnt: Ist der Schlüssel unbekannt, bleibt die Stelle leer, damit kein Empfänger je einen Platzhalter zu sehen bekommt. Am sichersten fährst du, wenn du Variablen immer über das „Variable"-Menü einfügst, statt sie von Hand zu tippen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen System-Variablen und eigenen Variablen?

System-Variablen sind fest eingebaut und sofort da – etwa {{contact.firstName}}, {{account.company}} oder {{date.today}}. Du musst nichts anlegen. Eigene Variablen erstellst du selbst unter Studio → E-Mails → Variablen, zum Beispiel ein Support-Telefon oder einen Aktionscode. Beide funktionieren gleich (in doppelten Klammern) und gelten kontoweit.

Ich habe eine Variable umbenannt – funktionieren meine alten Mails jetzt noch?

Ja. Der Schlüssel (der Teil in den Klammern) wird nur einmal beim Anlegen aus der Bezeichnung abgeleitet und ändert sich danach nicht mehr, auch wenn du die Bezeichnung umbenennst. Deine bereits gesetzten {{schlüssel}} bleiben also gültig. Wenn du nur den Wert änderst, zieht der überall automatisch nach.

In der Vorschau steht ein Schlüssel in Pfeilklammern, etwa ‹account.compny› – was heißt das?

Diese Schreibweise erscheint, wenn BirdBuild die Variable nicht kennt – meist ein Tippfehler im Schlüssel. Vergleich den Namen mit dem, den das Variable-Menü anzeigt. Bei Personen-Variablen wie {{contact.…}} bleibt ein unbekannter Schlüssel dagegen einfach leer, damit Empfänger nie einen Platzhalter sehen. Am einfachsten fügst du Variablen über den „Variable"-Button ein, dann kann sich kein Tippfehler einschleichen.

Gelten meine eigenen Variablen nur in E-Mails?

Nein, sie gelten für dein gesamtes Konto: in E-Mails, auf deinen Websites, im Shop und in Formularen. Legst du also {{support_telefon}} einmal an, kannst du es überall verwenden – und wenn sich die Nummer ändert, aktualisierst du sie an einer Stelle.

Was passiert, wenn bei einem Empfänger der Vorname fehlt?

Dann wird {{contact.firstName}} bei dieser Person zu einem leeren Text – aus „Hallo {{contact.firstName}}" wird „Hallo". Die Mail geht trotzdem raus. Wenn dein Kontaktbestand lückig ist, formulier die Anrede lieber neutral oder pfleg die fehlenden Vornamen nach.

Wie füge ich eine Variable ein, ohne die Klammern selbst zu tippen?

Klick an einem beliebigen Textfeld (Betreff, Textblock) auf den „Variable"-Button mit dem Klammer-Symbol. Es öffnet sich ein durchsuchbares Menü mit allen Variablen nach Gruppen. Ein Klick auf die gewünschte fügt sie an der Cursor-Position ein. Auf der Variablen-Seite kannst du System-Platzhalter zusätzlich einfach anklicken, um sie zu kopieren.

Gibt es eine Grenze, wie viele eigene Variablen ich anlegen kann?

Du kannst bis zu 100 eigene Variablen speichern. Der Wert darf bis zu 300 Zeichen lang sein, die Bezeichnung bis zu 60. Der Schlüssel enthält nur Kleinbuchstaben, Ziffern, Punkt und Unterstrich (max. 40 Zeichen) – Umlaute und Leerzeichen wandelt BirdBuild automatisch um.

Kann ich eigene Kontakt-Eigenschaften in E-Mails verwenden?

Ja. Jede Eigenschaft hat eine Variable wie {{contact.kundentyp}}. Du findest sie im Variable-Menü unter „Kontakt-Eigenschaften“ oder kopierst sie unter Kontakte → Einstellungen → Eigenschaften. Beim Versand steht dort der Wert des jeweiligen Kontakts; ist nichts eingetragen, bleibt die Stelle leer.

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